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Skoda bleibt ein vertrauenswürdiger Lieferant von Einsatz- und Polizeifahrzeugen im Vereinigten Königreich. Die jüngste Kodiaq-Variante, die eine Einsatzfreigabe erhalten hat, ist der Kodiaq SE 2.0 TDI DSG 193 PS 4x4, der die anspruchsvolle Bremsprüfung der Metropolitan Police bestanden hat. Diese Bestätigung unterstreicht die Robustheit des Modells und seine Eignung für harte Einsatzbedingungen, bei denen wiederholte, schnelle Bremsmanöver zum Alltag gehören.
Bremsprüfung und Polizeispezifikation
Die Prüfung der Metropolitan Police reproduziert die Belastungen, denen Polizeifahrzeuge ausgesetzt sind: wiederholte Verzögerungen aus erhöhten Geschwindigkeiten, um Verfolgungs- und Schnellalarmszenarien zu simulieren. Das Bestehen dieses Tests ist für jedes Fahrzeug, das für Flotten- oder Einsatzzwecke vorgesehen ist, von großer Bedeutung. Skodas Erfolg stärkt den Ruf des Kodiaq für zuverlässige Technik und sollte Flottenmanagern sowie Beschaffungsteams der Rettungsdienste und Polizei versichern, dass der 193 PS starke 2.0 TDI 4x4 für reale Polizeieinsätze geeignet ist.
Fahrzeughintergrund und Design
Der Kodiaq ist Skodas größtes Seriensmodell und positioniert sich als Crossover der D‑Klasse mit optionaler Dreireihenbestuhlung in zivilen Versionen. Auf der MQB-Plattform des Volkswagen Konzerns aufgebaut, debütierte der Kodiaq ursprünglich 2016 und ging 2023 in die zweite Generation. Das überarbeitete Modell verbindet praktisches, skandinavisch beeinflusstes Design mit einem großzügigen Innenraum und familienfreundlicher Nutzbarkeit. Für Polizeieinsätze wird die Innenraumaufteilung auf eine Zweireihen-Konfiguration angepasst, wobei Laderaum und Geräteraum die Priorität vor der Fahrgastkapazität haben.

Technische Daten
Motoren und Antriebe
Der Kodiaq der zweiten Generation wird in Tschechien und Indien gefertigt und ist mit einer Reihe von aufgeladenen Vierzylinder-Motoren erhältlich. Bei den Benzinern gibt es einen 1,5-Liter TSI, der auch als Mild-Hybrid angeboten wird, sowie einen 2,0-Liter TSI für leistungsstärkere Ausstattungen. Dieselkäufer können den sparsamen 2,0-Liter TDI wählen, der im Vereinigten Königreich wahlweise mit 150 oder 193 PS angeboten wird. Das Fahrzeug der Metropolitan Police nutzt den 193 PS starken 2.0 TDI, der serienmäßig mit Allradantrieb geliefert wird.
Leistung, Getriebe und elektrische Optionen
Bei den Benzin-Mild-Hybrid-Varianten liegen die Werte bei rund 150 PS und 250 Nm, während die stärkste Benzin‑vRS/RS‑Version etwa 265 PS und 400 Nm liefert für Kunden, die maximale Leistung suchen. Skodas Plug‑in‑Hybrid‑Option, als Kodiaq iV bezeichnet und auf dem 1,5‑TSI aufgebaut, bietet insgesamt rund 204 PS und 350 Nm und erzielt über 70 Meilen WLTP rein elektrische Reichweite. Der PHEV lädt mit bis zu 40 kW DC von 10 auf 80 Prozent in etwa 26 Minuten oder in rund 2 Stunden 30 Minuten an 11 kW AC. Als Getriebe stehen je nach Motor sechs- und siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe zur Wahl.

Praxistauglichkeit und Ladevolumen
Eines der herausragenden Merkmale des Kodiaq ist sein Ladevolumen. In der polizeilichen Zweireihen-Konfiguration gibt Skoda 910 Liter mit aufgestellten Rücksitzen an, die sich auf großzügige 2.105 Liter erweitern, wenn die zweite Reihe in den Boden geklappt ist. Diese Ladefähigkeit ist ein großer Vorteil für Einsatzkräfte, die Platz für Ausrüstung, Kisten oder Spezialausrüstung benötigen.
Leistung und Fahrverhalten
Der 193 PS starke 2.0 TDI verbindet niedrige Betriebskosten mit ausreichend Drehmoment für Autobahnreaktionen und städtische Einsätze. Der Allradantrieb verbessert die Traktion bei widrigen Bedingungen und unterstützt die Stabilität bei wiederholten starken Brems- und Beschleunigungsphasen. In Kombination mit Skodas gut abgestimmtem Fahrwerk und robuster Bremsausstattung ist das Gesamtkonzept zuversichtlich genug, um den Anforderungen polizeilicher Einsätze gerecht zu werden.
Marktpositionierung und Vergleiche
Im Vergleich zu Konkurrenten wie dem VW Tiguan Allspace, SEAT Tarraco und Hyundai Santa Fe setzt der Kodiaq auf Innenraumvolumen, Praxistauglichkeit und Flottenflexibilität. Skodas Mischung aus wettbewerbsfähigen Betriebskosten, vielfältigen Antriebsoptionen einschließlich Plug‑in‑Hybrid‑Technologie und einer Reputation für Zuverlässigkeit macht den Kodiaq sowohl für private Käufer als auch für Flotten attraktiv. Die Empfehlung der Metropolitan Police verstärkt zudem seine Attraktivität für öffentliche Beschaffer.
Fazit
Mit dem Bestehen der Bremsprüfung der Metropolitan Police hat der Skoda Kodiaq 2.0 TDI DSG 193 PS 4x4 für das Modelljahr 2025 bewiesen, dass er die Belastungen des Einsatzdienstes bewältigen kann. Mit großzügigem Laderaum, robuster Dieseleffizienz und verfügbaren elektrifizierten Varianten in der Modellpalette bleibt der Kodiaq eine vielseitige und praktische Wahl im D‑Segment der SUV.
Quelle: autoevolution
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