XAOTOS auf IFA 2026: Smarte E-Bikes, Exoskelett, Drohne

Bericht von XAOTOS auf der IFA 2026: smarte E-Bikes, ein 13-kg-Faltmodell, KI-Exoskelett, leistungsstarke Offroad-Bikes und eine folgender Drohne für automatisierte Videoaufzeichnung.

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XAOTOS auf IFA 2026: Smarte E-Bikes, Exoskelett, Drohne

4 Minuten

XAOTOS nutzte die IFA 2026, um eine überraschend breite Palette an Mobilitätslösungen zu präsentieren: von smarten E-Bikes und kompakten Falträdern über ein KI-gestütztes Exoskelett bis hin zu leistungsstärkeren Offroad-Modellen.

Bei unserem Besuch am Messestand stellte das Unternehmen vor allem in den Mittelpunkt, persönliche Mobilität intelligenter, leichter und vielseitiger zu gestalten. Zugleich zeigte XAOTOS, wie KI Fahrende unterstützen und sogar menschliche Bewegungen assistieren kann.

Smartes E-Bike mit App-Entriegelung und Fahrassistenz

Zu den ersten gezeigten Produkten gehörte ein neues smartes E-Bike, das sich an jüngere Fahrende und den urbanen Alltag richtet.

Laut Präsentation lässt sich das Fahrrad per Smartphone entriegeln und verfügt über ein intelligentes System zur Überwachung des Fahrverhaltens.

Ein Unternehmensvertreter beschrieb zudem einen Algorithmus, der Faktoren wie die Belastung des Fahrers und den Neigungswinkel des Fahrrads auswerten kann.

Als Beispiel wurde am Stand ein Fahrmanöver wie das Anheben des Vorderrads genannt. Dabei kann das System Neigungswinkel, Leistungsabgabe und Belastung bewerten.

Da bei unserer Vorführung weder der genaue Name noch die vollständigen technischen Spezifikationen des Systems genannt wurden, ordnen wir diese Funktionen direkt XAOTOS zu, ohne weitergehende Annahmen zu treffen.

Breite Reifen für unterschiedliche Untergründe

Das gezeigte Fahrrad ist zudem mit 4-Zoll-Reifen ausgestattet.

XAOTOS präsentierte das breitere Reifenformat als Möglichkeit, das Fahrrad an verschiedene Bodenverhältnisse anzupassen.

Das Modell kann zudem mit Taschen und weiterem Zubehör für persönliche Gegenstände ausgestattet werden.

13 kg schweres Faltrad, in rund 10 Sekunden zusammengeklappt

Das nächste Modell fiel deutlich leichter aus.

XAOTOS beschrieb es als dreiteiliges Faltrad mit einem Gewicht von rund 13 kg.

Laut Unternehmensvertreter lässt sich das Fahrrad in etwa 10 Sekunden zusammenfalten. Das soll den Transport im Auto sowie die Aufbewahrung zu Hause oder im Büro erleichtern.

Das niedrige Gewicht war während der Präsentation klar eines der zentralen Verkaufsargumente.

Der Akku kann auch andere Geräte laden

Der Unternehmensvertreter hob außerdem das Akkusystem hervor.

Laut der Demonstration am Stand unterstützt der Akku USB-Type-C-Anschlüsse und kann auch zum Laden eines Smartphones genutzt werden.

Damit wird der Fahrradakku praktisch zur Notstromquelle für kleinere Geräte.

Der Präsentierende betonte dieses Feature ausdrücklich als nützlich für Pendelstrecken, Reisen und Situationen, in denen das Fahrrad ins Büro oder in ein Fahrzeug mitgenommen wird.

XAOTOS zeigte außerdem ein KI-gestütztes Exoskelett

Das ungewöhnlichste Produkt am Stand war ein Exoskelett zur Unterstützung der Beinbewegung.

Das System wird an den Beinen des Nutzers befestigt und soll beim Gehen, Laufen, Treppensteigen oder Bergaufgehen zusätzliche Unterstützung bieten.

Laut XAOTOS nutzt das Gerät einen KI-Algorithmus, der den Grad der Unterstützung an Nutzer und Aktivität anpasst.

Der Unternehmensvertreter erläuterte verschiedene Unterstützungsstufen für unterschiedliche Personen. Das deutet darauf hin, dass das System die bereitgestellte Kraft variieren kann, statt stets eine feste Unterstützung zu liefern.

Die genaue Konfiguration des Sensorsystems, die Akkukapazität und Leistungsdaten wurden während unserer Vorführung nicht genannt.

Konzipiert für Steigungen und längere Bewegungsphasen

XAOTOS positionierte das Exoskelett insbesondere für Situationen, in denen Nutzende zusätzliche Unterstützung benötigen.

Während der Präsentation wurden als Beispiele Bergsteigen, Treppensteigen, Laufen und allgemeines Gehen genannt.

Statt als vollständig angetriebenes Mobilitätsgerät zu fungieren, zielt das Konzept offenbar darauf ab, die eigene Bewegung des Nutzers durch zusätzliche Unterstützung zu ergänzen.

Leistungsstärkere Offroad- und Motocross-Modelle

Das Unternehmen präsentierte zudem ein leistungsstärkeres Offroad-Elektrofahrrad beziehungsweise Motocross-Bike.

Dieses Modell wurde mit einem größeren Akku und einem stärkeren Motor als die leichteren Urban-Modelle des Unternehmens beschrieben.

Laut Unternehmensvertreter liefert es beim Bergauffahren mehr Drehmoment und verfügt über eine Sicherheitsfunktion, die das System beim Umkippen des Fahrrads abschaltet.

Auch hierzu wurden während der Präsentation am Stand keine konkreten Angaben zu Akkukapazität, Motorleistung oder Drehmoment gemacht. Diese Details bleiben daher bewusst offen.

Kamera oder Drohne kann dem Fahrer folgen

Ein weiterer interessanter Teil des XAOTOS-Ökosystems betrifft die Videoaufzeichnung.

Der Unternehmensvertreter beschrieb eine kleine fliegende Kamera, die dem Fahrer automatisch folgen und dabei Videos aufzeichnen kann.

Das Gerät lässt sich in einer speziellen Tasche transportieren und einsetzen, wenn Nutzende eine Fahrt filmen möchten.

Das Konzept richtet sich klar an Fahrende, die Inhalte erstellen und teilen möchten, ohne eine zweite Person für die Kameraführung zu benötigen.

XAOTOS verbindet Mobilität, KI und persönliche Unterstützung

Am XAOTOS-Stand auf der IFA 2026 stand weniger ein einzelnes Produkt im Fokus als eine umfassendere Vision intelligenter persönlicher Mobilität.

Das Unternehmen zeigte:

  • App-vernetzte urbane E-Bikes
  • ein leichtes Faltrad
  • ein KI-gestütztes Exoskelett
  • leistungsstärkere Offroad-Modelle
  • automatisierte Technik zur Fahrtaufzeichnung

Das verbindende Thema lautet Automatisierung und Unterstützung.

Die E-Bikes bieten smarte Steuerung und App-Konnektivität, das Exoskelett soll körperliche Bewegungen unterstützen und das Konzept einer Folge-Kamera ermöglicht automatisierte Inhaltserstellung während der Fahrt.

Die XAOTOS-Produktpalette auf der IFA 2026 zeigte, wie sich elektrische Mobilität zunehmend über Motoren und Akkus hinaus in Richtung Software, KI und stärker personalisierter Unterstützungsformen entwickelt.

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