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Motorolas erstes buchähnliches faltbares Smartphone tritt endlich aus dem Schatten. Das Razr Fold ist jetzt im Vereinigten Königreich und in Europa vorbestellbar, und obwohl das Unternehmen keinen genauen Starttermin genannt hat, lässt das Timing kaum Raum für Spekulationen.
Die Vorbestellungen sollen ab dem 6. Mai versandt werden, was stark darauf hindeutet, dass das faltbare Smartphone an diesem Tag offiziell in diesen Märkten in den Verkauf geht. Bis jetzt nimmt Motorola Bestellungen bis zum 3. Mai an, was frühen Käufern ein enges Zeitfenster gibt, sich eines zu sichern.
Die Anreize sind schwer zu übersehen. Im Vereinigten Königreich erhalten Kunden, die das Razr Fold vorbestellen, £220 Rabatt auf den Listenpreis sowie eine Moto Watch und ein Paar Moto Buds Loop-Kopfhörer kostenlos dazu. In Europa gibt es ein ähnliches Angebot: €250 Rabatt und dieselben Zugaben.
Das senkt den Preis im Vereinigten Königreich von ursprünglich £1.799,99 auf £1.579,99. In Europa fällt der Preis mit dem Vorbesteller-Rabatt von €1.999,99 auf €1.749,99. Kein klassisches Spontankauf-Objekt. Aber hochwertige faltbare Smartphones sind es selten.
Es gibt einen offensichtlichen Haken. Für die USA liegt noch kein bestätigter Veröffentlichungstermin vor. Motorolas amerikanische Website bietet derzeit nur ein Benachrichtigungsformular für Interessenten an. Während Europa also Vorfahrt hat, bleiben US-Käufer weiter in der Schwebe.
Die Hardware klingt zumindest ernsthaft. Motorola kombiniert das Razr Fold mit Qualcomms Snapdragon 8 Gen 5 Plattform, drei 50-MP-Rückkameras und einem kräftigen 6.000-mAh-Akku. Auf dem Papier ist das eine starke Mischung aus Ambition und Praxistauglichkeit.
Erste praktische Eindrücke deuten darauf hin, dass Motorola gezielt das obere Ende des Marktes für faltbare Smartphones anspricht, wo Design, Haltbarkeit und Akkulaufzeit genauso wichtig sind wie rohe Leistung. Das Razr Fold versucht nicht, zurückhaltend zu sein. Es will ein Statement setzen.
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