3 Minuten
Stellen Sie sich vor, Sie entdecken auf einem überfüllten Bahnsteig eine neue Samsung Ultra und wissen sofort, was Sie sehen. Die Silhouette ist vertraut. Die Haltung wirkt schärfer. Genau diese Wiedererkennung steckt hinter den geleakten Galaxy Watch Ultra2-Renderings, die vor dem Samsung Unpacked am 22. Juli aufgetaucht sind.
Eine vertraute Silhouette, verfeinert
Diese niedrig aufgelösten, aber überzeugenden Bilder, geteilt vom langjährigen Leaker Evan Blass, zeigen eine Uhr, die die markante, robuste Identität des Vorgängers bewahrt, gleichzeitig das Profil schlanker macht und ein paar Details poliert. Aus der Distanz wirkt sie weiterhin wie ein Ultra, doch beim genaueren Hinsehen fallen die Nuancen auf: sauberere Linien, eine etwas dünnere Lünette und ein Gehäuse, das eher nach Titan als nach Kunststoff aussieht.
![]() | ![]() | ![]() |
Unter dieser robusten Außenhülle verbirgt sich eine bemerkenswerte Hardware-Änderung. Der Watch Ultra2 soll auf Qualcomms Snapdragon Wear Elite-Plattform laufen. Dieser Schritt signalisiert, dass Samsung auf mehr Leistung und bessere App-Reaktionszeiten setzt, eine Veränderung, die besonders wichtig wird, wenn man ein Wearable unterwegs für Karten, Nachrichten und Musik nutzt.
Auch der Akku ist gewachsen. Ein 800 mAh-Akku ersetzt das ältere Paket und verspricht längere Laufzeiten zwischen den Ladevorgängen. Zahlen gefällig? Den geleakten Spezifikationen zufolge ist das Gehäuse etwa 12 % dünner als beim ursprünglichen Ultra. Da das erste Modell 12,1 mm maß, ergibt die einfache Rechnung für die neue Uhr rund 10,6 mm. Schlanker, ohne Haltbarkeit aufzugeben.
Auch die Display-Qualität wurde deutlich verbessert. Die Spitzenhelligkeit erreicht beeindruckende 5.000 Nits, kein Marketingtrick. Dieses Niveau sorgt dafür, dass der Bildschirm selbst bei direktem Sonnenlicht ablesbar bleibt, wenn die meisten Uhren nur noch reflektierende Scheiben sind.
![]() | ![]() |
Die Angaben zur Robustheit lesen sich wie eine Checkliste für Entdecker und Pendler gleichermaßen. Die IP69K-Zertifizierung für Staub- und Wasserschutz bedeutet, dass die Uhr gegen Druckwasserstrahlen und feine Partikel geschützt sein sollte. Der Einsatz von Titan für das Gehäuse erhöht die Festigkeit, ohne übermäßig Gewicht hinzuzufügen. Kurz gesagt: Samsung scheint die Formel zu verfeinern, statt sie neu zu erfinden.
Dies ist Samsungs Versuch, robuste Fähigkeiten mit alltagstauglichem Tragekomfort zu verbinden.
Die Designanpassungen sind subtil, aber zielgerichtet. Die Krone, die Tasten, die Bandanstöße wirken wie weiterentwickelte Komponenten, nicht wie radikale Abkehr. Diese Kontinuität ist wichtig. Für Käufer, die das Original wegen seines Looks und Gefühls wählten, wird sich das Ultra2 vertraut anfühlen, bietet dabei aber Verbesserungen dort, wo sie zählen.
Für Samsungs Unpacked-Woche werden dieses Mal faltbare Flaggschiffe und zwei neue Galaxy Watches erwartet. Die Ultra2-Renderings geben einen frühen Ausblick darauf, worauf sich das obere Ende der Wearable-Palette konzentrieren wird: mehr Leistung, bessere Helligkeit, robustere Materialien und ein schlankeres Erscheinungsbild am Handgelenk.
Ob eine dieser Verbesserungen das ausschlaggebende Kaufmerkmal sein wird, bleibt abzuwarten. Im Moment wirkt es so, als konzentriere sich Samsung darauf, die Schärfe des Ultra zu erhöhen, statt seine DNA zu verändern.





















Kommentar hinterlassen
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.