Honor Power 2: Dimensity 8500 Elite, Riesenakku und IP-Schutz

Das Honor Power 2 kommt mit MediaTek Dimensity 8500 Elite, einem 10.080 mAh Akku, LTPS-OLED-Display (1,5K/120 Hz) und IP68/IP69K-Schutz. Die Teaser zeigen starke Ausdauer, gute Alltagsleistung und spezielles Winterzubehör.

Sarah Hoffmann Sarah Hoffmann . Kommentare
Honor Power 2: Dimensity 8500 Elite, Riesenakku und IP-Schutz

8 Minuten

Honor teasert das Power 2 vor der offiziellen Vorstellung am 5. Januar 2026 an und die ersten Details deuten auf einen echten Ausdauer- und Leistungskandidaten hin. Das Smartphone soll einen aktuellen MediaTek Dimensity-Chipsatz mit einer für die Oberklasse bemerkenswerten Ausdauer und einer Reihe ungewöhnlicher, saisonaler Zubehörteile kombinieren, die sich besonders an Käufer im Winter richten. Diese frühe Vorschau zeigt ein Gerät, das auf lange Laufzeiten, solide Alltagsperformance und eine robuste Bauweise ausgelegt ist — Eigenschaften, die in der Kategorie der Akkumonster und Mittelklasse-Flaggschiffe immer stärker nachgefragt werden.

Was die Teaser enthüllen

Honor hat bestätigt, dass das Power 2 vom MediaTek Dimensity 8500 Elite angetrieben wird. Die Marke veröffentlichte bereits ein AnTuTu-Resultat von über 2,4 Millionen Punkten — ein Wert, der das Gerät in die obere Leistungsklasse drängt. Dieser Benchmark passt zu einem früheren Auftritt in Geekbench und untermauert den Eindruck, dass Honor das Power 2 an Nutzer richtet, die hohe Alltagsleistung und flüssiges Multitasking erwarten, ohne den Preis eines vollwertigen Premium-Flaggschiffs zu zahlen. Für Anwender, die Gaming, Produktivität und längere Nutzungszeiten kombinieren wollen, signalisiert die Kombination aus effizientem SoC und großem Akku eine klare Positionierung.

Auf der Hardwareseite deuten Leaks auf ein großes 6,79-Zoll-LTPS-OLED-Display mit 1,5K-Auflösung und einer Bildwiederholrate von 120 Hz hin. Honor bewirbt zudem eine sehr hohe HDR-Helligkeit — bis zu 8.000 Nits — was besonders bei direkter Sonneneinstrahlung, HDR-Videowiedergabe und dynamischen Kontrastinhalten Vorteile verspricht. Die Selfie-Kamera löst demnach mit 16 MP auf. Das rückwärtige Kameramodul wirkt eher zurückhaltend, aber praxistauglich: Ein 50-MP-Hauptsensor wird von einem 5-MP-Ultraweitwinkel begleitet, was für Standardaufnahmen ausreicht, aber nicht unbedingt an die Spitzenklasse in Fotografie heranreicht. Dennoch kann die Kombination aus großem Akku, effizientem Prozessor und einem brauchbaren Kamerasetup für viele Käufer das bessere Alltags-Paket ergeben — besonders in einem Preis-Leistungs-Segment, das Ausdauer vor kamerazentrierter Spitzenleistung priorisiert.

  • SoC: MediaTek Dimensity 8500 Elite
  • AnTuTu: über 2,4 Millionen
  • Display: 6,79" LTPS OLED, 1,5K, 120 Hz
  • Akkukapazität: riesige 10.080 mAh (wahrscheinlich 80W kabelgebundenes Schnellladen)
  • Kameras: 50 MP Hauptsensor + 5 MP Ultraweitwinkel; 16 MP Selfie
  • Robustheit: IP68 + IP69 + IP69K Zertifizierungen
  • Speicher: 12 GB RAM, bis zu 512 GB Speicher, plus 12 GB virtueller RAM

