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Anthropic richtet 5% Aktien an neuen Förderfonds aus

Anthropic weist 5% seiner Aktien einem neuen Fonds für Gemeinwohl zu, um Projekte rund um Künstliche Intelligenz (KI) und gesellschaftlichen Nutzen zu fördern. Weitere Details zu Struktur, Governance und Einsätzen folgen in den kommenden Monaten.

Anthropic richtet 5% Aktien an neuen Förderfonds aus
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Anthropic kündigte heute an, 5 % seiner Aktien einem neu geschaffenen Gemeinwohlfonds zuzuweisen. Dieser soll dem Unternehmen zufolge durch „mehr Flexibilität und Skalierbarkeit“ Projekte mit gesellschaftlichem Nutzen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützen.

Struktur des Fonds und Aktienzusage

Der Fonds soll als hundertprozentige Tochtergesellschaft innerhalb von Anthropic organisiert werden. Zunächst will Anthropic 5 % seiner Aktien dem Fonds zusagen. Zudem besteht die Option, für jede Wertsteigerung von Anthropic um 50 % weitere 2 % der Aktien beizusteuern.

Geplante Verwendung und laufende Arbeit zu den Auswirkungen von KI

Anthropic nannte nur allgemeine Beispiele für mögliche Einsatzzwecke des Fonds. Dazu zählen „große Spenden an traditionelle gemeinnützige Organisationen oder direkte Ausschüttungen an bestimmte Bevölkerungsgruppen“.

In der Ankündigung verwies das Unternehmen auf seine bestehende Zusage von 200 Millionen US-Dollar zur Erforschung der Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt. Der Fonds könne umfassendere Maßnahmen ermöglichen, falls dies erforderlich werde. In den Worten des Unternehmens: „Angesichts des Tempos des KI-Fortschritts könnten mutigere Ansätze erforderlich sein. Der Fonds wird die Flexibilität bieten, diese zu verfolgen.“

Governance und Branchenkontext

Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund einer zunehmend negativen öffentlichen Stimmung gegenüber der KI-Branche, die CEO Dario Amodei als „grundsätzlich eine Vertrauenskrise“ bezeichnet hat. Anthropic kündigte an, in den kommenden Monaten weitere Details zur Struktur und Governance des Fonds zu veröffentlichen.

Julia Weber

"Ich liebe Startups und Innovationen. Meine Artikel beleuchten die kreativen Köpfe hinter der deutschen Tech-Szene."

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