Apple hat die Entwicklung eines KI-gestützten Wearables mit Kamera, das etwa die Größe eines AirTags haben soll, vorerst auf Eis gelegt, berichtet Bloomberg. Das Projekt sollte Siri mit Bildern aus der Umgebung versorgen, damit der Assistent mithilfe visueller Intelligenz Fragen von Nutzern zu ihrer Umgebung, ihrem Standort und Objekten in der Nähe beantworten kann.
Laut Bloomberg arbeiteten Ingenieure an einem sehr dünnen, scheibenförmigen Prototypen, dessen Abmessungen denen eines AirTags nahekommen. Das Gehäuse bestand aus Aluminium und Glas und verfügte seitlich über eine physische Taste zur Steuerung der wichtigsten Funktionen. Eine kleine Kamera sollte die Umgebung in Echtzeit erfassen und die Aufnahmen an Bildverarbeitungsmodelle übermitteln – maschinelle Lernsysteme, die Fotos interpretieren.

Bloomberg zufolge war das Gerät Teil einer umfassenderen Initiative, mit der Apple in den vergangenen Monaten künstliche Intelligenz stärker in Alltagsgeräte integrieren wollte. Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass das Wearable bis 2027 auf den Markt kommen könnte. Nachdem das Unternehmen die Entwicklung pausiert und das Projekt neu bewertet hat, gilt ein kommerzieller Start in diesem Zeitraum nun als unwahrscheinlich.
Die Pause bedeutet jedoch nicht, dass Apple Hardware der nächsten Generation aufgegeben hat. Das Unternehmen arbeitet weiterhin an mehreren anderen Wearables, darunter einem bildschirmlosen Gesundheitsarmband zur kontinuierlichen Überwachung von Vitalwerten, KI-Brillen sowie Weiterentwicklungen der AirPods. Diese könnten einen Bildsensor und Funktionen zur lokalen visuellen Analyse direkt auf dem Gerät erhalten.




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