Apple testet laut Mark Gurman von Bloomberg in seinem aktuellen PowerOn-Podcast Prototypen des iPhone Duo 2 mit einer unter dem Display integrierten Face-ID-Version. Die Information kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das ursprüngliche iPhone Duo gerade bei den Kunden eintrifft, die es vergangene Woche vorbestellt haben, während bereits erste Testberichte kursieren.
Tester verwiesen auf bekannte Schwächen der ersten Generation, wobei insbesondere der Touch-ID-Sensor kritisiert wurde. Je nachdem, wie das Gerät gehalten wird, ist der Sensor schwer zu erreichen. Zudem muss der Finger auf dem Sensor bleiben, um das Telefon vollständig zu entsperren.

Face ID unter dem Display und technische Kompromisse
Face ID gilt häufig als Wunschfunktion für einen Duo-Nachfolger. Gurman zufolge testet Apple aktiv Geräte mit dem Gesichtserkennungssystem unter dem Display. Ob das Unternehmen die Funktion bereits im kommenden Jahr mit dem Duo 2 ausliefern kann, ist allerdings ungewiss. Laut Gurman hängt die Integration davon ab, ob Apple zentrale Komponenten wie den Punktprojektor und die Infrarotkamera so weit verkleinern kann, dass sie unter dem Display zuverlässig funktionieren.
Das ist technisch alles andere als trivial. Punktprojektor und IR-Kamera müssen in einer dünneren, weniger exponierten Baugruppe untergebracht werden, ohne die Leistung von Face ID zu beeinträchtigen. Diese Herausforderung dürfte den Zeitplan maßgeblich bestimmen. Apple testet die Technik, hat aber noch keine Entscheidung über eine Serienproduktion bestätigt.
Das PowerOn-Update verweist zudem auf eine weitere von Gurman erwartete Hardware-Änderung: die Rückkehr einer Action-Taste. Sie fehlt beim aktuellen Duo-Modell und könnte mit der nächsten Version zurückkehren.




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