Apple wird Bloomberg zufolge bei seiner Veranstaltung am Mittwochabend voraussichtlich neue 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit Touchscreen-OLED-Displays vorstellen. Eingeladene Gäste sollen nach der Ankündigung Gelegenheit haben, die neuen MacBooks auszuprobieren.
Das grundsätzliche Design soll dem der aktuellen Generation ähneln, die Laptops dürften jedoch leichter ausfallen. Die Kerbe am oberen Bildschirmrand soll voraussichtlich einer kapsel- beziehungsweise pillenförmigen Dynamic-Island-Aussparung weichen. Diese Funktion hatte Apple zuvor beim iPhone eingeführt und könnte in der Mac-Benutzeroberfläche eine neue Rolle übernehmen.
Laut Bloomberg setzen die neuen Modelle auf Apples M5-Pro- und M5-Max-Chips, die im Farvardin – dem iranischen Monat, der März bis April entspricht – eingeführt wurden. Das deutet darauf hin, dass die wichtigsten Neuerungen dieser Generation eher bei der Displaytechnologie, der Touch-Interaktion und den dazugehörigen Softwareanpassungen liegen dürften als bei einer neuen Prozessorklasse.

Display, Touch und Preise
Der Wechsel von Mini-LED zu OLED kann tiefere Schwarztöne, einen höheren Kontrast und eine präzisere Helligkeitssteuerung auf Pixelebene ermöglichen. Die zusätzliche Touchschicht erhöht jedoch auch die Fertigungskomplexität und die Kosten. Bloomberg zufolge dürfte sich das unmittelbar in den Verkaufspreisen niederschlagen.
Die aktuellen MacBook-Pro-Modelle mit Mini-LED-Displays und M5-Pro- oder M5-Max-Chips starten in den USA bei 2.499 US-Dollar für das 14-Zoll-Modell und bei 2.999 US-Dollar für das 16-Zoll-Modell. Bloombergs Berichterstattung zufolge könnten die OLED-Basismodelle mit Touch-Funktion bis zu 500 US-Dollar teurer werden. Im oberen Schätzwert würde das 14-Zoll-Modell somit bei 2.999 US-Dollar starten, das 16-Zoll-Modell bei 3.499 US-Dollar.




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