Microsoft Surface Pro 12 und Laptop 8: Update und Preise

Microsoft aktualisiert Surface Pro 12 und Surface Laptop 8 mit Snapdragon X2-Chips, leicht höheren Einstiegspreisen und längerer Akkulaufzeit. OLED-Optionen, neue Farben und Business-Modelle werden ebenfalls angeboten.

Microsoft Surface Pro 12 und Laptop 8: Update und Preise
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Microsofts neuestes Surface-Duo tritt auf wie ein vertrauter Nachbar mit leicht veränderter Frisur: dieselbe Adresse, neuer Prozessor und ein Überraschungspreis. Das Unternehmen hat in der gesamten Reihe Qualcomms aktualisierte Snapdragon X2-Chips eingebaut, ansonsten blieb das Konzept weitgehend unverändert.

Das Surface Pro 12 bewahrt die Convertible-DNA mit einem 13-Zoll-Display und zwei Snapdragon X2-Optionen: einem 10-Kern X2 Plus und einem 12-Kern X2 Elite. Das Surface Laptop 8 wird in 13,8- und 15-Zoll-Modellen angeboten und teilt die gleichen Prozessoroptionen. Beide Geräte sind standardmäßig mit 16 GB RAM ausgestattet und bieten für Power-User höhere Konfigurationen.

Microsoft hat die Einstiegspreise im Vergleich zum Vorjahr um etwa 100 US-Dollar erhöht. Das Surface Pro 12 beginnt bei 1.499 US-Dollar für das 256-GB-Modell, und dieser Preis schließt Tastatur und Surface Pen nicht ein. Das Surface Laptop 8 steigt auf 1.599 US-Dollar für die 512-GB-SSD-Konfiguration. Geschäftsversionen mit X2-Chips erscheinen am 14. Juli ab 1.649,99 US-Dollar, womit sie weiterhin die Intel Panther Lake Business-Konfigurationen unterbieten, die ab 1.949,99 US-Dollar gelistet sind.

Die Akkulaufzeit bleibt ein zentrales Verkaufsargument: Microsoft gibt an, dass das Surface Pro bis zu 15,5 Stunden lokale Videowiedergabe schafft, während das Surface Laptop auf etwa 20 Stunden kommen kann. Die reale Ausdauer variiert natürlich, doch das Unternehmen positioniert diese Geräte eher als Langstreckenmaschinen statt als Sprinter.

Design und Anschlüsse sind angenehm vertraut. Das Laptop-Modell setzt weiterhin auf ein LCD-Panel, während das Pro mit einem OLED-Bildschirm bestellt werden kann. Beide behalten das bei Produktivanwendern bevorzugte Seitenverhältnis von 3:2, und die Anschlussanordnung spiegelt die Modelle des Vorjahres wider. Surface Connects magnetische Ladefunktion ist weiterhin vorhanden (auch wenn Gerüchte über ihr Fehlen beim kommenden Surface Laptop Ultra kursieren).

Die Farboptionen wurden überarbeitet: Das 13,8-Zoll-Laptop ist in Grün und Sand erhältlich, und das Pro ist ebenfalls in Sand verfügbar. Ein Wegfall, den man beachten sollte, ist das Privatsphäre-Display; im Gegensatz zu einigen Business-Modellen bieten diese Verbrauchervarianten keine Privatsphäre-Filterfunktion.

Enthusiasten, die auf Qualcomms Top-Chip X2 Elite Extreme gehofft hatten, werden hier nicht fündig. Microsoft hat auf dieses Flaggschiff-Silizium verzichtet, das zuvor in Geräten wie dem ASUS Zenbook A16 beeindruckende Ergebnisse gezeigt hatte. Stattdessen wählen Käufer zwischen X2 Plus und X2 Elite oder entscheiden sich für einen anderen Weg mit dem kommenden Surface Laptop Ultra, das mit NVIDIAs RTX Spark-Architektur ausgestattet ist.

Die Hardwarequalität bleibt eine der Stärken der Surface-Reihe: hochwertige Verarbeitung, solide Tastaturen und eine eng integrierte Windows-auf-ARM-Erfahrung. Doch schrittweise Verbesserungen in Kombination mit höheren Preisen machen das Gesamtbild weniger überzeugend als möglich. Für Käufer, die Akkulaufzeit, Leistung und Preis abwägen, hängt die Entscheidung jetzt eher vom Chipsatz und der Farbe ab als von einem radikalen Redesign.

Wählen Sie Ihren Chip. Wählen Sie Ihre Farbe. Der Rest ist das vertraute Surface-Drehbuch, gerade so überarbeitet, dass die Frage bleibt, ob die bescheidenen Verbesserungen den Aufpreis rechtfertigen.

Tim Becker

"Gaming und E-Sports sind mehr als nur ein Hobby für mich. Ich berichte live von den größten Turnieren und Hardware-Releases."

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