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Überblick: Test aus Sicherheitsgründen nach Starkregen und Nebel unterbrochen
Xpeng Motors hat den 24-Stunden-Dauerhochgeschwindigkeitstest seines neuen Xpeng P7 vorläufig gestoppt, nachdem heftige Regenfälle und dichter Nebel in der Nacht große Wasseransammlungen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke hinterlassen hatten. Der leitende Direktor des Unternehmens (Weibo: @XP‑Jacky) gab gegen 2 Uhr morgens die Aussetzung des Tests bekannt und verwies dabei auf die erheblichen Sicherheitsrisiken bei einer Fortsetzung unter diesen Bedingungen. Sowohl Xpeng als auch das China Automotive Technology and Research Centre (CATARC) sowie der Streckenbetreiber entschieden sich gemeinsam für eine Unterbrechung, wobei die Sicherheit der Fahrer und die Unversehrtheit des Fahrzeugs im Vordergrund standen.
Geplanter Neustart und kontinuierliche Sicherheitskontrolle
Laut Aussage von Xpeng beginnt die Ausdauertest-Herausforderung nach Abschluss der Reinigungs- und Sicherheitsmaßnahmen erneut von vorn; der Timer wird wieder auf volle 24 Stunden zurückgesetzt. Erst wenn die Strecke trocken und Sicht- sowie Fahrbahnverhältnisse uneingeschränkt sicher sind, wird ein Neustart erwogen. Der Vizepräsident des Unternehmens (Weibo: @托马斯电火车) meldete starke Nebelbildung und geringe Sichtweiten vor Ort; Spezialteams beobachten fortlaufend Wetter und Streckenzustand, um – sofern möglich – den Test bereits im Laufe des heutigen Morgens fortzusetzen.
Testformat und Zielsetzung
Der von Xpeng-Gründer und CEO He Xiaopeng initiierte Ausdauertest stellt eine anspruchsvolle Prüfung der elektrischen Antriebskomponenten, des Batteriemanagements, der thermischen Steuerung und der Langzeitbelastbarkeit des P7 dar. Über 24 Stunden wird im Hochgeschwindigkeitstempo gefahren, mit regelmäßigen Fahrerwechseln und wiederkehrenden Ultra-Schnelllade-Stopps. So wird realistische Hochbelastung simuliert und die Zuverlässigkeit des Schnelllade-Systems unter Dauerstress überprüft.
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Fahrzeugdaten im Überblick
Xpeng P7 zentrale Eckdaten: Das neue Modell basiert auf einer innovativen 800V-Hochvoltarchitektur und ist mit einer 5C-Ultra-Schnelllade-AI-Batterie ausgestattet, die unter optimalen Bedingungen in rund zehn Minuten bis zu 525 Kilometer Reichweite nachlädt. Die maximale, nach CLTC zertifizierte Reichweite liegt bei 820 km; der Energieverbrauch beträgt ungefähr 12 kWh auf 100 km. Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in etwa 3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h. Mit diesem Leistungsspektrum präsentiert sich der P7 als sportliche Limousine, die Ladegeschwindigkeit und Effizienz in den Mittelpunkt stellt.
Design, Performance und Marktpositionierung
Der P7 kombiniert eine windschnittige, coupéartige Außenlinie mit hochwertigem Innenraum und moderner Assistenztechnologie. Die Zielgruppe sind Kunden, die sportliches Fahrgefühl und große elektrische Reichweite gleichermaßen erwarten. Der Fokus liegt dabei auf hoher Ladeleistung, Langstreckentauglichkeit und stabiler Performance bei hohen Geschwindigkeiten–wesentliche Faktoren für Vielfahrer und ausgedehnte Autobahnreisen.
Vergleich und Einordnung
Mit dem 24-Stunden-Test knüpft Xpeng an ein ähnliches Ausdauerprojekt von Xiaomi an: Das YU7 Max-Prototypmodell absolvierte im Juni eine Strecke von 3.944 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 210 km/h (Ladezeiten ausgenommen) und absolvierte dabei 30 Ultra-Schnelllade-Stopps von jeweils 10–12 Minuten; die Leistung wurde von CATARC zertifiziert. Der Test von Xpeng soll zeigen, wie robust der Antriebsstrang und das thermische Management des P7 unter extremem Dauereinsatz und wiederholten Schnellladephasen sind.
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Darauf sollte man als Nächstes achten
Falls der Testlauf heute fortgesetzt wird, sind offizielle Zeitmessungen, Strategien zu Ladepausen, Auswertungen zur Temperatur-Stabilität und eventuelle Zertifizierungsberichte von CATARC zu erwarten. Die Ergebnisse werden maßgeblich das Vertrauen der Verbraucher in die Schnellladefähigkeit und Zuverlässigkeit des P7 bei hohem Tempo prägen.
Quelle: carnewschina
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