Vielleicht die auffälligste Spezifikation ist der enorme 10.080-mAh-Akku. In Kombination mit effizientem Silizium und schnellem Laden — Leaks sprechen von rund 80W kabelgebunden — könnte das Power 2 die meisten Konkurrenten hinsichtlich Laufzeit deutlich übertreffen. Zum Vergleich: Viele aktuelle Smartphones bewegen sich zwischen 4.000 und 6.000 mAh, während Geräte mit 7.000–8.000 mAh bereits als ausdauerorientiert gelten. Ein Akku jenseits der 10.000-mAh-Schwelle ermöglicht realistische Szenarien mit mehreren Tagen intensiver Nutzung oder einer Woche moderater Nutzung, je nach Displayhelligkeit, Netzwerkverhalten und Nutzungsmustern. Honor will offenbar Nutzer ansprechen, die unterwegs lange Betriebszeiten ohne ständigen Zugang zu einer Steckdose benötigen — etwa Reisende, Outdoor-Enthusiasten oder Geschäftskunden, die lange Meetings und Reisen absolvieren.

Die Kombination aus großem Akku und 80W-Ladefähigkeit impliziert auch einige technische Herausforderungen und Lösungen: Wärmeabfuhr, Akkumanagement und Ladeelektronik müssen so ausgelegt sein, dass schnelle Ladungen wiederholt möglich sind, ohne die Batterie über Gebühr zu belasten. Honor dürfte hierfür einen ausgeklügelten Batterie- und Wärmemanagement-Ansatz verfolgen, möglicherweise mit mehreren Sicherheitsmechanismen, um Zellenstress zu minimieren. Zudem ist die Unterstützung von 12 GB physischem RAM plus bis zu 12 GB virtuellem RAM ein Hinweis darauf, dass das Gerät auf lange Nutzungsdauer mit umfangreichem Multitasking ausgelegt ist. Virtueller RAM kann Hintergrund-Apps länger im Speicher halten und so das gefühlte Tempo im Alltag erhöhen.

Honor hat die Extras nicht vernachlässigt: Ein limitiertes "Winter Edition"-Zubehör namens Snowman Airbag Stand wird auf der Rückseite des Telefons angebracht — ein Clip-artiges, vermutlich aufblasbares oder gepolstertes Ständersystem, das zusätzlichen Schutz und Standkomfort bietet. Offizielle Poster zeigen drei Farbvarianten — Snow White, Midnight Black und Sunrise Orange — die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen: klassisch-gediegen, dezent-dunkel und auffällig-kräftig. Die Speicher- und Konfigurationsoptionen wirken wettbewerbsfähig: Bis zu 12 GB physischer RAM, optionale Erweiterung durch 12 GB virtuellen RAM und bis zu 512 GB interner Speicher bieten viel Spielraum für Apps, Medien und Offline-Inhalte. Damit positioniert sich das Gerät für Nutzer, die große App-Pakete, Spielebibliotheken und umfangreiche Medienarchive lokal halten wollen, ohne auf Cloud-Speicher angewiesen zu sein.

Honor setzt offenbar auch auf Robustheit als Verkaufsargument: Das Smartphone wird mit IP68-, IP69- und IP69K-Zertifizierungen beworben. Während IP68 Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen in Süßwasser bis zu definierten Tiefen und Zeiten bietet, stehen IP69 und IP69K für sehr hohe Schutzklassen gegen Eindringen von Staub sowie gegen Hochdruck- und Hochtemperaturwasserstrahlen. Diese Kombination signalisiert, dass Honor das Power 2 nicht nur als Akkuwunder, sondern auch als äußerst widerstandsfähiges Gerät anbietet — eine sinnvolle Ausrichtung für Nutzer in rauen Umgebungen, bei Outdoor-Aktivitäten oder im beruflichen Einsatz, wo Gerätefähigkeiten wie Stoßfestigkeit, Wasserdichtigkeit und Reinigungstoleranz zählen.

