Samsung Galaxy S26: Drei Millionen Verkäufe in 118 Tagen

Samsung erzielt mit der Galaxy S26-Serie in Südkorea binnen 118 Tagen drei Millionen Verkäufe. S26 Ultra dominiert Vorbestellungen, Exporte und Produktion steigen, während Foldables neuen Wettbewerb bringen.

Samsung Galaxy S26: Drei Millionen Verkäufe in 118 Tagen
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Drei Millionen Telefone in 118 Tagen. Südkorea hatte kaum Zeit, das zu registrieren, bevor das Galaxy S26 zum landesweiten Meilenstein wurde.

Die neueste S-Serie schlich sich nicht an den Markt heran. Sie startete durch. Die Vorbestellungen im Heimatmarkt erreichten innerhalb von sieben Tagen 1,35 Millionen und übertrafen damit knapp den Rekord des S25 von 1,3 Millionen, für den 11 Tage nötig gewesen waren. Im Vergleich zum S25, das etwa sechs Monate brauchte, um die Drei-Millionen-Marke zu erreichen, und zum S24, das noch länger benötigte, bewegte sich das S26 in einem anderen Tempo.

Was hat sich verändert? Zum einen dominierte das Ultra-Modell das Interesse. Rund 70 % der Vorbestellungen entfielen laut EInfoMax auf das Galaxy S26 Ultra, während sich S26 und S26+ die restliche Nachfrage teilten. Diese Konzentration erzählt eine Geschichte: Konsumenten steigen auf, sie wählen Premium-Funktionen und teurere Geräte.

Die Auswirkungen reichen über einzelne Käufer hinaus. Das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie berichtet, dass die Exporte von Drahtloskommunikationsgeräten im Juni 1,55 Milliarden US-Dollar erreichten, ein Plus von 51,9 % im Jahresvergleich. Für das erste Halbjahr beliefen sich die Exporte auf 9,9 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 31,5 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2025. Zwar umfassen diese Zahlen mehr als nur Smartphones, doch das Ministerium schrieb die positive Entwicklung ausdrücklich den starken Verkäufen der S26-Familie zu.

Samsung reagierte auf diesen Ansturm mit einer Produktionssteigerung. ETNews berichtet, dass das Unternehmen das Produktionsziel für Juli von einer Million auf 1,5 Millionen S26-Einheiten angehoben hat. Der Einzelhandelsimpuls und Verkaufsanreize spielten eine Rolle. Eine Verkaufsaktion vom 8. Juni bis zum 5. Juli erstattete 20 % des Kaufpreises in Form digitaler Geschenkgutscheine, und Gerüchte über ein teureres Galaxy S27 veranlassten einige Käufer dazu, jetzt zu kaufen statt zu warten.

Das Ergebnis war ein deutlicher Anstieg der Online-Nachfrage. Die Verkäufe auf Samsung.com und auf offenen Marktplätzen haben sich Berichten zufolge im Aktionszeitraum verdreifacht, doch die Nachfrage überstieg die Logistik: Bei einigen Galaxy S26 Ultra wurden Liefertermine in den August verschoben.

Skeptiker werden fragen, ob dies ein kurzer Schub oder ein anhaltender Trend ist. Die kurzfristige Aussicht sieht günstig aus, Analysten erwarten, dass die Nachfrage nach dem S26 bis ins dritte Quartal stark bleibt, doch Samsung jongliert mit einer weiteren Größe. Neue Galaxy Z-Faltgeräte, darunter ein breiteres Faltmodell, sollen am 22. Juli vorgestellt werden, und Vorreservierungen sind bereits möglich. Das Unternehmen plant, die Produktionsziele für das S26 im August neu zu bewerten, abhängig davon, wie die Markteinführung der Faltgeräte Verkäufe und Lagerbestände beeinflusst.

Der S26-Aufschwung von Samsung ist nicht nur ein Verkaufsschub, er verändert in diesem Jahr Südkoreas Exportbilanz für Geräte.

Käufer reagieren vielleicht auf Aktionen, Preisgerüchte oder auf eine echte Vorliebe für Flaggschiff-Funktionen. Die S26-Phase hat gezeigt, wie ein einzelner Produktzyklus die gesamte Tech-Exportbilanz verschieben kann und stellt die Frage: Was passiert als Nächstes, wenn Faltgeräte und Flaggschiffe um dasselbe Kundenbudget konkurrieren?

Sarah Hoffmann

"Nachhaltige Technologie ist die Zukunft. Ich schreibe über Green-Tech und wie Digitalisierung dem Planeten helfen kann."

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