Samsung Music Studio: Designlautsprecher mit Dolby Atmos

Samsungs Music Studio 5 und 7 verbinden dezentes Design mit Dolby Atmos-fähigem Klang, WLAN-Streaming und TV-Integration. Ideal für designorientierte Hörer, die Atmos ohne Platzverlust und ohne optischen Aufwand suchen.

Lukas SchmidtLukas Schmidt.
Samsung Music Studio: Designlautsprecher mit Dolby Atmos

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Ein Lautsprecher, der wie ein modernes Kunstwerk wirkt, sich aber wie ein Mini-Kino verhält. Das ist der erste Eindruck, den Samsungs neue Music Studio-Serie in indischen Wohnzimmern hinterlassen soll.

Entworfen von Erwan Bouroullec, folgen das Music Studio 5 und das Music Studio 7 einer punktinspirierten Ästhetik, die sich in zeitgenössische Wohnräume einfügen soll, statt nach Aufmerksamkeit zu schreien. Sie sind dekorativ. Sie sind unaufdringlich. Und doch kommen sie mit Ambitionen über reine Atmosphäre hinaus: räumlicher Klang, smarte Vernetzung und enge TV-Integration.

Der größere Bruder, das Music Studio 7, ist das Flaggschiff. Samsung stattet es mit einem 3.1.1-Kanal-Layout aus: links, Mitte, rechts und nach oben gerichtete Treiber, um eine authentische Dolby-Atmos-Eintauchen zu erzielen, ohne ein komplettes Surround-Setup aufbauen zu müssen. Die Audio Lab Pattern Control Technology lenkt den Klang dorthin, wo er gebraucht wird, während AI Dynamic Bass Control einen tieferen Bass mit weniger Verzerrung verspricht. Kurz gesagt: Es versucht, die raumfüllenden, kinotypischen Signale zu liefern, die man von Atmos-fähiger Hardware erwartet.

Das Music Studio 5 geht einen anderen Weg. Es ist kompakter, auf ein 2.0-Kanal-Setup abgestimmt mit einem Tieftöner, zwei Hochtönern und einem eingebauten Wellenleiter. Die Idee ist Balance: kraftvolle Bässe und klare Höhen in einem Formfaktor, der sich leichter auf einem Regal oder neben einem Fernseher platzieren lässt. Beide Modelle verfolgen dasselbe Ziel: besseren Klang ohne optischen Aufwand.

Die Anschlussmöglichkeiten lesen sich wie eine moderne Streaming-Checkliste. Wi-Fi und Bluetooth 6.0 sind an Bord, ebenso AirPlay, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect und Roon Ready. Dolby Atmos, Dolby Audio und Dolby Digital Plus werden unterstützt, und Samsung legt außerdem Eclipsa Audio bei. Das Music Studio 5 bietet einen optischen Eingang für ältere Setups; das Studio 7 ergänzt HDMI neben dem optischen Anschluss für größere Kompatibilität mit Fernsehern und Spielkonsolen.

Dann gibt es die Software-Features, die dafür sorgen sollen, dass diese Lautsprecher intelligent und nicht nur laut wirken: Active Voice Amplifier Pro, Auto Volume, SpaceFit Sound Pro und Voice Enhance Mode. Spotify Tap und Wireless Dolby Atmos machen schnelles Streaming und surroundähnliche Erlebnisse leichter zugänglich. Und wenn Sie im Samsung-Ökosystem leben, ermöglichen SmartThings-Steuerung und Q-Symphony-Unterstützung, bis zu fünf kompatible Samsung-Audiogeräte mit einem Samsung-Fernseher für eine abgestimmte Klangbühne zu gruppieren.

Für wen sind sie also gedacht? Audiophile, denen Inneneinrichtung wichtig ist. TV-Besitzer, die einen Schritt über die eingebauten Lautsprecher hinauswollen. Menschen, die Atmos ohne Kabelsalat möchten. Und alle, die möchten, dass ihre Technik absichtlich auf einer Anrichte wirkt, statt fehl am Platz auf einem Lautsprecherständer.

Preislich beginnt das Music Studio 5 bei Rs 27.900 (etwa 290 USD) mit einem Einführungsangebot, das den Preis auf Rs 24.900 (ca. 260 USD) senkt. Das Music Studio 7 liegt bei Rs 39.990. Beide Modelle sind jetzt in Indien erhältlich.

Sie werden ein Mehr-Lautsprecher-Heimkino für eingefleischte Surround-Fans nicht ersetzen, und manche Käufer werden weiterhin die rohe Kraft traditioneller Standlautsprecher bevorzugen. Aber für diejenigen, die eine Verbindung aus Designsensibilität und Dolby-Atmos-fähigem Klang suchen, bietet Samsungs Music Studio-Serie einen überzeugenden Blick darauf, wie Audio zugleich dekorativ und gerichtet sein kann.

Lust auf guten Klang, der den Raum nicht dominiert? Diese Lautsprecher könnten diese Saison einen Hörtest wert sein.

Lukas Schmidt
"Als Technik-Journalist analysiere ich seit über 10 Jahren die neuesten Hardware-Trends. Mein Fokus liegt auf objektiven Tests und Daten."

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