Honor Robot Phone: Titan-4D-Gimbal und Kino-Funktionen

Honor stellt das Robot Phone mit miniaturisiertem Titan-4D-Gimbal, 200 MP-Sensor, Arri-Kooperation und professionellen Kino-Tools vor. Ein Smartphone für Creator mit großem Akku, Snapdragon 8 Elite Gen 5 und schnellem Laden.

Sarah HoffmannSarah Hoffmann.
Honor Robot Phone: Titan-4D-Gimbal und Kino-Funktionen

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Stellen Sie sich ein Telefon vor, das sich wie ein winziges Kamerarig bewegt. Es neigt sich, es folgt, es reagiert. Honors Robot Phone, nach Monaten von Leaks und einer CES-Prototyp-Vorstellung in China enthüllt, zielt darauf ab, die Grenze zwischen Smartphone und tragbarem Kinowerkzeug zu verwischen.

Im Zentrum steht eine radikale Ingenieursleistung: ein Titan-4D-Gimbal-System, das Honor als das kleinste der Branche bezeichnet. Das Unternehmen setzte auf mehr als 60 Fertigungsprozesse und über 100 Präzisionsteile, um es zu realisieren, und das zeigt sich in den technischen Daten. Der Gimbal-Motor wiegt nur 2,6 Gramm, ist mit nur 6 mm sehr dünn und passt in das 9,6 mm flache Gehäuse des Telefons, dennoch bringt das Gerät 248 Gramm auf die Waage.

Honors Robot Phone kombiniert einen 200 MP, 1/1,28"-Sensor mit einem miniaturisierten Titan-Gimbal und einer Reihe filmischer Werkzeuge.

Der 200-MP-Gimbal-Sensor (f/1.6) unterstützt 4K-Aufnahme und arbeitet zusammen mit Honors H1-Bildverarbeitungschip. Sprachbefehle können den Gimbal bewegen und den Fokus sperren. KI-gestütztes Tracking hält Gesichter und Objekte in Echtzeit im Bild, praktisch für Vlogger, Streamer und alle, die bewegte Aufnahmen ohne Stativ mögen. Honor blieb jedoch nicht bei technischer Zauberei stehen; das Unternehmen gab dem Gimbal Persönlichkeit. Der Yoyo-KI-Assistent erweckt das Modul mit über 100 Gesichtsausdrücken zum Leben: Nicken, Hervorkucken, sogar Tanzbewegungen zur Musik. Er kann die Umgebung beobachten und mit ihr interagieren und einfache Aufgaben autonom ausführen.

Für Filmemacher hat das Robot Phone einen unerwarteten Partner: Arri. Die Kooperation bringt native Log-C3-Kodierung, On-Device-LUT-Farbkorrektur und einen Cinema-Modus, der Arris Look nachahmt. Wenn Sie mit dem Telefon drehen und eine filmische Pipeline wünschen, hat Honor die Workflows in Hardware und Software integriert.

Die Kamerahardware endet nicht beim Gimbal. Ein 200-MP-Periskop-Tele (1/1,4") bietet 2,7-fachen optischen Zoom, während ein 50-MP-Ultraweitwinkel gleichzeitig als Makroobjektiv dient. Das Display ist ein 6,3-Zoll-LTPO-OLED mit einer Auflösung von 2.640 x 1.216 und einer variablen Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz. Die lokale Spitzenhelligkeit erreicht dramatische 6.800 Nits, und eine AR-Antireflex-Beschichtung reduziert Spiegelungen bei Außenaufnahmen.

Unter der Haube sitzt Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5, kombiniert mit bis zu 16 GB RAM und 1 TB Speicher. MagicOS 10 läuft auf Android 16. Der Akku ist eine großzügige 7.060-mAh-Zelle mit 120 W kabelgebundenem und 50 W kabellosem Laden, da die ganze Kamerahardware Ausdauer benötigt.

Der Preis beginnt bei CNY 9.999 für das 12 GB/512 GB-Modell und steigt auf CNY 12.999 für die 16 GB/1 TB-Variante. Farben: Silber und Grau. Der Verkauf in China beginnt am 18. August, und Honor hat eine weitergehende Verfügbarkeit noch nicht bestätigt.

Ist dies ein für Creator neu erfundenes Smartphone oder der erste Schritt zu Telefonen mit Anhängseln, die wie Begleiter agieren? So oder so hat Honor eines der kühnsten Kameraexperimente der letzten Jahre vorgestellt, das Konkurrenten dazu zwingen könnte, zu überdenken, wie sich ein Telefon bewegen und verhalten kann.

Sarah Hoffmann
"Nachhaltige Technologie ist die Zukunft. Ich schreibe über Green-Tech und wie Digitalisierung dem Planeten helfen kann."

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