In puncto Display verspricht der Einsatz eines LTPS-OLED-Panels mit 1,5K-Auflösung eine gute Balance aus Energieeffizienz, Schärfe und Farbtreue. LTPS-Technologie ermöglicht höhere Transistorleistung bei geringerem Energiebedarf im Vergleich zu herkömmlichen LCDs, was besonders bei einem Gerät mit sehr großem Akku sinnvoll ist, da die Displaysteuerung einen erheblichen Anteil am Energieverbrauch hat. Die 120-Hz-Bildwiederholrate sorgt für flüssigere Animationen und besseres Scrolling — ein spürbarer Vorteil im täglichen Umgang, besonders bei Apps mit dynamischen Inhalten oder beim Gaming. Honor spricht zudem von einer sehr hohen Spitzenhelligkeit (bis zu 8.000 Nits) im HDR-Modus, was zwar in der Praxis selten dauerhaft erreicht wird, aber für eine beeindruckende HDR-Darstellung und bessere Ablesbarkeit bei starker Umgebungshelligkeit sorgen kann.

Auch das Kamerasetup verdient eine genauere Betrachtung: Der 50-MP-Hauptsensor sollte bei Tageslicht solide Ergebnisse liefern; in Kombination mit Softwareoptimierung und HDR-Processing lassen sich bei gutem Licht hochwertige Fotos erwarten. Der 5-MP-Ultraweitwinkel deutet darauf hin, dass der Fokus nicht primär auf umfangreicher Kameratechnik liegt, sondern auf einer funktionalen, alltagstauglichen Lösung. Bei Nachtaufnahmen und Detailwiedergabe dürften Flagship-Modelle mit größeren Sensoren oder mehr Kameramodulen Vorteile haben, doch für Nutzer, die primär Akku, Display und Robustheit priorisieren, ist das gebotene Kamerapaket wahrscheinlich ausreichend.

Auf Softwareseite ist zu erwarten, dass Honor das Gerät mit seiner aktuellen Benutzeroberfläche und Sicherheitsupdates ausliefert; für Käufer ist es wichtig, die Update-Politik (OS- und Sicherheits-Patches) im Auge zu behalten, denn lange Nutzungszyklen erfordern verlässliche Softwarepflege. Honor hat in seinen jüngeren Modellen teils schnelle Android- und Feature-Updates eingeführt, doch konkrete Angaben zum Updatesupport für das Power 2 liegen noch nicht vor — hierfür werden die offiziellen Spezifikationen und Honor-Ankündigungen zum Launch am 5. Januar Aufschluss geben.

Die Frage nach Preis und Verfügbarkeit bleibt zentral: Mit dem Fokus auf Ausdauer, Performance und Robustheit könnte Honor eine aggressive Preisstrategie wählen, um Käufer aus dem Bereich der preisbewussten Power-User anzusprechen. Das Gerät scheint so positioniert zu sein, dass es starke Alltagsleistung und außergewöhnliche Akkulaufzeiten bietet, ohne die Preisprämie eines High-End-Flaggschiffs zu verlangen. Sobald Honor die vollständigen Spezifikationen und die Preisliste am 5. Januar veröffentlicht, wird sich zeigen, wie wettbewerbsfähig das Power 2 in seinem Segment wirklich ist — insbesondere im Vergleich zu anderen Akkugiganten, Mittelklasse-Flaggschiffen und leistungsorientierten Geräten anderer Hersteller.

Abschließend: Das Honor Power 2 erscheint als ein klar auf Ausdauer und Robustheit ausgerichtetes Smartphone mit respektabler Alltagsleistung dank des MediaTek Dimensity 8500 Elite. Seine Stärken dürften besonders jene Nutzer ansprechen, die lange Akkulaufzeiten und Widerstandsfähigkeit dem letzten Kameradetail vorziehen — kombiniert mit einer soliden Performance, einem großen, hellen Display und einem ungewöhnlichen, saisonal gebrandeten Zubehörpaket. Mit der offiziellen Enthüllung nur noch wenige Tage entfernt, bleibt abzuwarten, wie Honor Preis, regionale Verfügbarkeit und Lieferoptionen gestaltet. Erwartet werden dann auch genaue Angaben zu Ladeprotokollen, Akku-Schutzmechanismen, Garantieleistungen und möglichen Bundles mit dem Snowman Airbag Stand sowie zusätzlichen Farb- und Speicheroptionen.

Quelle: gizmochina

"Nachhaltige Technologie ist die Zukunft. Ich schreibe über Green-Tech und wie Digitalisierung dem Planeten helfen kann."

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