Infinix Hot 70: Farbwechsel und 6.000-mAh-Akku im Test

Das Infinix Hot 70 kombiniert einen auffälligen Farbwechsel-Effekt mit einem 6.000-mAh-Akku, 6,78-Zoll-IPS-Display (120Hz) und MediaTek Helio G100 Ultimate. Solide Mittelklasse-Ausstattung mit Fokus auf Ausdauer und Design.

Sarah Hoffmann Sarah Hoffmann . Kommentare
Infinix Hot 70: Farbwechsel und 6.000-mAh-Akku im Test

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Ein Telefon, das seine Farbe buchstäblich verändert, wenn sich deine Hände erwärmen. Das ist der zentrale Trick, auf den Infinix beim neuen Hot 70 setzt, und ja, es ist genau die Art von Gimmick, die einen das Gerät tatsächlich in die Hand nehmen lässt.

Der Star ist hier Thermo-Orange: zunächst kühl und zurückhaltend, dann lebhafter, sobald Wärme die Rückseite erreicht. Infinix nennt den dunkleren Ton Ruhiges Orange und die wärmere Nuance Verspieltes Orange. Wenn du etwas weniger Dramatisches bevorzugst, bietet das Unternehmen außerdem die Oberflächen Grüne Textur, Ruhiges Violett, Tauchblau, Silberner Tänzer und Nachtpuls an. Ein cleveres Wochenfarben-Spiel, doch das Telefon beschränkt sich nicht auf Ästhetik. Mit 195 Gramm Gewicht und 7,49 mm Bauhöhe wirkt das Hot 70 angesichts seiner Ausstattung überraschend schlank.

Im Inneren arbeitet MediaTeks Helio G100 Ultimate, dieselbe Plattform, die bereits die Note 50 Pro-Modelle des letzten Jahres antrieb. Zur Auswahl stehen die üblichen Speicheroptionen: 6GB/128GB, 8GB/128GB, 6GB/256GB und 8GB/256GB. Diese Zusammenstellung positioniert das Hot 70 klar im Einstiegs- bis Mittelklassebereich: geeignet für Alltags-Apps und Gelegenheitsspiele, aber kein Kandidat für die Spitzenklasse.

Das Display ist ein 6,78 Zoll großes IPS-Panel mit einer Auflösung von 720 x 1576 und einer Bildwiederholrate von 120Hz. Die geringere Pixeldichte ist kein Zufall. Es ist ein Kompromiss zugunsten der Akkulaufzeit, und apropos Akku: dieser ist das andere Highlight, ein 6.000-mAh-Akku, der 45W kabelgebundenes Laden und 10W Reverse-Charging unterstützt. Das Hot 70 quetscht einen 6.000-mAh-Akku in ein 7,49 mm dünnes Gehäuse, beeindruckende Ausdauer für ein so schlankes Telefon.

Die Kamera-Hardware ist schlicht und funktional. Eine 50MP f/1.9 Hauptkamera übernimmt die Hauptarbeit auf der Rückseite, ergänzt von einem kleinen Zusatzsensor, dessen Aufgabe Infinix nicht genau nennt; wahrscheinlich dient er eher als Tiefen- oder Makro-Helfer statt als Ultraweitwinkel. Selfies liefert eine 8MP f/2.0 Frontkamera. Praktisch, nicht spektakulär.

Die Software ist aktuell: Android 16 ab Werk, ergänzt durch Infinixs XOS 16-Oberfläche. Und ein kleines, leicht überraschendes Detail: Das Hot 70 verfügt über eine programmierbare Hardware-Taste. Man kann sie mit Kurzbefehlen, Apps oder Funktionen belegen, eine kleine Komfortfunktion, die die alltägliche Nutzung gelegentlich verändert.

Aktuell ist nur das normale Hot 70 offiziell gestartet; Pro- und weitere Varianten sollen folgen. Wenn du auf Persönlichkeit stehst, also auf Telefone, die mehr bieten als in der Tasche zu verschwinden, und du eine Akkulaufzeit suchst, die den Tag und darüber hinaus reicht, ist dieses Modell einen Blick wert. Wer wäre nicht neugierig zu sehen, was die Pro-Modelle zur Mischung hinzufügen?

Quelle: gsmarena

"Nachhaltige Technologie ist die Zukunft. Ich schreibe über Green-Tech und wie Digitalisierung dem Planeten helfen kann."

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