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Stellen Sie sich vor, Sie geben viel Geld für ein Flaggschiff-Kamera-Smartphone aus und müssen zusehen, wie der Support verschwindet. Das ist die Botschaft, die Xiaomi stillschweigend sendete, nachdem das Unternehmen seine offizielle Liste der Geräte aktualisiert hatte, die keine Software-Updates mehr erhalten werden. HyperOS-Upgrades, Sicherheitspatches und Fehlerbehebungen: weg. Für Besitzer sind die praktischen Folgen sofort spürbar und beunruhigend.
Modelle von Xiaomis Update-Liste gestrichen
- Xiaomi 12
- Xiaomi 12 Pro
- Xiaomi 12S Ultra
- Xiaomi Pad 6
- Xiaomi Pad 6 Pro
- Poco X5 5G
- Poco X5 Pro 5G
- Redmi Note 12T Pro
- Redmi K60E
- Redmi 10 5G
Nicht jede globale Variante steht auf der Abschussliste. Viele Einträge beziehen sich auf regionsspezifische Modelle; mehrere Ergänzungen betreffen China, Indonesien und Russland, sodass Ihr genaues Gerät möglicherweise betroffen ist oder auch nicht. Gemeinsamer Nenner ist das Alter: Diese Smartphones und Tablets kamen vor etwa drei bis vier Jahren auf den Markt. Die Xiaomi-12-Serie erschien im März 2022, die Poco X5-Reihe im Februar 2023 und das Redmi Note 12T Pro im Juni 2023.

Was ändert sich also ab heute? Sicherheitsupdates hören sofort auf. Das bedeutet, neu entdeckte Schwachstellen werden nicht mehr von Xiaomi gepatcht. Keine offiziellen Fixes mehr. Keine Garantie mehr für fortlaufenden Schutz. Für sicherheitsbewusste Nutzer ist das die gravierendste Konsequenz.
Es trifft besonders hart, wo man es am wenigsten erwartet. Nehmen Sie das Xiaomi 12S Ultra: Beim Start gefeiert wegen der Leica-abgestimmten Kameras und des Snapdragon 8 Gen 1 Plus, war es bei mobilen Fotografen sehr beliebt. Es war zudem teuer. Jetzt stehen Besitzer vor der unangenehmen Realität, dass ein einstiges Premium-Gerät aus der offiziellen Fürsorge fällt.
Ja, Xiaomi hat kürzlich ein stärkeres Support-Versprechen angekündigt: sechs Jahre Sicherheitsupdates und vier Android-Upgrades für Flaggschiffgeräte. Diese Regel gilt jedoch nur für Produkte, die 2025 oder später veröffentlicht werden. Für die heute genannten zehn Modelle kommt das zu spät.
Was sollten Besitzer tun? Kurz gesagt: Sicherheit hat Vorrang. Legen Sie Backups an. Vermeiden Sie sensible Transaktionen auf ungepatchten Geräten. Nutzen Sie seriöse Apps und stärken Sie Kontoschutzmaßnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wenn Sie Ihr Telefon für Arbeit oder Online-Banking nutzen, sollten Sie ein früheres Upgrade in Erwägung ziehen. Technikaffine Nutzer können Custom-ROMs prüfen, doch dieser Weg erfordert Fachwissen und bringt Kompromisse mit sich.
Der allgemeine Punkt ist einfach. Hardware altert. Software-Lebenszyklen enden. Hersteller gehen in Richtung längerer Garantien, was eine gute Nachricht ist, aber diese Änderungen ändern nichts an der Realität für Geräte, die bereits außerhalb des Support-Zeitraums liegen. Wenn Sie eines der aufgelisteten Modelle besitzen, betrachten Sie diese Mitteilung als Aufforderung: Prüfen Sie Ihre genaue Variante, schätzen Sie das Risiko ein und planen Sie Ihren nächsten Schritt.
















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