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Stell dir einen Mac mit 1,5 Terabyte RAM vor. Kühn, absurd, verlockend, und vielleicht näher als du denkst. Mark Gurmans jüngster Power On-Newsletter legt nahe, dass Apple eine M7 Ultra-Variante vorbereitet, die bis zu 1,5 TB vereinheitlichten Arbeitsspeicher unterstützen kann, ein Sprung, der Apple Silicon mit der größten Speicheroption des Intel Mac Pro von 2019 gleichziehen würde.
Apples Architektur des vereinheitlichten Speichers war schon immer ein Kompromiss: enorme Bandbreite und enge Integration im Tausch gegen eine Obergrenze bei der Rohkapazität. An das Prozessordie verlöteter Speicher sorgt für niedrige Latenz und hohen Durchsatz. Gleichzeitig bindet er das maximale RAM an den Platz, den das Chipgehäuse bietet. Wenn Apple also wirklich 1,5 TB erreichen will, muss es Packaging- und Speicherstapelungstechniken weiter vorantreiben als bisher.
Laut Gurman wird der M7 Ultra mit dieser Obergrenze im Blick entwickelt. Er merkt an, dass der Chip etwa das Doppelte des für den M5 Ultra vorgesehenen Speichers unterstützen könnte. Es gibt jedoch einen Haken. Weltweite Engpässe und steigende Preise für Speicherbausteine bedeuten, dass Apple zwar für 1,5 TB planen, aber zunächst möglicherweise keine Geräte mit dieser vollen Ausstattung ausliefern wird. Kurz gesagt: Fähigkeit bedeutet nicht unbedingt Verfügbarkeit.

Diese Lücke zwischen Design und Marktrealität zeigt sich bereits in Apples jüngsten Modellentscheidungen. Anfang des Jahres stellte Apple das 512GB Mac Studio mit M3 Ultra ein, und nach Einstellung der 256GB-Option lag die höchste Mac Studio-Konfiguration bei 96GB. Käufer, die sich für eine M4 Max-Konfiguration entscheiden, haben weiterhin bis zu 128GB zur Verfügung, während Apple den M5 Ultra für später in diesem Jahr mit Unterstützung für bis zu 768GB angekündigt hat, was einen neuen Rekord für Apple Silicon darstellt.
Auch die Kosten sind ein entscheidender Faktor. Apple verlangt derzeit für zusätzlichen vereinheitlichten Speicher etwa 25 US-Dollar pro zusätzlichem Gigabyte. Selbst bei konservativen Berechnungen würde das Aufrüsten einer Maschine von einer 128GB-Basis auf 1,5 TB RAM für die meisten Nutzer astronomische Kosten bedeuten und eine Bestellung weit in den fünfstelligen Bereich treiben, wahrscheinlich über 35.000 US-Dollar nach Konfiguration.
Ingenieure und Profis, die extreme Speicherbandbreite benötigen, werden diese Möglichkeit begrüßen. IT-Einkäufer und Kreativstudios werden die Rechnung abwägen. Und Apple wird entscheiden müssen, ob es eine Flaggschiffkonfiguration ausliefert, die eher auf dem Papier als in der Lieferkette existiert. Wird der M7 Ultra zur neuen Spitze, oder nur eine weitere verlockende Spezifikation, die kaum jemand tatsächlich kaufen kann?















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