Die taiwanische Publikation TaiSounds, die mitunter auch als Tai Pao bezeichnet wird, berichtet, dass MediaTeks neuer Dimensity 9600 Pro bis zu 220 US-Dollar kosten soll. Damit erreicht MediaTeks Flaggschiff-System-on-Chip einen neuen Preisrekord. Die Entwicklung fällt mit ähnlichen Kostensteigerungen bei konkurrierenden Anbietern zusammen.
Die Vorgängergeneration, der Dimensity 9500, kostete zwischen 180 und 200 US-Dollar. Qualcomms konkurrierender Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro soll rund 300 US-Dollar pro Chip kosten, während Apples A20 Pro Berichten zufolge bei knapp 280 US-Dollar liegt. Dadurch schrumpft der bislang übliche Preisabstand zwischen den Anbietern.
Laut TaiSounds kostet der Dimensity 9600 Pro bis zu 220 US-Dollar – ein neuer Höchstwert für MediaTeks Flaggschiff-SoC.

Fertigungskosten und technischer Hintergrund
Der kürzlich vorgestellte Dimensity 9600 Pro wird im 2-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt und enthält mehr als 33 Milliarden Transistoren. Hsu Ching-Chuan, Vice President und General Manager der Wireless Communications Business Unit bei MediaTek, führt einen Teil der Preiserhöhung auf die höheren Kosten des 2-nm-Prozesses zurück. Zudem erklärte Hsu, das Unternehmen arbeite mit Partnern daran, die physische Größe von Speicherchips zu verringern, und entwickle verwandte Technologien weiter, um die Gesamtsystemkosten im Rahmen zu halten.
MediaTek positioniert den Dimensity 9600 Pro im Premiumsegment. Der höhere Chippreis könnte die Gerätepreise steigen lassen, unterstreicht aber zugleich die notwendigen Investitionen in modernste Fertigungsprozesse und On-Device-KI-Funktionen. Die ersten Smartphones mit dem Dimensity 9600 Pro sollen voraussichtlich in den kommenden Wochen auf den Markt kommen.




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