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Poco hat nicht einfach zwei Smartphones vorgestellt, sondern die Modellreihe klar aufgeteilt: Das eine setzt auf ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, das andere auf kompromisslose Flaggschiff-Leistung. Wie Geschwister mit gleichem Gesicht, aber unterschiedlichen Vorlieben.
Unter der Haube werden die Unterschiede deutlich. Das F9 Ultra setzt auf den vollwertigen Snapdragon 8 Elite Gen 5, den Chip, der im vergangenen Jahr zahlreiche Android-Flaggschiffe angetrieben hat. Das F9 Pro nutzt dagegen Qualcomms neueren Snapdragon 8 Elite Gen 5 V Series (SM8850-1-AB), dessen GPU leicht abgespeckt ist. Zwar kommt auch hier eine Adreno 840 GPU zum Einsatz, allerdings mit geringerem Leistungsumfang. Für die meisten Nutzer dürfte der Unterschied kaum spürbar sein. Enthusiasten, die maximale Bildraten und Benchmark-Ergebnisse jagen, sind mit dem Ultra jedoch besser bedient.

Bei Arbeitsspeicher und Speicherkapazität geht die Schere weiter auseinander. Das Ultra bietet bis zu 16 GB RAM und 1 TB Speicher, beim Pro ist bei 12 GB RAM und 512 GB Speicher Schluss. Kurz gesagt: Wer viele Apps, Spiele und Videos auf dem Gerät speichern möchte, findet im Ultra mehr Reserven.
Beide Smartphones verfügen über AMOLED-Displays mit einer extrem hohen Bildwiederholrate von 185 Hz und einer Spitzenhelligkeit von rund 4.500 Nits. Das Pro bleibt mit seinem 6,6-Zoll-Display handlicher, während das Ultra mit 6,9 Zoll stärker auf Immersion und Medienkonsum ausgelegt ist. Die unterschiedliche Größe ist ein bewusstes Designmerkmal.

Auch bei den Kameras unterscheiden sich die Modelle. Beide verfügen über einen 200-MP-Hauptsensor im 1/1,56-Zoll-Format, der hochauflösende Aufnahmen und flexible Zuschnitte ermöglichen soll. Das Ultra wartet zusätzlich mit einem 50-MP-Periskop-Teleobjektiv (ISOCELL JN5) und einem 50-MP-Ultraweitwinkel (OV50M) auf. Das Pro setzt dagegen auf ein 2,5-fach-Teleobjektiv und ein 8-MP-Ultraweitwinkel. In der Praxis bedeutet das: Das Ultra ist bei weit entfernten Motiven und weitläufigen Landschaften spürbar besser aufgestellt, während das Pro auf ausgewogene Fotos im Alltag zielt.
Auch bei der Akkulaufzeit liegen die beiden auseinander. Das F9 Ultra verfügt über eine massive 8.050-mAh-Si-C-Zelle, das F9 Pro über einen soliden 6.330-mAh-Akku. Beim Laden sind beide großzügig ausgestattet: Sie unterstützen 100W kabelgebundenes Laden, 50W kabelloses Laden und 22,5W Reverse-Wireless-Charging. Schnelles Nachladen sollte damit kein Problem sein.

Beide Smartphones bieten IP68-Schutz gegen Staub und Wasser und starten mit Xiaomis HyperOS 3 auf Basis von Android 16. Poco verspricht zudem vier System-Updates, was langfristig orientierte Nutzer beruhigen dürfte.
- Poco F9 Pro (12/256GB): $699 (€899.99) (Frühbestellerpreis: $649 (€739.99))
- Poco F9 Pro (12/512GB): $769 (€999.99) (Frühbestellerpreis: $699 (€799.99))
- Poco F9 Ultra (12/256GB): $799 (€1,099.99) (Frühbestellerpreis: $729 (€829.99))
- Poco F9 Ultra (16/512GB): $949 (€1,199.99) (Frühbestellerpreis: $799 (€899.99))
- Poco F9 Ultra (16/1TB): $1,199 (€1,399.99) (Frühbestellerpreis: $1,059 (€1,199.99))

Das Ultra ist das klare Leistungs- und Kamera-Flaggschiff, während das Pro mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis punktet.
Käufer stehen damit vor einer einfachen Wahl: maximale Leistung und größtmögliche Kamera-Vielseitigkeit oder ein Modell, das auf Flaggschiff-Exzesse verzichtet, ohne bei Snapdragon-Performance und hochwertigem Display Abstriche zu machen. Für welches Lager entscheiden Sie sich?




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