Das Marktforschungsunternehmen Omdia meldet für das dritte Quartal 2026 einen Rückgang der weltweiten Smartphone-Auslieferungen um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt lieferten die Hersteller in diesem Zeitraum 254,7 Millionen Geräte aus. Laut Omdia ist dies das niedrigste Volumen in einem dritten Quartal seit 2013. Als einen Grund für den Rückgang nennt das Unternehmen unter anderem gestiegene Smartphone-Preise.
Samsung behauptete seine Position als weltweit größter Smartphone-Hersteller und lieferte 57,8 Millionen Geräte aus – 5 Prozent weniger als im Vorjahr. Apple folgte dicht dahinter mit 56,5 Millionen ausgelieferten iPhones. Diese Zahl blieb laut Omdia gegenüber dem dritten Quartal 2025 unverändert. Xiaomi belegte mit 30,7 Millionen Einheiten den dritten Platz, ein Rückgang um 29 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2025. Oppo lieferte 23,4 Millionen Geräte aus, was einem Minus von 39 Prozent im Jahresvergleich entspricht. vivo komplettierte die Top 5 mit 19,3 Millionen Einheiten, 33 Prozent weniger als im dritten Quartal 2025.

Strategiewechsel und Ausblick
Omdia zufolge konzentrieren sich die Marken angesichts von Komponentenengpässen und Kostendruck zunehmend auf rentable Märkte und ihre Kernprodukte. Die Unternehmen haben RAM- und Speicherkonfigurationen angepasst sowie ihre Modellreihen gestrafft, um steigende Kosten abzufedern und ihre Margen zu sichern, statt auf höhere Stückzahlen zu setzen.

Omdia erwartet, dass die weltweiten Smartphone-Auslieferungen in diesem Jahr um weitere 12 Prozent sinken werden. Auch für 2027 prognostiziert das Marktforschungsunternehmen einen weiteren Marktrückgang, allerdings mit geringerem Tempo.




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