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Irgendwo im internen Inventar von Amazon tauchten drei Pixel-11-Design-Attrappen auf und blieben nicht unbemerkt. Die Form ist typisch Pixel: Kameraleiste, abgerundete Ecken, vertraute Silhouette, sodass Spekulationen zur beinahe Gewissheit wurden: es handelt sich um frühe Renderbilder des nächsten Google-Smartphones. Doch die Einträge wirkten wie eine hastig verfasste Notiz, Namen und Beschreibungen zogen in unterschiedliche Richtungen.
Namen, die nicht zu den Farben passen
Die Bilder erscheinen in Amazon-Angeboten, die direkt von Amazon verkauft und versandt werden und auf der Plattform dem Google Store zugeordnet sind. In den Titeln werden die Ausführungen Obsidian, Hibiskus und Pistazie genannt. Die Beschreibungen hingegen nennen Mitternacht, Fuchsia und Moos; das zuletzt genannte Trio stimmt mit früheren durchgesickerten Informationen überein. Es ist ein kleines Durcheinander, aber aufschlussreich: Händler bereiten häufig Platzhalterseiten vor Produktvorstellungen vor, und dieser Eintrag lieferte uns mehr als nur eine Silhouette.
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Abgesehen von den Farbfragen nennen die Einträge konkrete Spezifikationen. Demnach soll das Telefon ein 6,3-Zoll-Display mit 1080 × 2424 Pixeln haben, 12 GB RAM mit 256 GB Speicher kombinieren und etwa 204 Gramm wiegen. Die Akkukapazität wird mit 4.985 mAh angegeben. Der ausgewiesene Preis entspricht ungefähr 830 €.
Google hat die Vorstellung der Pixel-11-Familie für den 12. August angesetzt, und CAD-basierte Renderings wurden bereits zuvor verbreitet, daher passen diese Einträge zum Zeitplan. Im Mittelpunkt könnte allerdings das stehen, was unter der Haube steckt: Für die Pixel-11-Familie wird erwartet, dass sie auf dem Tensor-G6-Chipsatz läuft, von dem Branchengerüchte behaupten, er werde der erste mobile System-on-Chip sein, der im 2-nm-Verfahren bei TSMC gefertigt wird. Ambitioniert. Riskant. Spannend.
Wird ein 2-nm-Tensor die Alltagswahrnehmung von Pixel-Smartphones verändern? Vielleicht. Tatsächliche Vorteile hängen oft ebenso von Softwareabstimmung wie von reinen Fertigungsverbesserungen ab. Wenn diese Amazon-Einträge jedoch ein Indiz sind, setzt Google im Herbst auf Farbvarianten, unterschiedliche Speicherstufen und einen neuen Fokus auf den Chip.

















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