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Die Fertigungsbänder beschleunigen. Bestellungen treffen in einer einzigen, starken Welle ein. Samsung hat sein Ziel für das Galaxy Z Fold8 stillschweigend nach oben geschoben, nicht um ein paar Tausend, sondern um erstaunliche eine Million Einheiten.
Ein Nachfrageboom, der Zulieferer überraschte
Laut Branchenberichten plante das Unternehmen ursprünglich, in diesem Jahr 2,8 Millionen Galaxy Z Fold8-Geräte zu produzieren, zudem 2,0 Millionen Z Fold8 Ultra und 1,5 Millionen Z Flip8-Smartphones. Die aktualisierte Vorgabe erhöht die Fold8-Produktion für 2026 auf nahezu 4 Millionen Einheiten, und Komponentenlieferanten sollen die zusätzlichen Aufträge bereits erhalten haben.
Zahlen erzählen einen Teil der Geschichte. Samsungs Z8-Familie brach Vorbestellungsrekorde, wie sie das Unternehmen seit der Blütezeit des Galaxy Note nicht gesehen hatte. Allein in Südkorea wurden 1,44 Millionen Z8-Einheiten vorbestellt, und etwa 70 % dieser Reservierungen entfielen auf das breitere Fold8-Modell. Auch in Europa ist die Nachfrage stark, wobei der Fold8 dort etwa 40 % der Vorbestellungen ausmacht.

Warum die Eile? Manche Insider führen das auf steigende Speicherkosten zurück. Wenn Speicherpreise steigen, suchen Käufer nach Angeboten, die wie Schnäppchen wirken, zum Beispiel eine 512-GB-Option zum Preis einer 256-GB-Stufe. Solch ein empfundenes Preis-Leistungs-Verhältnis kann die frühe Nachfrage beschleunigen, und in diesem Fall scheint es das Interesse am breiten Faltformat verstärkt zu haben.
Der größere Bildschirm des Fold8 ist kein Zufall. Huawei hat dieses Formfaktor zuerst mit seinen Pura X-Modellen vorangetrieben, doch Huaweis derzeitige Lage begrenzt, wie stark das Unternehmen vom Trend profitieren kann. Apple experimentiert Berichten zufolge ebenfalls mit einem eigenen breiten Foldable, das Gerüchten zufolge den Namen iPhone Ultra tragen könnte, wobei der Zeitplan ungewiss ist und Verzögerungen möglich sind.

Für Samsung sagt die Entscheidung, die Produktion hochzufahren, eins deutlich: Verbraucher sind bereit, Faltgeräte als Mainstream-Produkte zu betrachten, nicht als Nischenkuriositäten. Für Wettbewerber ist die Botschaft klarer: Wer am Faltgeräteboom teilhaben will, braucht Tempo, ausreichende Lieferkapazitäten und ein überzeugendes Preis-Leistungs-Angebot.
Wer profitiert, wenn der Markt weiter anzieht? Käufer bekommen mehr Auswahl und stärkeren Preisdruck. Hersteller sehen sich einem erneuten Belastungstest der Lieferkette gegenüber. Und für den Rest der Branche ist es eine weitere Erinnerung daran, dass sich Hardware-Trends schnell drehen können.




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