Stell dir vor, du klappst ein Smartphone auf und spürst dieses leise magnetische Klicken, auf das du dich jeden Abend verlässt. Vertraut. Verlässlich. Genau diese Erwartung steht im Mittelpunkt der jüngsten Gerüchte zu Apples erstem Foldable, das angeblich iPhone Ultra heißen soll.

Mark Gurman von Bloomberg sagte Tom's Guide, dass MagSafe-Unterstützung wahrscheinlich in das Gerät integriert wird – obwohl frühe geleakte Renderings und Dummy-Modelle den charakteristischen Magnetring nicht zeigen. Die Skepsis folgte prompt. Verständlich. Apple ist dafür bekannt, technische Details streng unter Verschluss zu halten – erst recht bei der Gestaltung seiner Produkte.

MagSafe-Unterstützung gilt als wahrscheinlich, auch wenn die geleakten Dummys den typischen Ring nicht erkennen lassen.

Kompakte Bauform, große technische Entscheidungen

Gurmans Begründung ist pragmatisch: Wenn Apple MagSafe im hauchdünnen iPhone Air unterbringen konnte, muss die Faltmechanik nicht zwangsläufig zum Hindernis werden. Gerüchten zufolge soll das Ultra im aufgeklappten Zustand nur 4,5 mm dünn sein. Das ist schlank. Sehr schlank. Natürlich erfordert das Kompromisse. Zugleich zeigt es, welche Ästhetik Apple offenbar verfolgt: kompakt genug für die Hosentasche, aber dennoch hochwertig.

Das angebliche Displaykonzept wirkt wie ein praxisnaher Kompromiss: ein 5,5-Zoll-Außendisplay für schnelle Aufgaben und ein flexibles 7,8-Zoll-Innendisplay für Arbeit, Streaming und Spiele. Dessen Falz soll Berichten zufolge weniger auffällig sein als beim Samsung Galaxy Z Fold8. Der Vergleich ist relevant, denn die Sichtbarkeit des Falzes gehört zu den ersten Dingen, auf die Käufer achten, wenn sie entscheiden, ob ein Foldable ausgereift oder fragil wirkt.

Was wir wahrscheinlich noch sehen werden

  • Zwei Rückkameras – nichts Spektakuläres, aber leistungsfähig genug für die meisten Nutzer.
  • Apples neuesten Chip und Modem, die Leistung und Konnektivität auf dem aktuellen Stand halten.
  • Ein langlebiges Scharnier, das für zahlreiche Faltzyklen ausgelegt ist.

Nichts davon ist endgültig, bevor Apple am 9. September die Bühne betritt. Leaks zeigen Prototypen und Attrappen, doch in der Serienentwicklung können Komponenten noch vor neugierigen Blicken verborgen bleiben. Das Magnetfeld-Array von MagSafe könnte so integriert sein, dass es an der Außenseite eines Dummy-Modells nicht sichtbar ist. Oder Apple passt das Design in letzter Minute noch an.

So oder so ist die Botschaft klar: Apple will ein Foldable entwickeln, das sich in erster Linie wie ein iPhone anfühlt – und nicht wie ein bloßes Technik-Gadget. Ob das einen nahezu unsichtbaren Falz und den magnetischen Klick beim Laden einschließt, bleibt abzuwarten. Bis dahin gilt: Einladungen im Blick behalten und das Ladegerät bereithalten.