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Stellen Sie sich vor, Sie schieben eine Armbanduhr in die Rückseite Ihres Telefons und gehen aus dem Haus. Seltsam? Ja. Spektakulär? Auch ja.
Caviar, das russische Atelier, das iPhones in kleine Skulpturen verwandelt hat, manchmal mit Dinosaurierknochen oder Meteoriten, hat die Kollektion Masters of Time vorgestellt: iPhone 17 Pro Max-Geräte, die so umgebaut wurden, dass sie vollformatige Schweizer mechanische Uhren in einem an der Rückseite angebrachten Fach aufnehmen.
Sie haben kein Zifferblatt ans Gehäuse geklebt. Stattdessen bauten die Ingenieure ein mechanisches Schnellverschlusssystem direkt ins Chassis ein. Man verriegelt eine kompatible Uhr mit einem Hebel in einen kurzgewindeten Ring. Drehen. Klicken. Die Uhr löst sich ohne Werkzeug, ist bereit, an ein Armband geklickt zu werden und wieder ans Handgelenk zu kommen.

Tragen und Pflege standen offenbar klar im Briefing. Die Vertiefung, die die Uhr hält, ist mit weichem Material ausgekleidet, damit Metallgehäuse nicht an Titan oder Gold reiben. Wenn die Uhr entnommen wird, rastet eine dekorative Metallabdeckung, bei einigen Modellen wie ein Astrolabium graviert, in die Öffnung ein, sodass das Telefon einen fertigen Eindruck behält anstatt ein klaffendes Loch zu zeigen.
Zwei Einzelstücke führen die Einführung an. Das Celestial ist um eine Patek Philippe Celestial zentriert und kleidet das Telefon in 18-karätiges Weißgold, blauen Emaille, Diamanten und eine Scheibe des Muonionalusta-Meteoriten. Der Portugieser baut auf einer IWC Portugieser Tourbillon Mystère Squelette auf und kombiniert Weißgoldgravur mit weißen Diamanten und orangen Saphiren, um das freiliegende Tourbillon der Uhr zu spiegeln.
Es gibt auch Konzept-Renderings, darunter ein Casino Tourbillon von Jacob & Co. und eine Rolex Sky-Dweller, und Caviar wird Berichten zufolge maßgeschneiderte Chassis für Besitzer fertigen, deren Uhren in den Gehäusebereich von 42–44 mm passen. Kurz gesagt: Bringen Sie Ihre Schweizer Uhr mit, und sie passen das Telefon darum an.
Das Celestial-Modell aus Weißgold kostet $215,360. Wenn Ihnen das den Atem verschlägt, gibt es eine Titanversion, die sich an Omega-Sammler richtet und bei $49,640 beginnt. Das sind nicht nur Accessoires; es sind Sammlerobjekte, die Ihrer Tasche deutlich Gewicht verleihen.

Warum das überhaupt? Weil es einen kleinen, aber hungrigen Markt für hybride Objekte gibt, die Tradition und Technik verbinden, mechanische Uhrmacherkunst mit dem sofortigen Nutzen eines Smartphones. Es ist ein Statement-Stück. Eine Kuriosität. Eine Möglichkeit, ein ohnehin teures Telefon noch individueller zu gestalten.

Für alle, die mitzählen: Caviars aktueller Katalog enthielt bereits andere Schlagzeilen erregende Stücke, wie ein vergoldetes iPhone 17 Pro Max für $10,500, inspiriert von einer bestimmten öffentlichen Person. Die Masters of Time-Reihe treibt die Idee weiter: nicht nur Luxusoberflächen, sondern funktionale Integration zwischen zwei geschätzten Besitztümern.
Ob clevere Ingenieurskunst oder extravagante Neuheit hängt davon ab, wen man fragt. Aber eines ist sicher: Caviar hat erneut gezeigt, wie weit Personalisierung gehen kann, wenn Handwerkskunst auf Kühnheit trifft.
Quelle: gizmochina
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