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Der neu erfundene Ferrari Purosangue: Keyvany präsentiert den Porroo
Für Automobil-Enthusiasten und Sammler repräsentiert der Ferrari Purosangue das Nonplusultra unter den italienischen High-Performance-SUVs. Doch für einige ist das Original nicht genug. Der deutsche Tuner Keyvany hebt das Luxus-SUV mit dem Porroo-Umbau auf ein völlig neues – und kontroverses – Niveau und schafft damit ein polarisierendes Schaustück, das sogar mit den auffälligsten Kreationen von Mansory konkurriert.
Design-Upgrade: Markante Optik und mutige Akzente
Die auffälligsten Veränderungen beim Keyvany Porroo beginnen mit dem spektakulären Widebody-Kit. Die eigens gestaltete Motorhaube überzeugt durch scharfe Konturen und markante Linien und macht auf den ersten Blick klar: Hier handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Purosangue. Der Frontstoßfänger besticht durch freiliegendes Carbon, aggressive aerodynamische Komponenten und einen ausgeprägten Frontspoiler mit seitlichen Flaps, wodurch dem SUV ein motorsportähnlicher Charakter verliehen wird.
Die Seitenansicht wird durch verbreiterte Radläufe dominiert, die für eine noch imposantere Präsenz sorgen. Verlängerte Seitenschweller, individuell gestaltete Spiegelkappen und zusätzliche Carbon-Applikationen an Kotflügeln sowie Türen unterstreichen Keyvanys unverwechselbaren Stil – ein Ansatz, der gekonnt zwischen Exklusivität und Extravaganz balanciert. Am Heck setzt sich das Design mit einem Carbon-Diffusor, integrierter zusätzlicher Zentralbremse, großem Heckspoiler, auffälligem Dachflügel und weiteren Carbon-Details an den Dachsäulen konsequent fort.
Zwei-farbige Leichtmetallfelgen runden das Exterieur perfekt ab. Die klassischen Ferrari-Logos wurden durch dominante Keyvany-Embleme ersetzt – ein klares Statement und Positionswechsel dieses exklusiven italienischen SUV.
Interieur: Luxus trifft individuelle Gestaltung
Auch im Innenraum setzt der Keyvany Porroo mutige Akzente. Weißes Premium-Leder wird von dynamischen, gelben Elementen durchzogen, die sich durch den gesamten Innenraum ziehen. Vom Sicherheitsgurt über Einstiegsleisten bis zu Fußmatten und Sitzen – das Keyvany-Logo prägt jedes Detail. Sogar auf der Mittelkonsole findet sich ein exklusives '1 of 1 "G" Edition'-Emblem. Zusätzliche Carbonapplikationen unterstreichen die hochwertige, personalisierte Atmosphäre.
Die Detailverliebtheit und das hohe Verarbeitungsniveau sind klar erkennbar, doch manche Sportwagenliebhaber könnten das ausdrucksstarke Farbkonzept und die Fülle an Branding als gewöhnungsbedürftig empfinden – denn der Spagat zwischen Mut und Stil bleibt ein persönliches Empfinden.
Leistung: V12-Power bleibt unangetastet
Keyvany konzentriert sich ausschließlich auf die Optik – der legendäre Ferrari-V12 bleibt unverändert. Unter der Haube arbeitet der bekannte, frei saugende 6,5-Liter-V12 weiter, der 715 PS (725 PS, 533 kW) und 716 Nm Drehmoment leistet. Das Luxus-SUV sprintet damit in nur 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h – Ferrari-typische Fahrdynamik in Reinform.
Positionierung und Konkurrenz
Der Keyvany Porroo positioniert sich klar im Segment exklusiver, individuell getunter Performance-SUVs. Auch wenn das extravagante Design nicht jeden Puristen überzeugt, konkurriert dieses Modell direkt mit maßgeschneiderten Umbauten von Branchengrößen wie Mansory und Novitec – und ist damit die perfekte Alternative für Individualisten, die auffallen möchten.
Fazit: Ikone oder zu exzentrisch?
Die Keyvany-Variante des Ferrari Purosangue lässt niemanden kalt: Man liebt den außergewöhnlichen Auftritt – oder lehnt ihn ab. Für Sammmler und Liebhaber, die in der Menge klassischer Super-SUVs herausstechen möchten, bietet der Porroo jedoch ein unvergessliches Statement und einzigartige Präsenz.
Quelle: autoevolution
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