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Stellen Sie sich ein Smartphone vor, das sich beim Lesen wie ein Kindle verhält und beim Anschauen von Videos wie ein normales Handy. Hisense ist der Meinung, dass ein Kompromiss überfällig ist und hat genau diese Idee im A10 umgesetzt.
Auf der Vorderseite sitzt ein 6,13-Zoll-E-Ink-Panel, die matte, augenschonende Anzeige, die Buchliebhaber von E-Readern kennen. Der Clou: Magnetisch lässt sich ein abnehmbares LCD auf der Rückseite anbringen, um Apps, Medien und alles zu handhaben, was schnelle Bildwiederholraten erfordert.
Wozu das gut sein soll? Ganz einfach. Android wurde nicht für das langsame Neuzeichnen klassischer E-Ink-Displays entwickelt. Selbst wenn die E-Ink-Technik schneller wird, hat sie bei Animationen und flüssigem Scrollen weiterhin Probleme. Ein abnehmbares LCD ist eine pragmatische Umgehungslösung: Die Leseoberfläche bleibt erhalten und bei Bedarf fügt man ein Standarddisplay hinzu.

Berichten zufolge ist das A10 ein 5G-Gerät mit Android 16 und wird von einem noch nicht genannten 4-nm-Snapdragon-Chip angetrieben. Hisense hat das vollständige Datenblatt noch nicht veröffentlicht, daher sind mit zunehmender Markteinführung weitere Details und Überraschungen zu erwarten.
Alleinstehend wird das Hisense A10 mit CNY 4.000 (etwa 590 US-Dollar) angeboten. Das abnehmbare LCD wird separat verkauft und könnte bis zu CNY 3.000 (etwa 440 US-Dollar) kosten.
Diese Preisgestaltung wirft eine Frage auf: Sind Käufer bereit, für ein Zwei-Panel-Konzept zu zahlen, bei dem ein Display abnehmbar und optional ist? Es ist ein anderer Ansatz als ein dickeres, festes Dual-Screen-Gerät. Die Zusatzoption erlaubt Nutzern, das lesezentrierte Erlebnis zu wählen, ohne sich auf ein ständig aktives zweites Display festzulegen.

Es ist keine völlig neue Idee. Das kürzlich auf Kickstarter gestartete Hibreak Dual 2 von Bigme verfolgte etwas Ähnliches mit einem 6,13-Zoll-E-Ink-Panel an der Seite und einem eingebauten 5-Zoll-LCD auf der Rückseite, doch dieses Modell hält beide Panels integriert statt modular.
Ob Hisenses modularer Weg Anhänger gewinnt, hängt von der Software-Feinabstimmung, den Batteriekompromissen und davon ab, wie nahtlos der Wechsel im Alltag funktioniert. Wenn es gelingt, könnten wir endlich ein echtes Hybridgerät für Leser bekommen, die nicht auf Smartphone-Funktionalität verzichten wollen. Behalten Sie das A10 im Blick, es könnte den Anfang einer kleinen Revolution darin markieren, wie wir Lesen und Multimedia auf einem Gerät ausbalancieren.















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