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Stellen Sie sich zwei Prototypen auf einem Café-Tisch vor, zusammen- und aufgefaltet wie konkurrierende Zeitungen. Der eine ist schlank und hoch, der andere breiter und gedrungener. Diese Szene hilft zu erklären, was die durchgesickerten Dummy-Geräte von Samsungs nächsten Faltgeräten offenbaren: Es sind keine identischen Geschwister, sondern zwei unterschiedliche Designphilosophien, die versuchen, dasselbe Problem zu lösen.
Zwei Formen, zwei Absichten
Fotos, die vom Leaker Ice Universe kursieren, zeigen das Galaxy Z Fold8 und offenbar ein umbenanntes Galaxy Z Fold8 Ultra nebeneinander. Das höhere Modell trägt auf der Rückseite eine Triple-Kamera-Insel. Das kürzere Modell reduziert sich auf ein Dual-Kamera-Setup, gewinnt dafür aber ein deutlich breiteres Innen-Display mit etwa 4:3-Bildseitenverhältnis. Denken Sie an ein Magazinlayout gegenüber einer Zeitungs-Spalte. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile: mehr Kamera-Flexibilität beim höheren Gerät, eine großzügigere Arbeitsfläche beim breiteren.
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Die Renderings und Hands-on-Eindrücke, die wir zuvor gesehen haben, stimmen mit diesen Dummys überein. Frühe CAD-basierte Renderings deuteten das breite Fold8-Design an, und ein jüngerer Hands-on-Clip bestätigte die breitere Faltung in der Realität. Diese neuen Fotos erfinden keine neuen Spezifikationen, aber sie stellen Form, Größe und Textur nebeneinander, sodass man die Unterschiede auf einen Blick beurteilen kann.
Die Farbe wirkt unklar. Auf diesen Aufnahmen wirken beide Rückseiten weißlich, doch andere Bilder aus derselben Quelle zeigen blaue Oberflächen. Licht spielt besonders auf glänzenden Flächen Tricks, daher könnte Samsung mit Tönen experimentieren oder die endgültige Farbpalette je nach Finish und Umgebung variieren.
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Lecks zu Hardwaredetails sickern weiterhin ein. Ice Universe schrieb außerdem, dass das breite Fold8 einen 4.800 mAh-Akku mit 45W kabelgebundenem Laden beherbergen werde, etwa 201 g wiegen und einen neuen 50MP-Sensor einführen soll, der einen nativen 24MP-Modus unterstützt. Es gibt auch Gerüchte, dass die Falten auf beiden Displays extrem dezent ausfallen, angeblich vergleichbar mit dem Oppo Find N6. Sollte das stimmen, könnte das für Konsumenten das Schlagzeilen-Thema sein, denen ein glattes, ununterbrochenes Display am wichtigsten ist.
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Warum ist das wichtig? Weil Samsung offenbar Käufern eine Wahl bietet: Kamera-Flexibilität und Höhe priorisieren oder ein breiteres, tabletähnliches Innenleben für Medien und Multitasking wählen. Es ist eine kleine Strategieaufspaltung, die beeinflussen könnte, wie Menschen Faltgeräte im nächsten Jahr nutzen.
Kleine Falte, große Wirkung: Samsung verfolgt nahezu unsichtbare Faltungen und teilt seine Produktpalette in hohe und breite Nutzererlebnisse.
Quelle: gsmarena






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