3 Minuten
Samsung könnte diesen Sommer drei neue Galaxy Watches auf den Markt bringen
Stellen Sie sich vor, Sie heben das Handgelenk und die Uhr antwortet Ihnen ohne ein Aktivierungswort. Einfach. Reibungslos. Als würde die Uhr Sie bereits kennen. Diese kleine Annehmlichkeit könnte Samsungs Armbanduhren schneller erreichen, als Sie denken.
In Codezeilen eines aktuellen Wear OS-Updates tauchen drei neue Samsung-Codenamen auf: Fresh 9, Wise 9 und Project X2. Übersetzt in Produktbezeichnungen ergibt das wahrscheinlich ein Trio: Galaxy Watch 9, Galaxy Watch 9 Classic und eine zweite Generation der Galaxy Watch Ultra. Wenn sich das bewahrheitet, würde Samsung seltene gleichzeitige Aktualisierungen seiner Mainstream- und Premium-Smartwatch-Reihen durchführen.
Warum drei auf einmal wichtig sind
Wer eine physische drehbare Lünette bevorzugt, hat endlich einen Grund, nicht abzuwarten. Samsung hat das Classic-Modell in den letzten Jahren gelegentlich ausgelassen, sodass Fans passen mussten. Eine Watch 9 Classic würde dieses Muster durchbrechen und Nutzerinnen und Nutzern, die taktile Bedienelemente und ein traditionelleres Uhrgefühl schätzen, ein Hardware-Update liefern.

Unter der Haube wird erwartet, dass das Watch-9-Duo den Exynos W1000-Chip vom letzten Jahr beibehält. Stabilität statt Neuerfindung. Das Ultra-Modell könnte hingegen einen anderen Weg gehen und Qualcomms neuen Snapdragon Wear Elite-Prozessor übernehmen, was Samsungs Absicht signalisiert, die Leistung dort zu steigern, wo Kundinnen und Kunden sie am meisten erwarten: im Flaggschiff-Bereich.
In den Codezeilen verbirgt sich noch eine praktische Änderung: eine Funktion namens Raise-to-Talk. Ein Code-Label, RttSettingsManager3pWearOs, legt nahe, dass Google die Komfortfunktion der Pixel Watch 4 auf Drittanbieter-Geräte mit Wear OS ausweitet. Das würde es ermöglichen, das Aktivierungswort zu überspringen und einfach das Handgelenk zu heben, um einen Sprachbefehl zu starten. Schnellere Interaktionen. Weniger verschwendete Silben.
Das Timing wirkt gezielt. Die Leaks erscheinen genau zu der Zeit, zu der Samsung voraussichtlich seine nächste Generation faltbarer Telefone vorstellen wird, und Gerüchte verorten eine Ankündigung auf ein Event am 22. Juli. Wearables gleichzeitig mit neuen Foldables zu starten, ergibt strategisch Sinn. Es verschafft Samsung einen Moment, das gesamte Ökosystem zu zeigen und Hardware zu präsentieren, die gut zusammenspielt.
Worauf zu achten ist: eine klare Trennung in der Siliziumstrategie zwischen den normalen Modellen und dem Ultra, neue Software-Kurzbefehle, die sich an Googles Pixel-Design orientieren, und eine Marketingoffensive, die diese Uhren als Begleiter zu Samsungs faltbaren Telefonen positioniert. Akkuoptimierungen, zusätzliche Speicheroptionen und neue Gehäuseoberflächen sind wahrscheinlich, doch die eigentliche Frage wird sein, wie Software und Hardware zusammenwirken, um geschmeidigere, schnellere Erlebnisse am Handgelenk zu schaffen.
Noch nicht offiziell, aber nah genug, dass Käufer und Entwickler Aufmerksamkeit schenken sollten. Samsungs Wearable-Roadmap sieht diesen Sommer beschäftigter aus, und wenn die Leaks zutreffen, erhalten Sie ein komplettes Spektrum an Optionen von klassischem Design bis hin zu kompromissloser Ultra-Leistung ohne lange Wartezeit.
Quelle: gizmochina
Kommentar hinterlassen