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Ein aufgeklapptes Telefon, und es läuft eine vollwertige KI lokal. Das ist das Bild, das Samsung mit dem neuen Galaxy Z Fold 8 und Z Flip 8 verkaufen möchte: die ersten Konsumenten-Telefone mit dem Gemini Intelligence-Label, die Googles auf dem Gerät laufendes Gemini Nano 4 ausführen.
Google bestätigte den Schritt. Gemini Nano 4, basierend auf der Gemma-4-Familie, bietet Unterstützung für mehr als 140 Sprachen und eine verbesserte multimodale Verständlichkeit, und dies ist seine Premiere auf mobiler Hardware. Für Samsung ist das nicht nur ein Marketingetikett. Es ist eine Wette auf lokale Intelligenz, mit schnelleren Antworten, geringerer Latenz und einer klareren Datenschutzgeschichte, weil weniger Daten in die Cloud geschickt werden müssen.
Kleines Modell, große Versprechen
Die Hardware-Produktpalette ist übersichtlich. Das Z Fold 8 und seine Ultra-Variante laufen auf dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 (Galaxy) und werden mit entweder 12 oder 16 Gigabyte RAM ausgeliefert. Das Z Flip 8 nutzt Samsungs Exynos 2600 und kommt mit 12 Gigabyte RAM. Diese Arbeitsspeicherangaben sind wichtig: Google verlangt jetzt mindestens 12 Gigabyte, um die Bezeichnung Gemini Intelligence zu erhalten.

Wenn Ihr Telefon die Spezifikationen erfüllt und die Qualitätsprüfungen besteht, kann es Gemini lokal ausführen.
Google hat heute außerdem die erste Gemini-gestützte Funktion eingeführt: eine breit angelegte Aufgabenautomatisierung, die sich in über 40 Apps integriert. Das ist ein früher Vorgeschmack darauf, was Gemini auf dem Gerät leisten kann. Weitere angekündigte Funktionen, wie ein Widget-Generator und Google Autocomplete mit Gemini Intelligence, werden noch schrittweise eingeführt.
Es gibt eine weitere stille Änderung, die für OEMs wichtig ist. Google aktualisierte die Hardware-Richtlinien für Android und ersetzte die alte Formulierung „Gemini Nano v3 oder höher“ durch eine flexiblere Anforderung: Modelle der Nano-Familie für auf dem Gerät ausgeführte KI. Die Firma strich außerdem die strikte Regel, dass Geräte einen Flaggschiff-Prozessor benötigen, wodurch sich ein breiteres Spektrum an Geräten qualifizieren kann.
- Nano-Modelle auf dem Gerät ausführen
- Fortschrittliche Medienleistung liefern
- Mindestens 12 Gigabyte RAM
- Einen qualifizierten Prozessor verwenden
- Dienstleistungsziele 2026 erreichen und strengere Vorgaben 2027
- Qualitätstests beim Start auf Android 17 oder neuer bestehen
Für Samsung stärkt der Schritt die Führungsrolle bei Foldables, indem die Multitasking-Stärken des Formfaktors mit einer nativen KI-Schicht kombiniert werden. Für Nutzer bedeutet das schnellere Assistenten, mehr Offline-Funktionen und einen Wandel in der Konkurrenz der Smartphone-Hersteller, nicht mehr nur über Kameras oder Bildwiederholraten, sondern danach, wer das intelligenteste auf dem Gerät laufende Erlebnis liefern kann.
Werden andere Hersteller schnell folgen? Weitere Ankündigungen sind zu erwarten. Telefone werden zu Plattformen für lokalisierte KI, und Samsung hat hier gerade eine Marke gesetzt.















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