Samsung arbeitet an Watch9, Watch9 Classic und Ultra 2

Leaks weisen auf drei Codenamen hin: Fresh 9, Wise 9 und Project V2. Mögliche Watch9-, Watch9 Classic- und Ultra 2-Modelle sowie eine RTT-Gestenfunktion könnten Samsungs Wear OS-Uhren im Alltag spürbar verändern.

Tim Becker Tim Becker . Kommentare
Samsung arbeitet an Watch9, Watch9 Classic und Ultra 2

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Wenn Samsung dem Muster folgt, das es seit Jahren fährt, könnte das Wort „Classic“ in der nächsten Smartwatch-Generation unerwartet ein Comeback feiern. Für Fans, die diese Zyklen beobachten, war das Classic-Modell wie ein saisonaler Gast: Es erschien bei der Galaxy Watch4, übersprang einige Generationen und kehrte dann bei der Watch6 und Watch8 zurück. Samsungs nächsten Zug vorherzusagen war nie einfach. Deshalb ist dieser neue, codebasierte Hinweis es wert, ernst genommen zu werden.

Android Authority hat ein Wear OS-Update durchsucht und drei vielversprechende Codenamen gefunden: Fresh 9, Wise 9 und Project V2. Kurz gesagt: Fresh 9 wird allgemein als Galaxy Watch9 angesehen, Wise 9 dürfte einer Galaxy Watch9 Classic entsprechen, und Project V2 sieht nach einer Variante der Galaxy Watch Ultra 2 aus. Die Bezeichnungen sind natürlich nicht offiziell, aber Entwickler sind in genau den richtigen Momenten oft wenig einfallsreich, sodass sie uns Hinweise geben.

Fresh 9 und Wise 9 entsprechen vermutlich der Watch9 beziehungsweise der Watch9 Classic, während Project V2 auf eine Watch Ultra 2 hindeutet.

Im Code gibt es noch eine weitere kleine Spur, die für den Alltag relevant sein könnte. Googles Repository enthält eine bestehende Einstellung namens RttSettingsManagerPixelWatch und eine neue mit der Bezeichnung RttSettingsManager3pWearOs. RTT (Heben-zum-Sprechen) war eine Komfortfunktion der Pixel Watch, mit der man den Assistenten einfach durch Anheben des Handgelenks und Sprechen wecken kann. Die Existenz eines 3p-Eintrags (Third-Party) deutet darauf hin, dass Samsungs kommende Uhren dieselbe gestenbasierte Abkürzung übernehmen könnten und damit Pixel-ähnlichen Sprachzugang auf eine größere Zahl von Wear OS-Geräten bringen.

Warum ist dieses Leak über Namen und Schalter hinaus relevant? Weil Gesten und Zugriff auf den Assistenten bestimmen, wie Menschen tatsächlich mit Wearables interagieren. Kleine Qualitätsverbesserungen, etwa schnellerer Sprachzugang und reaktionsfreudigeres Aufwachen, können ein Gerät vom Nischen-Gadget zum täglichen Begleiter machen. Und wenn Samsung diese Softwareanpassungen mit dem traditionelleren Look des Classic kombiniert, könnte das Käufer ansprechen, die smarte Funktionen wollen, ohne die offensichtliche sportliche Optik.

Zeitlich deuten Gerüchte auf eine Vorstellung am 22. Juli hin. Das passt zu Spekulationen, dass Samsung beim selben Unpacked-Event die neuen Galaxy Z Flip8 und Z Fold8 zeigen wird. Uhren zusammen mit Foldables vorzustellen ergibt Sinn: Beide Kategorien erhalten mediale Aufmerksamkeit, und die gebündelte Präsentation verschafft Samsung auf einen Schlag mehr Schwung.

Unbeantwortet bleibt die Hardware. Kommt das Classic mit hochwertigeren Materialien oder einem schlankeren Profil zurück? Kann die Ultra 2 die Akkulaufzeit und Messwerte liefern, die den „Ultra“-Namen rechtfertigen? Leaks liefern uns Namen und Hinweise, keine Erfahrungen mit dem Nutzererlebnis. Wenn Codenamen und Feature-Flags sich jedoch so überschneiden, steigen die Chancen auf ein bedeutendes Update.

Merkt euch das Datum im Kalender, wenn euch das Smartwatch-Rennen interessiert. Neue Modellnamen sind die ersten Wellen. Letztlich werden Batterie, Sensoren und der Feinschliff der Software darüber entscheiden, wer die nächste Runde gewinnt.

Quelle: gsmarena

"Gaming und E-Sports sind mehr als nur ein Hobby für mich. Ich berichte live von den größten Turnieren und Hardware-Releases."

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