Setzt Apple endlich stärker auf Akkukapazität? Neue 3C-Zertifizierungsunterlagen haben stillschweigend die Akkugrößen für das iPhone 18 Pro und Pro Max offenbart, und die Zahlen deuten auf mehr als nur marginale Änderungen hin.
Die Unterlagen listen das iPhone 18 Pro mit 4056mAh für den chinesischen Markt und 4288mAh für das US-Modell. Im Vergleich dazu kam das iPhone 17 Pro im letzten Jahr mit 3988mAh in China und 4252mAh in den USA. Auf dem Papier klein, aber in der Praxis relevant: diese zusätzlichen Milliampere summieren sich bei intensivem Gebrauch über den Tag.
Der Sprung ist beim Pro Max deutlicher. Das iPhone 18 Pro Max weist 5391mAh für China und 5567mAh für die USA aus, was etwa einer Steigerung um 500mAh gegenüber den 4823mAh (China) und 5088mAh (USA) des iPhone 17 Pro Max entspricht. Das ist ein bedeutsamer Sprung für eine Reihe, die historisch eher Effizienz als reine Akkugröße bevorzugt hat.

3C-Einträge sind behördlich und schwer zu fälschen, daher gehören diese Zahlen zu den zuverlässigeren Leaks vor Apples offizieller Ankündigung.
Warum die Aufteilung zwischen China- und US-Kapazitäten? Hersteller passen seit langem interne Layouts und Akku-Zellkonfigurationen an regionale Modemfrequenzen, Zertifizierungsregeln und manchmal Lieferketten an. Das Ergebnis: zwei Varianten desselben Telefons mit leicht unterschiedlichen Ausdauerprofilen.
Dennoch war Apples Ansatz konstant: mehr Laufzeit aus Silizium und Software herauszuholen. Chinesische Konkurrenten wie Xiaomi, Oppo und OnePlus haben in jüngsten Flaggschiffen jedoch bereits die 7.000mAh-Marke überschritten, ein Wert, der in technischen Datenblättern beeindruckend wirkt. Kombiniert man einen größeren Akku mit Gerüchten, dass Apples A20 Pro-Chip auf ein 2-nm-Verfahren umgestellt wird, könnte das iPhone diese auffällige Lücke verkleinern und dabei das Gerät schlank sowie die Thermik unter Kontrolle halten.

Der Akku ist nicht das Einzige, das in Leaks auftaucht. Der A20 Pro soll Apples erster 2-nm-Chip werden und Effizienz- sowie Leistungsgewinne versprechen. Designänderungen wirken moderat; allerdings könnte eine kleinere Dynamic-Island-Aussparung erscheinen, wenn einige Face-ID-Sensoren unter das Display rücken. Attrappen des Pro Max deuten auf einen neuen Kameratrick hin: einen variablen Blendenmechanismus in der Hauptlinse, der die Lichtaufnahme physisch verändern würde. Gerüchte besagen, dass das Setup drei 48-MP-Sensoren plus ein Periskop-Teleobjektiv umfassen wird. Die Displaygrößen sollen Berichten zufolge unverändert bleiben: 6,3 Zoll für das Pro und 6,9 Zoll für das Pro Max.
Keine dieser Details ist bisher offiziell. Leaks verdichten sich und ändern sich. Erwarten Sie weitere Bestätigungen und Überraschungen, je näher der wahrscheinliche Start im September rückt, und bereiten Sie sich darauf vor zu testen, ob Apples Mischung aus größeren Akkus und feinerem Silizium die Diskussion über Ausdauer endlich verändert.
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