Er wirkt wie ein Prototyp aus der Boxengasse. Niedrig, schlank und unverhohlen sportlich. Das neue Infinix Note 60 Pro, gestaltet vom italienischen Studio Pininfarina, übernimmt mehr als nur Designakzente aus Rennwagen. Karbonfaser-Verkleidung, Akzente in Rennrot und ein luftfahrtgerechter Aluminiumrahmen verleihen dem Handy eine physische Präsenz, die die meisten Telefone nur nachahmen.
Dies ist Infinix' bisher mutigster Designschritt.
Auf der Vorderseite wirkt das 6,78 Zoll große OLED-Display schon vor der ersten Berührung schnell: 1,5K-Auflösung, ein geschmeidiges 144 Hz-Panel und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 4.500 Nits für gute Lesbarkeit bei Sonnenlicht. Gorilla Glass 7i schützt vor Kratzern und Gebrauchsspuren, und neben dem Kamerabuckel sitzt eine ungewöhnliche aktive Matrixleiste, die Benachrichtigungen und Akkustand anzeigt, ohne das Hauptdisplay zu aktivieren, eine gelungene Anspielung an Fahrzeuginstrumente.

Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 7s Gen 4, kombiniert mit 8 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und 256 GB UFS 2.2-Speicher. Die Software basiert auf Android 16 mit XOS 16, das eine Reihe von KI-Funktionen mitbringt, die laut Infinix Alltagsaufgaben und Kameraergebnisse verbessern sollen. Die Kombination verspricht flüssiges Multitasking und solides Gaming in der Mittelklasse.
Die Fotografie übernimmt ein 50-MP-Hauptsensor mit optischer Bildstabilisierung für ruhigere Aufnahmen, ergänzt durch ein 8-MP-Ultraweitwinkel und eine 13-MP-Selfiekamera. Auch der Klang erhält Aufmerksamkeit dank von JBL abgestimmter Lautsprecher. Die biometrische Entsperrung sitzt unter dem Display, und ein dedizierter Sensor überwacht Gesundheitsdaten. NFC ist an Bord, und das Gerät verfügt über die IP64-Klassifizierung für Staubschutz und leichte Spritzer.

In puncto Akkulaufzeit geht Infinix auf Nummer sicher und noch darüber hinaus: Ein großzügiger 6.500-mAh-Akku bringt das Telefon durch lange Sessions, mit 90 W kabelgebundenem Schnellladen für schnelle Nachladungen und 30 W kabellosem Laden für Komfort ohne Kabel.
Die spezielle Pininfarina-Edition erscheint in Torino Black und startet in Indien zu einem Preis von 37.999 INR (etwa 402 US-Dollar). Es ist eine provokante Mischung: Motorsport-Ästhetik, eingehüllt in solide Mittelklasse-Hardware. Nun stellt sich die Frage, ob Stil allein in einem überfüllten Markt die Kaufprioritäten verschieben kann.
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