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Apple hat eines seiner folgenreichsten Produkt-Events der vergangenen Jahre abgehalten und neben dem iPhone 18 Pro und Pro Max, der Apple Watch Series 12, der Apple Watch Ultra 4 und den AirPods 5 auch sein erstes faltbares iPhone vorgestellt.
Das Event war auch aus einem anderen Grund bedeutsam: Es war Apples erste große Produktvorstellung unter der Führung von John Ternus.
Der eigentliche Star der Präsentation war nicht das iPhone 18 Pro, sondern das iPhone Duo – ein Foldable für 1.999 US-Dollar, mit dem Apple endlich in einen Markt einsteigt, in dem Samsung, Huawei, Honor und mehrere chinesische Hersteller seit Jahren konkurrieren.
Die iPhone-18-Pro-Modelle kommen derweil mit dem A20 Pro-Chip, einer 48-MP-Hauptkamera mit variabler Blende, längerer Akkulaufzeit und einer Preiserhöhung um 100 US-Dollar.
Apple brach zudem mit seinem üblichen Veröffentlichungsrhythmus und kündigte das Standard-iPhone 18 nicht an. Berichten zufolge könnte das Basismodell Anfang 2027 gemeinsam mit weiteren günstigeren iPhones erscheinen. Vorerst konzentriert sich Apple offenbar auf Premium-Geräte mit höheren Gewinnmargen.
Alle Apple-Neuheiten im Überblick
| Produkt | Hauptmerkmal | Grundpreis | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| iPhone 18 Pro | 48-MP-Kamera mit variabler Blende | $1,199 | 18. September |
| iPhone 18 Pro Max | Größerer Akku und 6,9-Zoll-Display | $1,299 | 18. September |
| iPhone Duo | 7,6-Zoll-Innendisplay | $1,999 | 23. Oktober |
| Apple Watch Series 12 | Neue Gesundheitssensoren und S11-Chip | $399 | 18. September |
| Apple Watch Ultra 4 | Satellitenkonnektivität und 50 Stunden Akkulaufzeit | $799 | 18. September |
| AirPods 5 | Stärkere ANC und neu gestaltete Akustik | $129 | 18. September |
iPhone 18 Pro und Pro Max: Kameras, Akku und KI im Fokus

Das iPhone 18 Pro verfügt über ein 6,3-Zoll-Display, das iPhone 18 Pro Max über ein größeres 6,9-Zoll-Super-Retina-XDR-Panel. Beide Displays unterstützen ProMotion mit Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz.
Am grundlegenden Design hat sich wenig geändert, Apple hat jedoch die Dynamic Island überarbeitet. Die aktualisierte Version kann bis zu drei Live Activities gleichzeitig anzeigen und liefert auf einen Blick mehr Informationen zu Navigation, Musikwiedergabe und Live-Sportergebnissen.
Beide Modelle setzen auf ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium, Ceramic Shield auf der Rückseite und Ceramic Shield 2 auf der Vorderseite. Apple zufolge ist das Frontglas dreimal kratzfester als das Glas des iPhone 16 Pro.
Zur Auswahl stehen die Farben Schwarz, Silber, Glacier und Burgundy. Burgundy ist klar die Signaturfarbe dieser Generation und sorgt für den auffälligsten optischen Unterschied zu früheren iPhones.
Details zu Displays, Design und Farben finden Sie auf der offiziellen iPhone-18-Pro-Seite.
A20 Pro: Apples erster 2-nm-Chip für das iPhone
Beide iPhone-18-Pro-Modelle werden vom A20 Pro angetrieben, der im 2-nm-Verfahren gefertigt wird. Er kombiniert eine Sechs-Kern-CPU, eine Sieben-Kern-GPU mit Neural Accelerators und zwei 16-Kern-Neural-Engines.
Apple zufolge arbeitet die CPU des A20 Pro bis zu 20 Prozent schneller als die des A19 Pro, während die Speicherbandbreite um bis zu 50 Prozent gestiegen ist. Bei gewöhnlichen Apps dürfte sich die zusätzliche Bandbreite nur begrenzt bemerkbar machen, bei anspruchsvollen KI-Modellen, die direkt auf dem Gerät laufen, könnte sie jedoch von Vorteil sein.
Apple hat außerdem ein vom M-Series-Design inspiriertes Package eingeführt, bei dem Prozessor und Speicher nebeneinander angeordnet sind. Das verbessert die Wärmeableitung und ermöglicht es dem Chip, seine Spitzenleistung über längere Zeit aufrechtzuerhalten.

