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Wie Europäer Smartphones wählen: Bedürfnisse und Stil

Eine Samsung-Umfrage unter 5.001 Europäern zeigt, wie Bedürfnisse, Ambitionen und Alltagsärgernisse wie Akkulaufzeit und Datenschutz die Smartphone-Wahl beeinflussen. Faltbare Bauformen gewinnen besonders bei Jüngeren an Interesse.

Wie Europäer Smartphones wählen: Bedürfnisse und Stil
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Samsung hat die Ergebnisse einer Umfrage unter 5.001 Teilnehmern veröffentlicht, die zeigt, nach welchen Kriterien Europäer ihr Smartphone auswählen. Befragt wurden Verbraucher ab 18 Jahren in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich. Die Ergebnisse legen nahe, dass Kaufentscheidungen häufig sowohl von aktuellen Bedürfnissen als auch von persönlichen Zukunftsplänen beeinflusst werden.

Zwei Drittel der Befragten (66 %) gaben an, ihr aktuelles Smartphone mit mindestens einem konkreten Interesse im Hinterkopf ausgewählt zu haben. Dazu zählen Unterhaltung und Gaming, Reisen, Nebentätigkeiten oder die Content-Erstellung. Fast die Hälfte (46 %) berücksichtigt ihre Ambitionen bei Technologieentscheidungen; 24 % sagen, ihre Wahl werde vor allem von dem Leben beeinflusst, das sie anstreben. Weitere 28 % entschieden sich für ihr aktuelles Smartphone, damit es ihren persönlichen Stil besser widerspiegelt.

Auch alltägliche Frustrationen beeinflussen die Wahl. Die Akkulaufzeit ist der häufigste Kritikpunkt: 36 % empfinden häufiges Aufladen als großes Ärgernis. 18 % fühlen sich durch ständiges Wechseln zwischen Apps eingeschränkt, 14 % sagen, dass der Bildschirm mitunter nicht genug Platz bietet. 13 % wechselten zu einem Gerät mit größerem Display, um etwas abzuschließen, das sie auf ihrem Smartphone begonnen hatten. Auch Datenschutzbedenken spielen eine spürbare Rolle: 27 % haben in der Öffentlichkeit auf Online- oder Mobile-Banking verzichtet, weil Personen in der Nähe auf ihren Bildschirm schauen könnten.

Samsung verweist auf Funktionen und Bauformen

Die Umfrageergebnisse passen eng zu Samsungs aktueller Produktpositionierung. Das Unternehmen hebt das Sichtschutzdisplay des Galaxy S26 Ultra hervor, positioniert das Galaxy Z Flip8 als Stil-Statement und betont den großen Bildschirm sowie die Mehrfensterfunktion des Galaxy Z Fold8 Ultra für produktives Arbeiten. Das Galaxy Z Fold8 soll dagegen Unterhaltung unterwegs ermöglichen. „Deshalb bietet das Unternehmen jetzt drei Arten faltbarer Smartphones neben seinen klassischen Barren-Smartphones an“, sagte Benjamin Braun, CMO von Samsung Europa.

Bei der Frage nach ihrem nächsten Smartphone nannten 22 % Geschwindigkeit und Leistung als wichtigste Priorität. Knapp dahinter folgten 20 %, die mehr erledigen möchten, ohne auf ein Gerät mit größerem Bildschirm wechseln zu müssen. 15 % bevorzugen ein dünneres, leichteres Design. 23 % erklärten, dass die passende Funktion für eine regelmäßige Tätigkeit sie dazu bewegen könnte, einen anderen Smartphone-Typ in Betracht zu ziehen. Für 18 % wäre ein besserer Schutz der Privatsphäre bei der Nutzung des Telefons in Gegenwart anderer Menschen ein Grund zum Wechsel.

Jüngere Erwachsene zeigen sich offenbar besonders offen für alternative Bauformen. Unter den 25- bis 34-Jährigen würden 21 % ein herkömmliches Smartphone in Betracht ziehen, das sich zu einem kleinen Tablet entfaltet. 23 % gaben an, dass ein leichteres oder dünneres Telefon, das besser zu ihrem Lebensstil passt, sie dazu bringen könnte, ihre übliche Wahl zu überdenken.

Lena Wagner

"Smartphone-Expertin mit einem Auge fürs Detail. Ich teste nicht nur die Leistung, sondern auch die Usability im Alltag."

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