Samsung Mobile Experience hat seine Lieferanten gebeten, die Smartphone-Produktionsmengen im vierten Quartal (Oktober bis Dezember) um 20 bis 30 Prozent zu senken, berichtet das koreanische Portal Money Today.

Dem Bericht zufolge rechnet Samsung für das laufende Jahr nun mit rund 200 Millionen Smartphone-Auslieferungen statt der zuvor geschätzten etwa 270 Millionen.

Als Hauptgrund für die Anpassung nennt Money Today den um 175 Prozent gestiegenen Preis für 12 GB LPDDR5X-RAM. Demnach hat die MX-Sparte Komponentenlieferanten und Fertigungspartner kontaktiert, um die geplante Produktion im Schlussquartal zurückzufahren.

Steigende RAM-Preise als Auslöser

Der Bericht bezeichnet den Preissprung bei 12 GB LPDDR5X als entscheidenden Faktor. Das Ausmaß der Erhöhung treibe insbesondere die Stückkosten von Modellen mit höherer Speicherausstattung deutlich nach oben. Die Kürzung der Lieferantenbestellungen um 20 bis 30 Prozent betrifft konkret die Produktionsplanung für das vierte Quartal.

Traditionell fällt Samsungs Smartphone-Produktion im vierten Quartal ohnehin geringer aus als in anderen Quartalen, da die Galaxy-S-Serie üblicherweise im Januar und Februar auf den Markt kommt. Auch darauf weist der Bericht hin.