Apple testet Touch-MacBook Pro und neue M7-iPads 2027

Apple testet ein neu gestaltetes 14-Zoll-MacBook Pro (K104) mit Touch-Ästhetik und plant vier M7-iPad-Pro-Modelle. Der Artikel beleuchtet Zeitplan, Preissteigerungen und Folgen für Kreative sowie günstigere Optionen wie das MacBook Neo.

Apple testet Touch-MacBook Pro und neue M7-iPads 2027
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Manche Veränderungen kommen leise, dann setzen sie neue Erwartungen. Betritt man ein Kreativstudio, sieht man oft ältere MacBook Pro, die noch schwere Arbeit leisten. Apple will, dass das nächste Kapitel anders aussieht, buchstäblich.

Ein neues Design und ein weiter gefasster Plan

Laut Berichten von Bloomberg testen Ingenieure bei Apple ein neu gestaltetes Basismodell des MacBook Pro mit dem Codenamen K104. Es behält die vertraute 14-Zoll-Abmessung bei, doch Gehäuse und Display werden angepasst, um der Ästhetik der von Apple geplanten Touch-fähigen MacBook-Familie zu entsprechen. Erwarten Sie eine Notch oberhalb des Displays, die der Dynamic Island auf aktuellen iPhones ähnelt und für einen Laptopbildschirm adaptiert wurde.

Der Zeitplan ist eng. Das Unternehmen plant, Touchscreen-MacBooks entweder noch Ende dieses Jahres oder Anfang 2027 vorzustellen, wobei das neu gestaltete 14-Zoll-Pro in diesem Zeitraum zusammen mit einer neuen Prozessorengeneration der M7-Familie erscheinen soll.

Apples Tablet-Strategie entwickelt sich parallel dazu. Interne Tests umfassen Berichten zufolge vier neue iPad Pro-Modelle mit M7-Chips. Diese behalten die 11- und 13-Zoll-Modelle bei, an die sich professionelle Nutzer gewöhnt haben, doch der Schwerpunkt der Aufwertung liegt auf deutlich stärkeren Komponenten und nicht auf einer radikalen Änderung des Formfaktors. Der Marktstart wird im Frühjahr erwartet, mit Leistungssteigerungen, die für kreative und professionelle Workflows relevant sind.

Nichts davon geschieht isoliert. Turbulenzen in der Lieferkette haben Apples Margen gedrückt und, wie CEO Tim Cook erläutert hat, zu einigen Preisänderungen im Sortiment geführt. Der Preis für ein MacBook Pro mit 1 Terabyte Speicher ist kürzlich von etwa 1.580 € auf rund 1.859 € gestiegen. Dieser Druck erklärt, warum Apple gleichzeitig sowohl mit Premium- als auch mit preisgünstigeren Optionen experimentiert.

Erinnern Sie sich an das MacBook Neo, das im März auf den Markt kam? Dieses Gerät war Apples Versuch, ein kostengünstigeres Notebook anzubieten, ohne die Pro-Klasse zu verwässern. Das bevorstehende neu gestaltete MacBook Pro hingegen richtet sich eindeutig an Profis, die mehr Rechenleistung und eine auf den Arbeitsplatz optimierte Benutzererfahrung benötigen.

Was bedeutet das also für Käufer und Kreative? Wenn Sie Geduld haben und die schnellste Silicon für Video-, 3D-Arbeiten oder intensives Multitasking benötigen, versprechen die mit M7 ausgestatteten iPads und das K104 MacBook Pro spürbare Verbesserungen. Wenn Preisempfindlichkeit für Sie Priorität hat, könnten Apples Aussetzen bestimmter Varianten und das Vorhandensein günstigerer Modelle wie dem Neo kurzfristig Erleichterung bringen.

Apple fährt auf schmalem Grat: hohe Leistungsfähigkeit vorantreiben, während gleichzeitig zugänglichere Optionen im Sortiment erhalten bleiben.

Wird das Touch-MacBook verändern, wie Profis auf macOS arbeiten? Vielleicht. Wird es beeinflussen, wer einen Mac kauft? Das hängt davon ab, wie Apple Preis, Leistung und Design bei der Markteinführung dieser Geräte ausbalanciert.

Lena Wagner

"Smartphone-Expertin mit einem Auge fürs Detail. Ich teste nicht nur die Leistung, sondern auch die Usability im Alltag."

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