Lenovo Lecoo Pro 14: Upgradefähiges, leichtes Notebook

Das Lenovo Lecoo Pro 14 verbindet ein 14-Zoll-Leichtgewicht mit einem nativen PCIe-OCuLink-Anschluss für externe Desktop-GPUs. Bericht über Prozessoroptionen, LPDDR5-RAM, duale M.2-Steckplätze, Display, Anschlüsse, Kühlung und Preis.

Sarah HoffmannSarah Hoffmann.
Lenovo Lecoo Pro 14: Upgradefähiges, leichtes Notebook

3 Minuten

Stellen Sie sich vor, Sie öffnen eine dünne Laptoptasche und finden einen Anschluss, der eher auf einem Desktop-Mainboard zu Hause zu sein scheint. Genau das hat Lenovo mit dem neuen Lecoo Pro 14 getan, einem 14-Zoll-Leichtgewicht, das die aufrüstbare, workstationfreundliche Ausrichtung in ein sehr portables Gehäuse bringt.

Die Hardware-Ausstattung ist übersichtlich und praxisorientiert. Käufer können zwischen einem Intel Core Ultra 5 135H oder einem AMD Ryzen 7 H 255 Prozessor wählen. Beide kommen serienmäßig mit 24 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher und einer 512 GB PCIe-SSD. Das AMD-Modell betreibt seinen RAM mit 6400 MT/s, während die Intel-Variante 5600 MT/s nutzt. Zwei M.2-2280-Steckplätze ermöglichen eine spätere Speichererweiterung ohne Eingriff.

Warum OCuLink wichtiger ist als gedacht

Die Anschlüsse erzählen hier die eigentliche Geschichte. Neben einem 40-Gbit/s-USB4-Port sowie herkömmlichen USB-A- und HDMI-Ausgängen hat Lenovo eine dedizierte OCuLink-Schnittstelle direkt auf dem Mainboard verbaut. OCuLink stellt eine native PCIe-Lane nach außen bereit und ermöglicht es externen Desktop-GPUs, mit geringerer Latenz und weniger Bandbreitenbeschränkungen zu arbeiten als bei typischen Thunderbolt- oder USB4-eGPU-Konfigurationen.

Dies ist eines der wenigen dünnen und leichten Notebooks mit einem nativen PCIe-OCuLink-Anschluss für Desktop-Klasse externe GPUs.

Diese Entscheidung verändert die Einsatzmöglichkeiten eines mobilen Geräts. Möchten Sie mit einem kompakten Gehäuse unterwegs sein und am Schreibtisch volle Desktop-Grafik anschließen? Dieses Notebook ist für diesen Workflow ausgelegt. Es schlägt eine kleine Brücke zwischen Mobilität und roher Leistung.

Das Display ist ordentlich: ein 14-Zoll-2.8K-Panel mit 120 Hz, 400 Nits Spitzenhelligkeit, voller sRGB-Abdeckung und mattem Finish mit DC-Dimmung zur Reduzierung von Flackern. Das Gehäuse besteht oben und unten aus einer Aluminiumlegierung, wiegt etwa 1,48 kg, und das Scharnier lässt sich flach bis zu 180 Grad öffnen für das Teilen oder Präsentationen.

Die Konnektivität über OCuLink hinaus ist großzügig. Erwarten Sie zwei USB-C-Ports, von denen einer USB4 unterstützt, drei USB-A-3.2-Gen-1-Anschlüsse, HDMI 2.1, Gigabit-Ethernet, einen microSD-Steckplatz und eine 3,5-mm-Audiobuchse. Lenovo legt außerdem ein 100-W-GaN-USB-C-Ladegerät bei und versorgt das Gerät mit einem 80-Wh-Akku.

Die Wärmeableitung erfolgt über ein Dual-Lüfter-Design mit rückwärtiger Abluft, das im höchsten Leistungsmodus dauerhaft einen TDP von 65 W aufrechterhalten kann. Die Kühlkomponenten unterscheiden sich leicht je nach CPU: Die Intel-Variante nutzt drei Heatpipes, während die AMD-Version mit zwei ausgeliefert wird. Weitere Annehmlichkeiten sind eine 1080p-Webcam mit physischem Privacy-Shutter, Wi‑Fi 6 und ein in den Ein-/Ausschalter integrierter Fingerabdrucksensor. Das System wird mit Windows 11 Home ausgeliefert.

Lenovo stellte das Lecoo Pro 14 in China zu Preisen ab etwa 770 € vor. Es erinnert daran, dass dünne und leichte Geräte flexibel sein können, ohne zu einem versiegelten, nicht aufrüstbaren Gerät zu werden.

Zum Kontext: Lenovo erweitert sein Portfolio auch anderweitig, zuletzt mit dem Legion R9000X 2026, das sich an stärker gaming-orientierte Nutzer richtet und Ryzen AI Max+-Chips sowie ein 165-Hz-OLED-Panel bietet.

Sarah Hoffmann
"Nachhaltige Technologie ist die Zukunft. Ich schreibe über Green-Tech und wie Digitalisierung dem Planeten helfen kann."

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