Dreimal größere Dampfkammer, aber nicht dreimal höhere Kühlleistung
Eine ungenaue Behauptung in der ursprünglichen Quelle ließ vermuten, Apple habe das Kühlsystem des iPhone 18 Pro Max mit dem Standard-iPhone 17 verglichen. Das ist nicht der Fall.
Apple zufolge hat die neue Dampfkammer die dreifache Oberfläche der im iPhone 17 Pro verbauten Lösung. Zusammen mit thermisch leitfähigeren Materialien und dem neu gestalteten A20-Pro-Package soll das System eine um bis zu 40 Prozent höhere Dauerleistung als das iPhone 17 Pro ermöglichen.
Der Unterschied ist wichtig: Apple behauptet nicht, dass das Smartphone dreimal so viel Kühlleistung bietet, sondern dass die Dampfkammer über die dreifache Oberfläche verfügt. Unabhängige Tests werden zeigen, wie groß der Vorteil bei langen Gaming-Sessions, Videobearbeitung und KI-Workloads tatsächlich ausfällt.
Variable Blende bringt echte optische Kontrolle auf das iPhone
Das wichtigste technische Upgrade des iPhone 18 Pro ist die 48-MP-Fusion-Hauptkamera mit variabler Blende.
Die physische Blende kann zwischen vier Einstellungen wechseln:
- f/1.48 für maximale Lichtausbeute
- f/1.8 für Alltagsaufnahmen
- f/2.8 für eine größere Schärfentiefe
- f/4.0, um einen größeren Bereich der Szene scharf abzubilden
Apple zufolge verbessert sich die Low-Light-Performance um etwa 50 Prozent.
Die Vorteile beschränken sich nicht auf Nachtaufnahmen. Durch die verstellbare physische Blende können Nutzer die Schärfentiefe natürlicher steuern und bestimmen, wie viel von Vorder- und Hintergrund scharf bleiben soll, ohne sich allein auf softwaregenerierte Bokeh-Effekte verlassen zu müssen.
Die neue Pro-Controls-Oberfläche ermöglicht zudem manuellen Zugriff auf Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich sowie ein Live-Histogramm. Damit rückt das iPhone beim Funktionsumfang näher an dedizierte Kameras heran, auch wenn die tatsächliche Bildqualität erst unabhängige Tests zeigen müssen.
Auch die Ultraweitwinkel- und Telekamera nutzen 48-MP-Sensoren. Die Telekamera bietet äquivalente Brennweiten von 100 mm und 200 mm für einen optischen Zoom in entsprechender Qualität von 4x beziehungsweise 8x.
Vorne passt eine 18-MP-Center-Stage-Kamera den Bildausschnitt automatisch an Anzahl und Position der Personen an.
Für Videoproduzenten bietet Apple weiterhin 4K-Aufnahmen mit 120 fps, ProRes RAW, Apple Log 2 und Genlock zur Synchronisation mehrerer Kameras. Kinoeffekte lassen sich auch nach der Aufnahme anwenden oder anpassen.

