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Stellen Sie sich ein schlichtes Fitnessarmband vor, das sich zu einem Accessoire entwickelt, das wie Schmuck aussieht und sich auch so anfühlt. Genau das scheint Xiaomi mit dem Band 11 vorzuhaben, wenn man aktuellen Leaks Glauben schenkt.
Einträge in Xiaomis Gesundheitsforschungs-App sowie bei Chinas MIIT eingereichte Funkzertifikate deuten auf vier Varianten des Band 11 hin: ein Standardmodell, eine NFC-Version, eine Keramikausführung und ein neues Vollmetall-Design. Der Hinweis basiert auf zwei Bluetooth-Kennungen, M2616B1 und M2617B1. Sie erhielten im Juni die Funkzulassung und werden allgemein dem Standard- beziehungsweise dem NFC-Modell zugeordnet.
An der Akkukapazität dürfte sich wenig ändern. In den Unterlagen ist für die neuen Geräte eine 233-mAh-Zelle verzeichnet – praktisch dieselbe Kapazität wie bei der Vorgängergeneration. Spürbare Verbesserungen bei der Laufzeit dürften daher eher auf Softwareoptimierungen und effizientere Chips zurückgehen als auf einen größeren Akku. Anders gesagt: Vermutlich sorgen intelligentere Software und ein sparsamerer Chip für längere Laufzeiten, nicht mehr Akkukapazität.

Zum Vergleich: Das Band 10 kam im vergangenen Jahr mit einem 1,72-Zoll-OLED-Display, einer Bildwiederholrate von 60 Hz und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 1.500 Nits auf den Markt. Xiaomi bot zudem eine limitierte Keramikedition für Sammler an, die ab 269 CNY verkauft wurde, umgerechnet etwa 40 US-Dollar. Sollten Keramik- und Vollmetallausführungen in die reguläre Band-11-Palette aufgenommen werden, wären mehr Premiumoptionen auch für eine breitere Käuferschicht verfügbar.
Warum ist das Material so wichtig? Ein Keramikgehäuse verändert mehr als nur die Optik: Es beeinflusst Gewicht, Wärmegefühl und die wahrgenommene Wertigkeit. Vollmetall rückt das Wearable noch weiter vom schlichten Fitness-Tracker in Richtung Lifestyle-Accessoire. Zu den hochwertigeren Gehäusen dürften dezente Anpassungen beim Armbanddesign und bei der Oberflächenveredelung passen.
Konkrete Termine und Preise sind noch nicht bekannt. Xiaomi neigt dazu, Varianten anzuteasern und Veröffentlichungen zu staffeln. Daher könnte ein gestaffelter Marktstart folgen: zunächst die Kernmodelle, später die Premiumausführungen. So oder so zielt die Band-11-Strategie offenbar darauf ab, die Auswahl zu erweitern, statt ausschließlich in einen Spezifikationswettlauf einzusteigen.
Spannend wird, welche Variante am besten ankommt: die praktische NFC-Version oder die auffälligeren Ausführungen aus Keramik und Metall. Zertifizierungsupdates und Xiaomis offizielle Kanäle dürften Hinweise liefern; das nächste kleine Update könnte viel darüber verraten, wie sich Wearables für den Massenmarkt herausputzen.
















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