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Meta stellt Muse Charm vor: Taschen-Gadget für Muse

Meta präsentiert den Muse Charm, ein taschengroßes Handgerät für den KI-Assistenten Muse mit OLED-Display, 5G, Kameras und anpassbarem Avatar. Auslieferung soll vor den Dezemberfeiertagen 2026 erfolgen.

Meta stellt Muse Charm vor: Taschen-Gadget für Muse
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Auf der Meta Connect am 24. September 2026 stellte Meta den Muse Charm vor: ein taschengroßes, stets eingeschaltetes Gerät für Gespräche mit Muse, dem KI-Assistenten des Unternehmens. Mark Zuckerberg präsentierte das Gerät als schnellen Zugang zu Muse für Menschen, die keine Meta-Smartbrille tragen möchten. Zu Metas Brillenportfolio gehört die Meta Ray-Ban Display, die im vergangenen Jahr vorgestellt wurde. Meta zufolge soll der Muse Charm noch vor den Dezemberfeiertagen ausgeliefert werden; Preis und weitere Details will das Unternehmen später bekannt geben.

Design, Hardware und Funktionsweise

Das Design des Muse Charm, das mit einem elektronischen Haustier aus den 1990er-Jahren verglichen wurde, stammt aus einem neuen Meta-Designlabor. Dieses wird laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman vom ehemaligen Apple-UI-Designchef Alan Dye geleitet. Das Gerät verfügt über ein rund 2 Zoll großes OLED-Display und läuft mit einem neuen Betriebssystem. Beim Einschalten erscheint mittig auf dem Bildschirm ein virtueller Muse-Avatar, dessen Aussehen, Kleidung und Stimme sich anpassen lassen.

Der Charm kann an einem Armband getragen, in einer Tasche verstaut oder mit einer Schnur an einer Tasche oder einem Schlüsselbund befestigt werden. Durch das halbtransparente Gehäuse sind die internen Schaltkreise auf der Rückseite und an den Seiten sichtbar. Zwei Muse-Charms sollen einander erkennen und miteinander interagieren, wenn sich ihre Besitzer in der Nähe befinden.

Im Inneren steckt ein 5G-Modem, sodass sich der Muse Charm mit Mobilfunknetzen verbinden kann, wenn kein WLAN verfügbar ist. Meta zufolge ähnelt das Gerät in vielerlei Hinsicht einem Smartphone, unterstützt jedoch keine herkömmlichen Telefon- oder Videoanrufe. Zur Ausstattung gehören außerdem ein Fingerabdrucksensor zum Entsperren, Front- und Hauptkameras für Fotos und Videos – vor allem, um Muse mit visuellen Informationen zu versorgen – sowie ein Display zur Anzeige der Aufnahmen. Das Gerät kann Musik und Videos wiedergeben und verfügt über Lautsprecher, Mikrofone sowie einen USB-C-Anschluss zum Laden.

Software-Updates, Zeitplan und Preis

Parallel zum Muse Charm kündigte Meta mehrere Updates für Muse selbst an. Nutzer sollen Videoanrufe mit einem anpassbaren KI-Avatar führen können, der in Echtzeit reagiert. Zudem soll der Muse-Agent eine eigene E-Mail-Adresse erhalten, damit er Aufgaben erledigen und direkt kommunizieren kann. Technische Einschränkungen für diese Funktionen hat Meta nicht genannt.

Ursprünglich wollte Meta den Muse Charm 2027 veröffentlichen. Quellen zufolge zog Zuckerberg den Zeitplan jedoch vor, damit das Produkt noch Ende 2026 verfügbar ist. Dieselben Quellen berichten, Meta wolle den Muse Charm preislich ähnlich wie eine Smartwatch positionieren. Preisgestaltung und Details zum Zugang über Mobilfunkanbieter hat das Unternehmen allerdings noch nicht finalisiert.

Lukas Schmidt

"Als Technik-Journalist analysiere ich seit über 10 Jahren die neuesten Hardware-Trends. Mein Fokus liegt auf objektiven Tests und Daten."

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