Schnelleres Laden und die beste Akkulaufzeit eines iPhones
Das iPhone 18 Pro Max erreicht bis zu 45 Stunden Videowiedergabe – sechs Stunden mehr als das iPhone 17 Pro Max. Das kleinere iPhone 18 Pro kommt auf bis zu 36 Stunden.
Mit einem kompatiblen Netzteil mit 60 W oder mehr lassen sich beide Geräte in etwa 15 Minuten von null auf 50 Prozent laden. MagSafe und kabelloses Laden nach Qi2 werden mit bis zu 25 W unterstützt.
Beide Smartphones sind mit 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB Speicher erhältlich. Die Einstiegspreise liegen 100 US-Dollar über denen der Vorgängergeneration.
| Speicher | iPhone 18 Pro | iPhone 18 Pro Max |
|---|---|---|
| 256GB | $1,199 | $1,299 |
| 512GB | $1,399 | $1,499 |
| 1TB | $1,799 | $1,899 |
| 2TB | $2,399 | $2,499 |
Vorbestellungen starten am 12. September, der reguläre Verkauf am 18. September. Die vollständigen Preise sind im offiziellen Apple Store aufgeführt.
iPhone Duo: Apples erstes Foldable ab $1,999

Die wichtigste Ankündigung des Events war das iPhone Duo.
Apples erstes faltbares Smartphone verfügt über ein 7,6-Zoll-Super-Retina-XDR-Innendisplay und ein 5,4-Zoll-Außendisplay. Das innere Display erreicht eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits und setzt auf eine Nano-Texture-Oberfläche, um Reflexionen zu reduzieren.
Rahmen und Scharnierabdeckung bestehen aus Titan der Güteklasse 5, zudem ist das Gerät nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt. Apple verwendet außerdem Ceramic Shield auf Vorder- und Rückseite sowie eine kratzfeste Beschichtung für das Innendisplay.
Das iPhone Duo lässt sich geöffnet oder geschlossen, im Quer- oder Hochformat sowie im Sitzen und im Stand verwenden. Im Querformat können Nutzer zwei Apps nebeneinander ausführen. Im Hochformat kann oben ein Video laufen, während darunter eine weitere App geöffnet ist.
Es wäre daher unfair, die Softwarefunktionen des Geräts auf eine bloße Nachttischuhr zu reduzieren. Apple hat Funktionen wie Split View, Multitasking mit nebeneinander angeordneten Apps, Duo Preview, Dual-Display-FaceTime und einen StandBy-Modus entwickelt, der auch ohne angeschlossenes Ladegerät funktioniert.
Weitere Details finden Sie auf der offiziellen iPhone-Duo-Seite.

Unter-Display-Kamera und Apple-Pencil-Unterstützung
Das Innendisplay verfügt über eine unter dem Display platzierte FaceTime-Kamera, die bei Nichtbenutzung verborgen bleibt. Das Außendisplay besitzt eine separate 12-MP-Center-Stage-Selfie-Kamera.
Auf der Rückseite sitzen zwei 48-MP-Kameras: eine Fusion-Hauptkamera und eine Fusion-Ultraweitwinkelkamera.
Eine dedizierte Telekamera gibt es nicht. Stattdessen bietet das Gerät durch einen Ausschnitt des Hauptsensors einen 2x-Zoom in optisch vergleichbarer Qualität. Das Fehlen einer Telekamera dürfte einer der größten Nachteile dieses knapp 2.000 US-Dollar teuren Geräts sein.
Das iPhone Duo wird auch den USB-C Apple Pencil unterstützen, wobei die Stiftfunktionen voraussichtlich erst mit einem späteren Update freigeschaltet werden.

