Lecks flüstern selten; sie schreien. Das Vivo X500 ist in einer neuen Welle von Details aufgetaucht, und dieses Mal liegt der Fokus klar auf Kamerahardware und Akkulaufzeit.
Der Tippgeber Digital Chat Station veröffentlichte die Angaben auf Weibo und behauptet, ein Ingenieursprototyp zeige eine dreifache Rückkamera-Anordnung. Dieser soll einen 50-Megapixel-Sony-Hauptsensor (einen großen 1/1,28-Zoll-Chip) mit einem 50-Megapixel-Ultraweitwinkel und einem 64-Megapixel-Sony-Periskop-Teleobjektiv kombinieren, das über einen 1/2-Zoll-Sensor und eine etwa 70 mm äquivalente Brennweite verfügt.
Klingt nach einem Kamerasetup für Vielseitigkeit. Der große Hauptsensor sollte bei Aufnahmen bei wenig Licht und für eine geringe Schärfentiefe helfen. Das Periskop mit rund 70 mm Reichweite scheint für engere Porträts und entfernte Motive geeignet zu sein, ohne auf digitalen Zuschnitt zurückgreifen zu müssen. Dem Leak zufolge könnte Tele-Makro-Unterstützung im finalen Gerät landen, auch wenn dieser Punkt noch nicht bestätigt ist.

Abseits der Optik zeichnet der Leak ein größeres Bild des Geräts. Erwartet wird ein 6,59-Zoll-OLED-Display mit einer 1,5K-Auflösung, ein Dimensity-9500-Chipsatz im Inneren und ein wirklich kräftiger 7.500-mAh-Akku. Angaben zur Ladegeschwindigkeit fehlen bislang, was in einer Zeit, in der Schnellladen ein wichtiges Verkaufsargument ist, bedeutsam ist.
Vivo scheint mehrere Varianten der X500-Familie vorzubereiten: Namen, die kursieren, sind X500e, X500, X500 Pro beziehungsweise Pro Mini, X500 Pro Max und X500 Ultra. Gerüchten zufolge könnten X500e und X500 Ultra in der ersten Hälfte des nächsten Jahres erscheinen, während die übrigen Modelle bereits im September in China debütieren könnten.
Wenn diese Spezifikationen zutreffen, könnte das X500 für Nutzer, die Kameraflexibilität und Akkulaufzeit schätzen, zu einem wichtigen Anwärter werden.
Was bedeutet das also für Käufer und Wettbewerber? Mit einem solchen Kamerasetup und einem riesigen Akku setzt Vivo auf Ausdauer und Fotoleistung als Unterscheidungsmerkmale. Die nächste Frage ist, wie gut Software-Verarbeitung und Ladetechnik mit den nackten Zahlen mithalten können, und das wird entscheiden, ob das X500 ein praktisch leistungsstarkes Gerät oder nur ein ambitioniertes Datenblatt bleibt.
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