Counterpoint Research schätzt, dass der DRAM-Bedarf für die Recheneinheiten humanoider Roboter von rund 8.300 Terabit im Jahr 2026 auf 172.000 Terabit im Jahr 2030 steigen wird – auf mehr als das Zwanzigfache. Damit könnte sich für Samsung Electronics und SK Hynix neben KI-Rechenzentren ein neuer DRAM-Markt eröffnen.
Die durchschnittliche DRAM-Kapazität pro Roboter dürfte im selben Zeitraum von rund 19 GB auf 39 GB steigen.
Counterpoint führt das Wachstum auf zwei parallele Trends zurück: steigende Auslieferungszahlen und wachsende Speicheranforderungen je Maschine.

Counterpoint erwartet, dass die weltweiten Auslieferungen humanoider Roboter in diesem Jahr die Marke von 50.000 Einheiten überschreiten werden. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 wurden bereits mehr als 22.000 Geräte ausgeliefert. Bis 2030 könnten die jährlichen Auslieferungen auf rund 256.000 Einheiten steigen.
Micron prognostiziert ebenfalls, dass ein Humanoid etwa zehnmal so viel Speicher benötigen könnte wie ein typisches Fahrzeug mit Autonomiegrad 2+.
Humanoide Roboter sind weiterhin deutlich weniger verbreitet als Smartphones. Ob die prognostizierte Nachfrage tatsächlich erreicht wird, hängt von den Einsatzkosten, der Batterieleffizienz und praktikablen kommerziellen Anwendungsfällen ab.
High-Bandwidth Memory hat dazu beigetragen, KI-Rechenzentren zu einem wichtigen Wachstumstreiber für den Speichermarkt zu machen. Energieeffizienter DRAM und NAND könnten Samsung und SK Hynix einen weiteren Anreiz geben, in die nächste Welle von KI-Hardware zu investieren.




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