Touch ID kehrt zurück, Face ID entfällt
Das iPhone Duo unterstützt kein Face ID. Stattdessen hat Apple Touch ID in die Seitentaste integriert.
Dem Unternehmen zufolge ermöglicht das eine einheitliche Authentifizierung, unabhängig davon, ob das Gerät geöffnet oder geschlossen ist. Auch mehrere konkurrierende Foldables setzen auf seitlich angebrachte Fingerabdrucksensoren, weshalb die Entscheidung nicht zwangsläufig auf einen technischen Kompromiss hindeutet.
Dennoch dürfte der Verzicht auf Face ID beim bislang teuersten iPhone auf manche Käufer wie ein Rückschritt wirken.
Das iPhone Duo nutzt denselben A20 Pro-Chip wie die Pro-Modelle, ergänzt um Dampfkammerkühlung und ein Dual-Akku-Design. Apple gibt bis zu 31 Stunden Videowiedergabe bei Nutzung des Innendisplays und bis zu 44 Stunden mit dem Außendisplay an.
Das Gerät ist weltweit ausschließlich mit eSIM erhältlich und besitzt in keinem Markt einen physischen SIM-Kartenslot. Das könnte die Nutzung in Ländern erschweren, in denen die eSIM-Unterstützung noch eingeschränkt ist. Käufer im Iran sollten insbesondere prüfen, ob lokale Betreiber Unterstützung und Registrierungsanforderungen bieten, bevor sie das Gerät importieren.
Das iPhone Duo ist in vier Speicheroptionen erhältlich:
| Speicher | Preis |
|---|---|
| 256GB | $1,999 |
| 512GB | $2,199 |
| 1TB | $2,599 |
| 2TB | $3,199 |
Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, im Handel soll das Gerät ab dem 23. Oktober verfügbar sein. Die beiden verfügbaren Farben heißen Star White und Night Sky.

Apple Watch Series 12: Neue Gesundheitssensoren und die Rückkehr von Keramik
Die Apple Watch Series 12 führt ein neues Health Sensing System ein, das auf neu gestalteten optischen und elektrischen Sensoren basiert.
Der neue optische Sensor kann den Puls tagsüber alle fünf Sekunden messen. Häufigere Messungen der Herzfrequenzvariabilität fließen außerdem in die Bewertung von Stress, Erholung und den neuen Readiness-Score ein.
Die Funktion Health Age kombiniert Informationen wie VO2 max, Schlafqualität und Herzfrequenzvariabilität, um das biologische Gesundheitsalter des Nutzers zu schätzen. Apple zufolge soll die Funktion später im Jahr 2026 verfügbar werden.
Audio Intelligence nutzt das Mikrofon der Uhr und den S11-Chip, um bestimmte Umgebungsgeräusche zu analysieren. Apple erklärt, dass Roh-Audio nicht gespeichert wird, während Live-Rewind-Transkripte und Siri-Zusammenfassungen bei der Synchronisierung über iCloud Ende-zu-Ende-verschlüsselt werden.
Die Apple Watch Series 12 bietet bis zu 24 Stunden normale Nutzung und bis zu 38 Stunden im Energiesparmodus. Eine 15-minütige Ladung soll etwa 12 zusätzliche Stunden Nutzung ermöglichen.
Das Aluminium-Modell startet bei $399. Keramik-Versionen in Pearl White und Night Blue beginnen bei $899. Vollständige Spezifikationen sind auf Apples Website verfügbar.

Apple Watch Ultra 4: Satellitenverbindung am Handgelenk
Die Apple Watch Ultra 4 bringt denselben S11-Chip und aktualisierte Gesundheitsfunktionen in ein robusteres Titangehäuse. Sie ist in Natural Titanium und Black Titanium erhältlich, das Display wird durch Saphirglas geschützt.
Das wichtigste neue Feature ist die integrierte Satellitenkonnektivität.
Wenn Mobilfunk- und WLAN-Netze nicht verfügbar sind, können Nutzer Nachrichten senden, ihren Standort über „Find My“ teilen oder über Notruf via Satellit die Rettungsdienste kontaktieren.
Die Ultra 4 bietet bis zu 50 Stunden normale Nutzung und bis zu 84 Stunden im Energiesparmodus. Die Einstellung Max Extended Workout kann bis zu 45 Stunden Aktivität aufzeichnen und eignet sich damit für Ultramarathons und mehrtägige Outdoor-Events.
Der Preis beginnt bei $799.
AirPods 5: Stärkere Geräuschunterdrückung zum niedrigeren Preis
Die AirPods 5 behalten ihr Off-Ear-Design ohne Silikonaufsätze bei, Apple hat jedoch die interne akustische Architektur vollständig überarbeitet.
Das Unternehmen zufolge ist die Active Noise Cancellation bis zu 1,5-mal stärker als bei den AirPods 4 mit ANC. Beide Versionen bieten den H2-Chip, Active Noise Cancellation, Transparenzmodus, Adaptive Audio, Conversation Awareness, personalisiertes Spatial Audio, Siri AI und Live-Übersetzung.
Das Basismodell wird mit einem USB-C-Ladecase geliefert, ermöglicht bis zu vier Stunden Wiedergabe bei aktivierter ANC und kostet $129.
Die Version für $149 ergänzt ein kabelloses Ladecase, Lautstärkeregelung per Wischgeste am Stiel, fünf Stunden Wiedergabe mit ANC sowie einen integrierten Lautsprecher im Case für „Find My“. Die Gesamtlaufzeit mit dem kabellosen Ladecase beträgt bis zu 22 Stunden.
Beide Versionen sind ab dem 18. September erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Produktseite zu AirPods 5.

