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Sie schauen in ein Schaufenster auf ein neues Galaxy und irgendetwas fühlt sich anders an. Der vertraute Preisaufkleber liegt etwas höher. Nicht dramatisch. Noch nicht berichtswürdig. Aber bemerkbar. Und es könnte der Beginn einer leisen Veränderung sein, die in diesem Jahr jedes Flaggschiff-Smartphone betrifft.
Monatelang haben Smartphone-Hersteller, Samsung eingeschlossen, die Schocks steigender Speicherchip-Kosten aufgefangen, indem sie Margen drücken, Komponenten vereinfachen und Upgrades verschieben. Diese Taktiken verschaffen Zeit. Sie ändern die Realität nicht. Jetzt deuten Berichte aus Griechenland darauf hin, dass die Zeit knapp wird. Ab Juni soll Samsung in Europa die Preise bei den Galaxy S-Modellen sowie beim Galaxy Z Fold7 und Z Flip7 um etwa 100 € anheben.
Warum Ihr nächstes Galaxy teurer werden könnte
Trifft es nur die Basismodelle? Vielleicht. Werden die Spitzenmodelle mit großer Speicherkapazität unangetastet bleiben? Wahrscheinlich nicht. Varianten mit höherer Speicherkapazität kosten bereits einen Aufpreis; wenn die zugrunde liegenden RAM-Kosten steigen, stehen Hersteller vor einer Entscheidung: die Mehrkosten selbst tragen oder weitergeben. Die Vergangenheit und aktuelle Analystenwarnungen deuten auf Letzteres hin.
Die Preise für Speicher waren schwankungsanfällig. Angebotsengpässe und veränderte Nachfrage bei PCs, Servern und Smartphones erzeugen Rückkopplungseffekte. Analysten erwarten in der zweiten Jahreshälfte engere Speichermärkte, was bedeutet, dass der jetzt auf Samsung wirkende Preisdruck sich auf andere Marken ausweiten könnte. Kurz gesagt: Das ist nicht nur eine Samsung-Geschichte. Es ist ein Moment in der Lieferkette, den die gesamte Branche beobachtet.

Wenn die RAM-Preise weiter steigen, werden die Smartphone-Preise ebenfalls anziehen.
Was bedeutet das für Käufer? Wenn Sie ein Upgrade in Erwägung gezogen haben, könnte ein schneller Kauf jetzt diesen hundert Euro Aufschlag sparen. Oder Sie entscheiden sich für das Modell der letzten Saison, dessen Preis bei Einführung einer neuen Generation typischerweise fällt. Netzbetreiber und Händler reagieren oft unterschiedlich: Einige legen Anreize bei, andere passen Eintauschangebote an, um den Preisschock abzumildern. Erwarten Sie kreative Reaktionen.
Für Samsung spiegelt der Schritt eine pragmatische Abwägung wider. Margen sind wichtig. Innovation kostet Geld. Und wenn ein Kernbauteil flächendeckend teurer wird, ist es unrealistisch, dauerhaft denselben Preis zu halten. Das Unternehmen kann an anderen Stellen noch sparen, aber die zusätzlichen Einsparpotenziale sind begrenzt.
Preise in Europa werden nicht isoliert festgelegt. Wenn die Knappheit bei RAM sich vertieft, könnten regionale Preiserhöhungen zur Norm werden und den gesamten Markt nach oben treiben. Das ist die unangenehme Rechenaufgabe der Hardware: Der Anstieg eines Bauteils kann viele Boote und Geldbörsen nach oben heben.
Prüfen Sie also den richtigen Zeitpunkt für Ihr Upgrade. Vergleichen Sie die Angebote. Und seien Sie nicht überrascht, wenn in den kommenden Monaten andere Hersteller Samsungs Beispiel folgen.
Quelle: gsmarena
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