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GDDR7: Hersteller planen 4-GB und 6-GB-Chips für GPUs

Bericht: Speicherhersteller wollen in den nächsten zwei Jahren 4- und 6-Gigabyte-GDDR7-Chips produzieren. Das könnte VRAM-Kapazitäten von Mainstream-GPUs deutlich erhöhen, hängt aber von Produktion, Kosten und Nvidias Roadmap ab.

GDDR7: Hersteller planen 4-GB und 6-GB-Chips für GPUs
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Speicherhersteller sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre mit der Produktion von 4- und 6-Gigabyte-GDDR7-Speicherchips beginnen. Das ist die zentrale Aussage einer aktuellen Mitteilung, die der Quelle Golden Pig Upgrade zugeschrieben wird. Sie deutet auf eine möglicherweise bedeutende Veränderung bei der Speicherausstattung von Grafikkarten hin.

Bericht und aktuelle Situation

Laut Golden Pig Upgrade planen Speicherhersteller, 4- und 6-Gigabyte-GDDR7-Speicherchips im kommenden Jahr oder im darauffolgenden Jahr in Produktion zu nehmen. Sollte dieser Zeitplan eingehalten werden, könnten Chips mit höherer Kapazität innerhalb von rund zwei Jahren auf den Markt kommen. Der Bericht ist allerdings keine offizielle Ankündigung: Der Zeitrahmen wird als Planung der Hersteller dargestellt, nicht als bestätigter Produktstart.

Zum Vergleich: Aktuelle GeForce-RTX-50-Grafikkarten auf Basis von Nvidias Blackwell-Architektur setzen weiterhin auf 2-Gigabyte-GDDR7-Module. Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass Nvidia für eine mögliche RTX-50-SUPER-Serie 3-Gigabyte-GDDR7-Module erwogen habe. Ob diese SUPER-Modelle tatsächlich erscheinen, ist jedoch weiterhin ungewiss. Drei große Speicherhersteller sollen bereits mit der Fertigung von 3-Gigabyte-Chips begonnen haben, in ausgelieferten Grafikkarten werden sie bislang aber offenbar nicht in größerem Umfang eingesetzt.

Mögliche Auswirkungen und praktische Grenzen

4- und 6-Gigabyte-Chips könnten es ermöglichen, Mainstream- und gehobene Mainstream-Grafikkarten mit deutlich mehr VRAM auszustatten als den bei vielen 60er-Modellen lange üblichen 8 Gigabyte. Der ursprüngliche Bericht weist darauf hin, dass eine RTX 5060, die heute mit 8 Gigabyte ausgeliefert wird, theoretisch auch mit 16 oder sogar 24 Gigabyte ausgestattet werden könnte, wenn Chips mit höherer Speicherdichte zum Standard werden. Das bleibt jedoch hypothetisch und hängt davon ab, ob Hersteller und Boardpartner die neuen Module übernehmen.

Der Bericht bringt diese Entwicklung zudem mit Nvidias Roadmap in Verbindung. Demnach könnten RTX-60-Grafikkarten der nächsten Generation auf Basis der Rubin-Architektur zunächst Kandidaten für 3-Gigabyte-Module und später für 4- und 6-Gigabyte-Chips sein. Vor 2028 wird Nvidia voraussichtlich keine RTX-60-Familie vorstellen. Bis dahin könnten die neuen Chipkapazitäten verfügbar sein, sofern die Produktion wie berichtet hochgefahren wird.

Abschließend verweist die Mitteilung auf wirtschaftliche Einschränkungen. Speicherchips mit höherer Dichte verteuern in der Regel die Komponenten, und steigende Speicherpreise wurden als Grund genannt, warum einige Produkte mit 3-Gigabyte-GDDR7-Chips nicht weiterverfolgt wurden. Der Bericht erinnert zudem daran, dass eine RTX 5050 mit 9 Gigabyte Speicher offenbar vor ihrem Marktstart wegen Speicherengpässen gestrichen wurde. Ob 4- und 6-Gigabyte-Chips breiter zum Einsatz kommen, wird daher maßgeblich davon abhängen, wie gut die Hersteller ihre Produktion skalieren können und welchen Preisdruck dies bei Grafikkarten auslöst.

Lena Wagner

"Smartphone-Expertin mit einem Auge fürs Detail. Ich teste nicht nur die Leistung, sondern auch die Usability im Alltag."

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