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Lecks flüstern nicht mehr. Sie kommen wie Schlagzeilen. Die Pixel 11-Familie ist in genauen Details aufgetaucht: vier Modelle, ein maßgeschneiderter Tensor G6 und durchgehend Android 17.
Wählen Sie Ihre Variante: ein kompaktes Pixel 11, ein aufgerüstetes Pixel 11 Pro, ein größeres Pixel 11 Pro XL und ein faltbares Pixel 11 Pro Fold. Die Preise beginnen bei $899 in den USA (etwa €999 in Europa) und steigen bis auf $1.899 für das Fold, wobei das europäische Top-Modell bei €1.999 liegt. Nicht billig. Aber Google scheint dort auf Premium zu setzen, wo es zählt.
Das Basismodell Pixel 11 zielt darauf ab, leicht und effizient zu sein. Es verfügt über ein 6,3-Zoll Actua OLED-Display mit 2424 x 1080 Pixeln und einer adaptiven Bildwiederholrate zwischen 60 und 120 Hz. Die maximale Helligkeit erreicht beeindruckende 3.000 Nits. Schutz liefert Gorilla Glass Victus 2. Im Inneren arbeitet der Tensor G6 gepaart mit entweder 12 GB oder 16 GB RAM und Speicheroptionen von 256 GB oder 512 GB. Die Kamerahardware ist pragmatisch - ein 48-MP-Hauptsensor (f/1.7) und ein 13-MP-Ultraweitwinkel (f/2.2) mit softwaregestütztem Super-Zoom bis zu 30x. Selfies übernimmt ein 10,5 MP Frontsensor. Der Akku misst 4.985 mAh mit 30 W kabelgebundenem Laden über USB-C PPS und Qi2 kabellosem Laden. Das Telefon wiegt 197 g und bietet einen Fingerabdrucksensor im Display sowie Gesichtserkennung.

Wer mehr fotografische Leistung möchte, greift zum Pixel 11 Pro. Es behält ungefähr die gleiche Bauform wie das Basismodell bei, hebt das Display aber auf ein 6,3-Zoll Super Actua OLED LTPO-Panel mit 2856 x 1280 Pixeln an, mit einem weiteren Adaptivbereich von 1 bis 120 Hz und einer Spitzenhelligkeit von 3.600 Nits. Die Performance-Komponenten entsprechen dem Familienstandard: Tensor G6, Titan M3-Sicherheit und RAM-Optionen mit 12 GB oder 16 GB sowie 256 GB oder 512 GB Speicher.
Das Pro-Modell zeigt seine Stärke im Kamerabereich. Ein 50-MP-Hauptsensor führt das System an, unterstützt von einem 48-MP-Ultraweitwinkel, das auch als Makroobjektiv fungieren kann, sowie einem 48-MP-Periskop-Tele mit 5x optischem Zoom und einem erstaunlichen 120-fachen Digitalzoom. Für Selfies kommt ein 42-MP-Frontsensor mit einem Sichtfeld von 103 Grad zum Einsatz. Der Akku beträgt 4.850 mAh und bietet dieselben 30 W kabelgebundenes sowie Qi2 kabelloses Laden. Einstiegspreis: $1.099 in den USA und €1.199 in Europa.

Wenn Bildschirmfläche wichtig ist, liefert das Pixel 11 Pro XL die Antwort. Das größere Geschwistermodell ist mit einem 6,8-Zoll Super Actua OLED LTPO-Display bei 2992 x 1344 Pixeln ausgestattet, ebenfalls 1 bis 120 Hz und 3.600 Nits Spitzenhelligkeit. Es ist in 256 GB und 512 GB Varianten erhältlich und führt zusätzlich eine 1 TB Option ein, wobei einige Konfigurationen 16 GB RAM bieten. Mit Abmessungen von 162,7 x 76,5 x 8,5 mm und einem Gewicht von 226 g ist es das schwerste nicht faltbare Modell der Reihe.
Die Kamerahardware des XL entspricht der des Pro: 50 MP Hauptkamera, 48 MP Ultraweitwinkel, 48 MP 5x Tele und die 42 MP Selfie-Kamera. Der wirkliche Unterschied liegt in Ausdauer und Laden: ein 5.115 mAh Akku und schnelleres kabelgebundenes Laden mit 45 W sowie Qi2 kabelloses Laden. Die Preise in den USA sollen bei $1.299 beginnen, in Europa werden sie ab €1.199 erwartet.
Und dann gibt es das Pixel 11 Pro Fold, den Aufmerksamkeitsmagneten. Dieses Foldable bietet ein 8-Zoll Haupt-OLED mit 120 Hz und ein 6,4-Zoll Außen-OLED, ebenfalls 120 Hz. Im geschlossenen Zustand beträgt die Dicke 10,1 mm; geöffnet schichtet sich das Panel auf nur 5 mm. Das Gewicht liegt bei 239 g. Die Innenausstattung folgt dem Familienkonzept: Tensor G6, 12 GB oder 16 GB RAM und Speicheroptionen bis zu 1 TB. Anders als bei den übrigen Modellen sitzt der Fingerabdrucksensor beim Fold in der seitlichen Power-Taste.

Die Kameradaten des Fold lesen sich wie ein kompaktes Pro-Paket: eine 48-MP-Hauptkamera, ein 10,5 MP Ultraweitwinkel mit Makrofokus-Funktion und ein 10,8 MP Tele mit 5x optischem Zoom und 30x Super-Zoom. Auf beiden Displays, innen und außen, finden sich je zwei 10-MP-Selfie-Kameras. Die Energie liefert ein 4.806 mAh Akku, der bei 30 W kabelgebundenem Laden in etwa 30 Minuten rund 50% erreicht; Qi2 kabelloses Laden wird unterstützt. Erwarteter Basispreis: rund $1.899 in den USA und €1.999 in Europa.
In der gesamten Serie setzt Google offenbar auf eine Mischung aus rechnergestützter Fotografie, sehr hoher Displayhelligkeit und einer einheitlichen Softwarebasis in Form von Android 17. Die Pro-Modelle profitieren zusätzlich von Titan M3 in puncto Sicherheit. Die Kompromisse sind vertraut: hohe Preise für Flaggschiff-Features und eine klare Ausrichtung auf Premium-Hardware für Käufer, die Kamera- Vielseitigkeit und extrem helle Displays schätzen.
Zu diesen Leaks gab es keinen offiziellen Launch-Termin, doch wenn Google die Geräte offiziell vorstellt, muss das Unternehmen beweisen, dass sie mehr sind als nur spektakuläre Spezifikationslisten. Rechtfertigt der Tensor G6 den Preis? Das werden wir bald sehen.














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