Was bedeutet das Fehlen des Standard-iPhone 18?
Erstmals scheint Apple seinen wichtigsten iPhone-Launch auf zwei Zeiträume aufzuteilen. Beim September-Event standen nur die Pro-Modelle und das iPhone Duo im Mittelpunkt, während das Standard-iPhone 18 fehlte.
Berichten zufolge könnte das reguläre iPhone 18 Anfang 2027 auf den Markt kommen, einen offiziellen Termin hat Apple jedoch nicht bestätigt.
Die Strategie ermöglicht es Apple, die Herbstverkaufssaison vollständig auf teurere Geräte zu konzentrieren. Zudem könnte sie den durchschnittlichen iPhone-Verkaufspreis in einem der wichtigsten Finanzquartale des Unternehmens erhöhen.
Die Preiserhöhung um 100 US-Dollar bei den Pro-Modellen unterstreicht diese Strategie. Das iPhone 18 Pro startet nun bei $1,199, während der Einstieg in Apples neue Foldable-Kategorie knapp $2,000 kostet.
Fazit: Ein wirklich neues Produkt in einem ansonsten evolutionären Event
Das iPhone 18 Pro und das Pro Max sind leistungsfähigere Smartphones, doch die meisten Verbesserungen fallen eher evolutionär als revolutionär aus.
Variable Blende, längere Akkulaufzeit, schnelleres Laden und der A20 Pro-Chip dürften für Fotografen, Filmemacher und anspruchsvolle Profi-Nutzer wichtig sein. Für die meisten Besitzer eines iPhone 17 Pro bieten diese Upgrades allerdings vermutlich keinen zwingenden Grund, ihr aktuelles Gerät zu ersetzen.
Beim iPhone Duo sieht das anders aus.
Es markiert die größte Veränderung der physischen Form des iPhones seit dem Original. Apple-Pencil-Unterstützung, nebeneinander laufende Apps, eine Unter-Display-Kamera und mehrere Nutzungspositionen machen es zu einer Mischung aus iPhone und iPad mini.
Gleichzeitig sind der Einstiegspreis von $1,999, die fehlende Telekamera, der Verzicht auf Face ID und die vollständige eSIM-Abhängigkeit erhebliche Kompromisse. Das iPhone Duo ist weniger ein Mainstream-Smartphone als eine Technologiedemonstration für Käufer, die bereit sind, viel Geld für den frühen Zugang zu einer neuen Kategorie auszugeben.
Es wäre unzutreffend, Apples jüngstes Event als bloße Wiederholung früherer Jahre abzutun, denn das iPhone Duo bringt tatsächlich einen neuen Formfaktor in das Ökosystem des Unternehmens.
Gleichzeitig zeigen Apples später Einstieg in den Foldable-Markt und der außergewöhnlich hohe Preis des Geräts, dass das Unternehmen Innovationsrisiken weiterhin lieber mit hohen Gewinnmargen absichert.
Unabhängige Tests werden nun entscheiden, ob das iPhone Duo den Beginn eines neuen Kapitels für Apple markiert oder ein teures Experiment bleibt, mit dem das Unternehmen die Marktnachfrage nach faltbaren iPhones ausloten will.







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