Faltbares iPhone: Austauschdisplay könnte 1.155 USD kosten

Berichte deuten darauf hin, dass Apples erstes faltbares iPhone teure Reparaturen nach sich ziehen könnte. Der Austausch des Innenbildschirms wird auf rund 1.155 USD geschätzt und wirft Fragen zu Preis und Nutzungsrisiko auf.

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Faltbares iPhone: Austauschdisplay könnte 1.155 USD kosten

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Sie halten einen gesprungenen Bildschirm schon jetzt für teuer? Warten Sie, bis das faltbare iPhone auf den Markt kommt. Berichten zufolge wird Apples erstes Foldable, das vielfach als „iPhone Ultra“ gehandelt wird, nicht nur einen hohen Verkaufspreis haben: Die Reparatur des inneren Displays könnte so viel kosten wie ein High-End-Smartphone.

Branchenschätzungen, über die zunächst Mac Observer berichtete, beziffern die Kosten für den Austausch des inneren Panels auf rund 1.155 USD. Damit bewegt sich die Summe unangenehm nah an den erwarteten Verkaufspreisen einiger Topmodelle und liegt deutlich über den rund 772 USD, die für den Austausch des Innendisplays beim Samsung Galaxy Z Fold 8 fällig werden.

Der Austausch des Innendisplays des faltbaren iPhone könnte rund 1.155 USD kosten.

Warum ist die Reparatur so teuer? Fachleute verweisen auf die komplexe Technik im Gerät: flexible Panels von Samsung Display treffen auf ein von Apple entwickeltes, proprietäres Scharnier. Ricky Panser, Gründer des Reparaturdienstes iCorrect, zufolge treiben diese Hardware-Kombination und Apples maßgeschneiderte Komponenten die Reparaturkomplexität – und damit die Kosten – in die Spitzengruppe des Markts.

Auch die Prognosen zum Verkaufspreis dürften diesen Schock kaum abmildern. Analysten rechnen damit, dass das Gerät die Marke von 2.000 USD überschreitet. Damit richtet es sich vor allem an Enthusiasten und Early Adopter, die bereit sind, für Neuheit und Spitzentechnik tief in die Tasche zu greifen. Doch eine Frage beantwortet kein Datenblatt: Wie viele Kunden werden den Reiz eines faltbaren Displays gegen die Sorge vor einer astronomisch hohen Reparaturrechnung abwägen?

Apples Herbstveranstaltung ist für den 9. September unter dem Motto „Überraschung und Glanz“ angesetzt, und das faltbare Gerät dürfte dort im Mittelpunkt stehen. Gerüchte aus der Lieferkette deuten jedoch darauf hin, dass sich die Auslieferung bis in den Oktober verzögern könnte. Das würde Apple und den Reparaturnetzwerken mehr Zeit zur Vorbereitung geben, ändert aber kaum etwas daran, dass diese Bauform mit höheren Wartungskosten einhergeht.

Für potenzielle Käufer läuft die Entscheidung auf eine Abwägung hinaus: neues Gerät und Prestige als Erstkäufer gegen laufende Folgekosten, die die Ausgaben für heutige Flaggschiffe übersteigen könnten. Entscheidend sind damit weniger die Spezifikationen als die eigene Risikobereitschaft – und die Bereitschaft, eine Reparaturrechnung zu akzeptieren, die selbst erfahrene iPhone-Besitzer schockieren könnte.

Sarah Hoffmann
"Nachhaltige Technologie ist die Zukunft. Ich schreibe über Green-Tech und wie Digitalisierung dem Planeten helfen kann."

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