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Vergiss das vorhersehbare Megapixel-Rüstungsrennen. Der neueste Leak zu Vivo deutet auf einen gemesseneren, durchdachten Ansatz bei der Kamerahardware hin, zumindest beim X500 Pro.
Durchgesickerte Details des Tippgebers Digital Chat Station auf Weibo skizzieren eine dreiteilige X500-Familie, wahrscheinlich mit einem Basis-X500, einem X500 Pro (oder Pro Mini) und einem High-End X500 Pro Max. Abgesehen von den Bezeichnungen zieht das Pro-Modell Aufmerksamkeit auf sich durch das, was es verwendet, und durch das, was es nicht verwendet.
Unter der Haube soll das X500 Pro offenbar mit MediaTeks nächster 2-nm-Dimensity-9600-Serie getestet werden. Tatsächliches kompaktes Flaggschiff. Dieser winzige Fertigungsprozess verspricht hohe Effizienz und Leistungsspielraum, ohne das Telefon in einen Wärmeherd zu verwandeln.
Die Kamerahardware eines Engineering-Prototyps zeichnet ein klares Bild: Ein 50-Megapixel-Hauptsensor in der Größe 1/1,28 Zoll mit LOFIC-Technik, kombiniert mit einer 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und einem 64-Megapixel-Periskopteleobjektiv, das etwa 3x optischen Zoom bietet. Das Setup wirkt ausgewogen, Qualität auf mehreren Brennweiten statt nur auf einen einzelnen PR-Sensor zu setzen.

Entgegen einiger Erwartungen verwendet das Periskop nicht den bekannten OmniVision OV64B. Digital Chat Station berichtet, dass Vivo für das Telemodul Sonys neuen IMX06H gewählt hat. Diese Entscheidung ist wichtig. Sensorchemie und Abstimmung beeinflussen die Bildwiedergabe, und Sonys Neuheit könnte dem X500 Pro im Vergleich zu anderen aktuellen Flaggschiffen einen eigenen Look verleihen. Der angebliche 200-Megapixel-Sensor scheint hingegen dem Pro Max vorbehalten zu sein und dürfte dort als eigenes Periskopmodul dienen.
Wichtigstes Ergebnis: Das Vivo X500 Pro verzichtet auf eine 200-MP-Hauptkamera zugunsten eines Sony IMX06H 64-MP-Periskops und setzt auf praxisnahe Multi-Linsen-Leistung statt reines Megapixel-Marketing.
Gerüchte zu Display und Akku ergänzen die Spezifikationen. Erwartet wird ein 6,37 Zoll großes flaches OLED-LTPO-Panel mit 1,5K-Auflösung, eine kompakte Fläche für ein Premiumgerät, sowie ein üppiger Akku mit mehr als 7.000 mAh, was auf Ausdauer als zentrales Merkmal hindeutet. Als Software soll OriginOS 7 auf Android 17 zum Einsatz kommen, was die gewohnte Vivo-Politur und Funktionsausstattung bringen dürfte.
Wenn die Leaks stimmen, ist mit einer offiziellen Vorstellung im September in China zu rechnen, gefolgt von einer weltweiten Einführung im November oder Dezember. Trifft das Pro-Modell die richtige Balance zwischen kompakter Größe und Flaggschiff-Ausstattung? Wenn die Hardwarewahl ein Indiz ist, setzt Vivo darauf, dass durchdachte Komponenten dem Megapixel-Protzen überlegen sind.
Quelle: gizmochina
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