Artikel

iPad mini (2026): OLED, A20 Pro und Geekbench-Ergebnisse

Apple präsentiert das iPad mini (2026) mit OLED und A20 Pro. Geekbench 7 liefert 3.879 Single-Core, 9.870 Multi-Core und 12 GB RAM. Wir vergleichen Leistung, Varianten und Preise im Kontext aktueller iPhone- und iPad-Modelle.

iPad mini (2026): OLED, A20 Pro und Geekbench-Ergebnisse
Lesezeit: 2 Minuten
Auf Google folgen

Apple hat am Montag das iPad mini (2026) mit OLED-Display und A20-Pro-Chipsatz vorgestellt. Die ersten Geräte sollen am 6. November bei den Käuferinnen und Käufern eintreffen. Noch vor dem Marktstart ist ein Wi-Fi-+ -Cellular-Modell mit der Kennung iPad19,2 in Geekbench 7 aufgetaucht und liefert einen ersten Eindruck von der CPU-Rohleistung.

Der Geekbench-Eintrag weist 3.879 Punkte im Single-Core- und 9.870 Punkte im Multi-Core-Test aus. Die CPU verfügt über fünf Kerne, darunter zwei Performance- und drei Effizienzkerne. Die Performance-Kerne takten mit 4,93 GHz. Das deutet auf eine beschnittene Variante des A20 Pro hin: Apple scheint bei den Modellen mit 128 und 256 GB Speicher einen Effizienzkern zu deaktivieren, während die 512-GB-Version den vollständigen Sechskern-Chip erhält. Zudem nennt der Eintrag 12 GB Arbeitsspeicher – ein Detail, das Apple selbst nicht bewirbt.

Der Geekbench-Eintrag zeigt für das iPad mini (2026) 3.879 Punkte im Single-Core-Test, 9.870 Punkte im Multi-Core-Test und 12 GB RAM.

Leistung im Vergleich

Zum Vergleich: Das iPhone 18 Pro Max mit dem vollständigen Sechskern-A20 Pro erzielt in Geekbench 7 4.024 Punkte im Single-Core- und 11.424 Punkte im Multi-Core-Test. Das iPad mini liegt damit im Single-Core-Test rund 4 % und im Multi-Core-Test 14 % zurück – eine Differenz, die zum fehlenden Kern passt.

Gegenüber dem Vorgängermodell fällt der Leistungssprung deutlich aus. Das bisherige iPad mini erreicht 2.638 Punkte im Single-Core- und 7.103 Punkte im Multi-Core-Test. Das neue mini ist damit im Single-Core-Test etwa 47 % und im Multi-Core-Test rund 39 % schneller.

Im Vergleich zu Apples größeren Tablets verschiebt sich das Bild zugunsten der Multi-Core-Leistung. Das mit dem M5 ausgestattete iPad Pro 13 erreicht 3.580 Punkte im Single-Core- und 15.126 Punkte im Multi-Core-Test. Das OLED-iPad mini ist im Single-Core-Test rund 8 % schneller, während das Pro im Multi-Core-Test einen Vorsprung von 53 % hält. Gegenüber dem M4-iPad Air 13, das auf 3.206 beziehungsweise 12.686 Punkte kommt, ist das mini im Single-Core-Test etwa 21 % schneller. Im Multi-Core-Test liegt das Air dagegen rund 29 % vorn. Bei stark parallelisierten Aufgaben bleibt eine höhere Kernanzahl somit im Vorteil.

Vorbestellungen sind bereits möglich. Die Preise beginnen bei 699 US-Dollar, 749 Euro oder 699 Pfund.

Lena Wagner

"Smartphone-Expertin mit einem Auge fürs Detail. Ich teste nicht nur die Leistung, sondern auch die Usability im Alltag."

Kommentar hinterlassen

Kommentare

Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.