3 Minuten
Stell dir das vor: Du lässt dein Telefon auf der Küchenzeile liegen und erwartest, dass deine Uhr die Aufgabe übernimmt. Ein schönes Bild, doch das könnte nicht Samsungs einziger Plan für sein nächstes Flaggschiff-Wearable sein.
Belege der niederländischen Seite GalaxyClub deuten darauf hin, dass Samsung eine Bluetooth‑und‑Wi‑Fi‑nur-Version der Galaxy Watch Ultra 2 für die Niederlande und vermutlich die weitere EU hinzufügen wird. Das ist eine Richtungsänderung, denn Samsung hat in früheren Generationen auf ein reines Bluetooth‑Ultra verzichtet und stattdessen vorrangig Modelle mit Mobilfunk angeboten.
Die Sparmaßnahme hinter dem glänzenden Namen
Berichte bringen die Ultra 2 außerdem mit Qualcomms Snapdragon Wear Elite in Verbindung, einem Chipsatz, der 5G unterstützen kann. Samsung scheint jedoch bereit zu sein, eine Variante ohne Mobilfunkmodem auszuliefern. Warum? Ganz einfache Rechnung. Die Kosten für Arbeitsspeicher und Speicher sind gestiegen und treiben die Preise für Smartphones nach oben, und ein 5G‑Funkmodul erhöht die Komplexität und die Kosten einer Uhr. Das Weglassen des Modems schafft Samsung Spielraum, ein günstigeres Ultra anzubieten und dennoch die neuere Siliziumplattform zu nutzen.

Etwas Kontext: Die originale Galaxy Watch Ultra nutzte Samsungs Exynos W1000 und unterstützte nur 4G, und selbst Qualcomms Wear W5 Gen 2 Wearables kamen ohne 5G. Auch der Speicher bei Smartwatches hat sich schnell verändert: Die erste Ultra hatte 2 GB RAM und 32 GB Speicher, bei einer späteren Auffrischung wurde der Speicher auf 64 GB verdoppelt. Ob die Ultra 2 diesen Weg folgt, bleibt abzuwarten.
Erwarten Sie, dass das Bluetooth‑Modell zuerst in Europa erscheint und dann voraussichtlich global ausgeweitet wird, da Samsung die Attraktivität der Ultra Reihe erhöhen möchte, ohne die Preise anzuheben.
Noch ein Hinweis: Aktuell bleibt Apple das einzige große Unternehmen, das Uhren mit echter 5G‑Konnektivität ausliefert. Samsungs Bestreben, eine Ultra 2 ohne Mobilfunk anzubieten, wäre eine pragmatische Reaktion auf die Marktgegebenheiten und kein technischer Rückschritt.
Wenn Sie dieses Gerät verfolgen, achten Sie auf offizielle Angaben zu RAM und Speicher, eine formelle Ankündigung zur Verfügbarkeit und die regionalen SKUs, die Samsung zu unterstützen entscheidet; diese Details werden zeigen, ob es sich um ein begrenztes regionales Experiment oder den Beginn einer breiteren Strategie handelt.
Quelle: gsmarena
Kommentar hinterlassen