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Stellen Sie sich einen HomePod vor, der zurückblickt. Das scheint Apples Plan zu sein, laut Mark Gurman von Bloomberg: ein Home Hub, das bereits im Oktober erscheinen oder sich bis Anfang nächsten Jahres verzögern könnte, und er wird mit einer großen Idee verkauft: einer intelligenteren Siri in Kombination mit einem Touchscreen.
Das Gerät ist im Grunde ein HomePod mit einem 7-Zoll-Display. Apple setzt jedoch nicht einfach ein Display auf einen Lautsprecher. Das Unternehmen entwickelt eine neue Softwareschicht auf Basis von tvOS, ergänzt durch visuelle und interaktive Elemente aus watchOS und iOS. Erwarten Sie ein Raster aus Symbolen, antippbare Widgets und Apps sowie anpassbare Zifferblätter, die das Gerät persönlicher wirken lassen statt generisch.
Wie Apple den Home Hub in Ihren Räumen platzieren möchte
Denken Sie an mehrere Einheiten. Auf dem Tisch. An der Wand. In der Küche und im Wohnzimmer. Apple rechnet damit, dass Nutzer mehr als ein Gerät kaufen und sie im ganzen Haus verteilen. Es wird Tisch- und Wandvarianten geben, sodass die Platzierung flexibel ist, und die Oberfläche passt sich beim Bewegen an: UI-Elemente werden größer, wenn man sich nähert, und kleiner, wenn man sich entfernt.
Eingebaute Kameras und Gesichtserkennung sind Kernfunktionen. Der Home Hub soll erkennen, wer spricht, und dieser Person angepasste Informationen anzeigen. Eingehende FaceTime-Anrufe werden das Display nutzen. Der Hub soll außerdem als Sicherheitsmonitor und als Gegensprechanlage fungieren, wenn mehrere Einheiten im selben Haushalt vorhanden sind. Ziel ist Bequemlichkeit, ohne Nutzer auf einen einzelnen zentralen Bildschirm zu beschränken.

Apple setzt darauf, dass die Kombination aus Bildschirm, intelligenterer Siri und präsenzsensitiven Sensoren einen Lautsprecher zum zentralen Nervensystem des Haushalts macht.
Es gibt Hinweise auf größere Ambitionen in der Zukunft. Gurman berichtet von einem verbesserten Modell in Entwicklung mit einem 9-Zoll-Display und einem kleinen Roboterarm, der den Bildschirm bewegt, um während FaceTime-Anrufen mehr Personen oder Objekte zu erfassen. Das klingt futuristisch, ja. Es zeigt aber auch, dass Apple über ein statisches Tischgerät hinaus denkt.
Über den Hub hinaus soll Apple an weiteren Connected-Home-Updates arbeiten: einer Überwachungskamera für den Innenbereich, die mit Amazons Ring konkurrieren soll, einer überarbeiteten Apple TV-Set-Top-Box und einem verbesserten HomePod mini. Apple TV und der neue HomePod mini sollen Berichten zufolge diesen Herbst erscheinen, während das Zeitfenster für den Home Hub von Oktober bis Anfang nächsten Jahres reicht.
Die eigentliche Frage ist, ob Konsumenten einen Lautsprecher akzeptieren, der beobachtet und personalisiert, oder ob Datenschutzbedenken die Verbreitung einschränken werden. Apple hat sich lange als datenschutzorientiert positioniert, daher werden Details zur lokalen Verarbeitung und zum Umgang mit Gesichtsdaten entscheidend sein.
So oder so markiert der Home Hub einen deutlichen Wandel in Apples Sicht auf das Smart Home, weniger als Ansammlung einzelner Geräte und mehr als Netzwerk aufmerksam reagierender Oberflächen. Wenn Siri tatsächlich ein KI-Upgrade erhält, könnte das Gerät die Interaktion mit Alltagsaufgaben verändern: schnelle gesichtsabhängige Erinnerungen, nahtlose Übergaben von Raum zu Raum und Videoanrufe, die sich weniger eingeengt anfühlen.



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