iPhone 18 Pro: Preis steigt wegen teurer Speicherkomponenten

Analyse: Steigende DRAM- und Flash-Preise treiben die Materialkosten des iPhone 18 Pro nach oben. Experten rechnen bei anhaltend hohen Komponentenpreisen mit einem Basispreis in den niedrigen 1.300er Euro.

iPhone 18 Pro: Preis steigt wegen teurer Speicherkomponenten
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Stellen Sie sich vor: Sie packen Apples nächstes Flaggschiff aus und die Zahl auf dem Preisschild lässt Sie innehalten. Nicht wegen einer auffälligen neuen Farbe. Sondern weil die verborgenen Bauteile im Inneren deutlich teurer geworden sind.

Tim Cook hat bereits davor gewarnt, dass Speicherknappheit Preissteigerungen erzwingen könnte. Jetzt hat das Wall Street Journal unter Berufung auf Recherchen von TechInsights Zahlen zu dieser Warnung vorgelegt. Das Tear-down-Unternehmen schätzt, dass das DRAM-Modul, das Apple im vergangenen Jahr für rund 36 € einkaufte, beim Basismodell iPhone 18 Pro auf etwa 135 € ansteigen könnte, das voraussichtlich mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher ausgeliefert wird. Der Flash-Speicher selbst, früher etwa 12 €, könnte nun um die 47 € kosten.

Wenn Komponenten die Rechnung neu schreiben

Diese Verschiebungen summieren sich. Die Herstellung des Basismodells iPhone 17 Pro soll Apple etwa 541 € gekostet haben. TechInsights schätzt nun die Stückkosten des iPhone 18 Pro auf rund 675 €. Das ist kein Kleingeld für die Margen.

Auf der Verkaufsseite wurde das Basismodell iPhone 17 Pro für etwa 1.022 € angeboten. Wenn Apple die gleiche Bruttomarge von 47 Prozent beim neuen Modell beibehalten wollte, müsste das Telefon ungefähr 1.275 € kosten. Unternehmen geben selten jeden Cent weiter. Nach üblichen internen Preisjustierungen schätzen Analysten einen wahrscheinlichen Listenpreis von rund 1.208 €, was Apple immer noch eine Bruttomarge von etwa 44 Prozent belassen würde.

Es gibt noch eine weitere Wendung. Gerüchte deuten auf ein neues Kamera-System mit variabler Blende hin, das Apple mindestens 50 Prozent mehr kosten könnte als das heutige Modul. Kommt das dazu, könnte das Basismodell des iPhone 18 Pro in den niedrigen Bereich von 1.300 € vorrücken.

Und ja, das größere Pro Max wird diesem Trend wahrscheinlich folgen. Der Einstiegspreis des Pro Max vom letzten Jahr lag bei etwa 1.115 €. Es ist zu erwarten, dass die nächste Generation über dieser Marke liegen wird.

Was bedeutet das also für Käuferinnen und Käufer und für Apples Vorgehensweise? Wird Apple geringere Margen in Kauf nehmen, um die Schlagzeilenpreise stabil zu halten, oder wird das Unternehmen die Verkaufspreise anheben und die Kundschaft die Belastung tragen lassen? So oder so sind Störungen auf Komponentenebene nicht länger Hintergrundrauschen. Sie verändern, was Flaggschiff-Smartphones dieses Jahr und darüber hinaus kosten werden.

Fazit: Bleiben die Preise für Speicher- und Kamerakomponenten hoch, dürfte das iPhone 18 Pro beim Basismodell in den niedrigen 1.300er Eurobereich kommen.

Tim Becker

"Gaming und E-Sports sind mehr als nur ein Hobby für mich. Ich berichte live von den größten Turnieren und Hardware-Releases."

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